Eine Geschichte für alle, die bald großer Bruder oder große Schwester werden
Ein Geschwisterchen verändert viel. Die Geschichte erzählt, was sich ändert, was bleibt, und dass euer Kind weiterhin seinen ganz eigenen Platz hat.

So passt die Geschichte zum Anlass
Die neue Rolle als Stärke
Euer Kind zeigt dem Baby die Welt, erklärt, tröstet, singt.
Gefühle haben Platz
Auch Eifersucht oder Langeweile kommen vor, freundlich und ohne Vorwurf.
Zeit nur für euch
Die Geschichte endet mit einem Moment, der nur dem großen Kind gehört.
Warum eine Geschichte vor dem Geschwisterchen hilft
Für das große Kind ändert sich mit einem Baby fast alles: Die Eltern haben weniger Zeit, im Haus ist es lauter, und plötzlich schauen alle auf jemand anderen. Eine Geschichte kann vorher zeigen, was kommt, und dem großen Kind eine Rolle geben, auf die es stolz sein kann.
Wichtig ist, dass die Geschichte Gefühle nicht wegerzählt. Auch Langeweile, Ärger oder Eifersucht kommen vor, freundlich und ohne Vorwurf. Kinder merken so, dass diese Gefühle normal sind und dass sie trotzdem geliebt werden.
Jede Geschichte endet mit einem Moment, der nur dem großen Kind gehört: ein Ausflug mit Papa, ein Lied mit Mama oder ein Geheimnis mit Oma.
Was in der Geschichte vorkommen kann
Alles davon fragt der Fragebogen ab, fast immer zum Antippen. Was ihr leer lasst, ergänzt Wolke passend.
So klingt eine Geschichte für Jonas
Das Baby war winzig und konnte noch gar nichts. Nicht krabbeln, nicht lachen, nicht einmal Bagger fahren.
Jonas fand das ein bisschen langweilig. Und manchmal war er auch sauer, wenn Mama schon wieder stillen musste, gerade als er ihr seinen Turm zeigen wollte.
Aber am Abend, als das Baby weinte und keiner es beruhigen konnte, setzte sich Jonas daneben und sang das Bagger-Lied. Das Baby hörte sofort auf zu weinen. „Siehst du“, sagte Papa, „dich kennt es schon.“
Später, als das Baby schlief, durfte Jonas mit Papa noch auf den Balkon und die Sterne zählen. Nur sie beide. Das war das Beste am ganzen Tag.
In eurer Geschichte stehen der Name eures Kindes und eure Details.
In drei Schritten zur eigenen Geschichte
- 1Fragen beantwortenDer Anlass „Großes Geschwisterkind“ ist schon ausgewählt. Fast alles zum Antippen.
- 2Lesen & anpassenDie Geschichte ist in wenigen Minuten geschrieben. Ihr könnt sie neu schreiben lassen oder selbst ändern.
- 3AnhörenMit KI-Stimme, Musik und Geräuschen. Als MP3 oder im Plüschtier.
Passend für jedes Alter
Tipps für die Zeit vor und nach der Geburt
- Hört die Geschichte in den letzten Wochen vor der Geburt öfter, auch gemeinsam mit dem Partner.
- Lasst das große Kind beim Kauf von Babysachen mitentscheiden.
- Plant feste kleine Zeiten nur für das große Kind, auch wenn es nur zehn Minuten sind.
- Benennt Gefühle, ohne sie zu bewerten: „Du bist gerade sauer, das verstehe ich.“
- Bittet Besuch, auch das große Kind zuerst zu begrüßen.
Häufige Fragen zu „Großes Geschwisterkind“
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Viele Familien hören die Geschichte in den letzten Wochen vor der Geburt und in der ersten Zeit danach.
Kann der Name des Babys vorkommen?
Ja, wenn ihr ihn schon wisst. Sonst sprechen wir vom „Baby“.
Gibt es auch eine Version für Zwillinge?
Ja. Gebt beide Babys im Fragebogen an.
Kann die Geschichte nach der Geburt angepasst werden?
Ihr könnt eine zweite Geschichte bestellen, in der das Baby schon mit Namen vorkommt.
Was, wenn das große Kind noch sehr klein ist?
Für Ein- bis Zweijährige schreiben wir sehr kurz und einfach, mit viel Wiederholung.
Kommt auch Eifersucht vor?
Ja, kurz und freundlich. Der Schwerpunkt liegt aber auf dem, was gut ist.
Aus dem Ratgeber
Alle Artikel
Das Kind auf ein Geschwisterchen vorbereiten
Wie ihr euer Kind auf ein Geschwisterchen vorbereitet: wann ihr es erzählt, wie ihr es beteiligt und was nach der Geburt hilft.

Einschlafrituale für Kinder von 2 bis 4 Jahren
Wie ein gutes Einschlafritual für Kleinkinder aussieht, wie lang es dauern sollte und welche Rolle Geschichten dabei spielen. Mit Beispielablauf.

