Eine Geschichte, die den Kita-Start leichter macht
Was man schon einmal in einer Geschichte erlebt hat, macht weniger Angst. Euer Kind hört, wie ein Kind mit seinem Namen in die Kita geht, dort etwas Schönes erlebt und wieder abgeholt wird.

So passt die Geschichte zum Anlass
Den Ablauf vorwegnehmen
Bringen, Abschied, Spielen, Abholen. Die Geschichte folgt dem Tag, den euer Kind erleben wird.
Das Kuscheltier ist dabei
Es kommt in der Geschichte mit und darf auch im echten Leben mit.
Der Abschied wird klein
Die Geschichte endet immer mit dem Abholen. So bleibt das gute Gefühl hängen.
Warum eine Geschichte vor dem Kita-Start hilft
Kinder können sich unter „Kita“ wenig vorstellen, bevor sie dort waren. Eine Geschichte gibt dem Neuen eine Form: Es gibt einen Garderobenhaken, andere Kinder, eine Erzieherin, die tröstet, und am Ende kommt Mama oder Papa zurück.
Gerade dieser letzte Teil ist wichtig. Die Geschichte endet immer mit dem Abholen. Wer das oft genug gehört hat, kann den Abschied am Morgen leichter aushalten, weil das gute Ende schon bekannt ist.
Die Geschichte ersetzt keine Eingewöhnung. Sie ist ein Gesprächsanlass und eine kleine Brücke: Das Kuscheltier, das in der Geschichte mitkommt, darf meist auch in die echte Kita.
Was in der Geschichte vorkommen kann
Alles davon fragt der Fragebogen ab, fast immer zum Antippen. Was ihr leer lasst, ergänzt Wolke passend.
So klingt eine Geschichte für Mila
Morgen war ein großer Tag: der erste Tag in der Mäusegruppe. Mila war ein kleines bisschen aufgeregt.
An der Garderobe hing ein Haken mit einem gelben Stern. „Das ist deiner“, sagte Erzieherin Sabine. Hase Hoppel durfte in Milas Fach sitzen und von dort alles beobachten.
Zum Abschied gab Papa Mila einen Kuss auf die Nase, so wie immer. „Nach dem Mittagessen bin ich wieder da“, sagte er. Mila winkte am Fenster, bis er um die Ecke war.
Im Garten gab es eine Matschküche. Mila kochte Suppe für Hase Hoppel und für ein Mädchen namens Ella. Und als die Tür aufging und Papa hereinkam, rief Mila: „Morgen will ich wieder Suppe kochen!“
In eurer Geschichte stehen der Name eures Kindes und eure Details.
In drei Schritten zur eigenen Geschichte
- 1Fragen beantwortenDer Anlass „Kita-Start“ ist schon ausgewählt. Fast alles zum Antippen.
- 2Lesen & anpassenDie Geschichte ist in wenigen Minuten geschrieben. Ihr könnt sie neu schreiben lassen oder selbst ändern.
- 3AnhörenMit KI-Stimme, Musik und Geräuschen. Als MP3 oder im Plüschtier.
Passend für jedes Alter
Tipps für die ersten Wochen
- Hört die Geschichte ein bis zwei Wochen vor dem Start mehrmals, am besten abends.
- Verabschiedet euch in der echten Kita genauso wie in der Geschichte, mit einem festen Ritual.
- Packt das Kuscheltier aus der Geschichte mit in die Kita-Tasche, wenn die Kita es erlaubt.
- Fragt nach dem Abholen konkret: „Hast du heute auch gematscht?“
- Rechnet mit müden Nachmittagen und plant sie ruhig.
Häufige Fragen zu „Kita-Start“
Wann sollten wir die Geschichte anhören?
Am besten ein bis zwei Wochen vor dem Start, mehrmals. So wird der Ablauf vertraut.
Kann der Name der Erzieherin vorkommen?
Ja. Gebt im Fragebogen bei „Lieblingsmenschen“ den Namen an.
Ersetzt die Geschichte die Eingewöhnung?
Nein. Sie kann euer Kind begleiten und euch Gesprächsanlässe geben, die Eingewöhnung selbst bleibt wichtig.
Passt die Geschichte auch zur Tagesmutter?
Ja. Gebt im Fragebogen „Tagesmutter“ und den Namen an, dann spielt die Geschichte dort.
Was, wenn wir die Erzieherin noch nicht kennen?
Dann lasst den Namen weg. Die Geschichte spricht dann einfach von „der Erzieherin“.
Kann ich die Geschichte nach der Eingewöhnung weiter nutzen?
Ja. Viele Kinder hören sie weiter als Einschlafgeschichte, weil sie ihren Alltag wiedererkennen.
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Wie ein gutes Einschlafritual für Kleinkinder aussieht, wie lang es dauern sollte und welche Rolle Geschichten dabei spielen. Mit Beispielablauf.

