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Adventskalender selber machen mit Kindern – Schritt für Schritt

Einen Adventskalender selber machen heißt: 24 Behälter auswählen, gestalten, mit den Zahlen 1 bis 24 versehen und füllen. Am einfachsten klappt das mit Schachteln, Beuteln oder einem Haus mit Klappen1. Fertig sein sollte der Kalender bis zum 30. November, damit am 1. Dezember die erste Überraschung wartet4.
Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 11 Min. LesezeitFachlich geprüft von Josef Maier
Adventskalender selber machen: fertige Kette aus 24 nummerierten Jutebeuteln am Fenster, daneben winterliche Zweige
Dauer
etwa 2 Stunden, plus Trockenzeit
Kosten
etwa 5–20 €
Alter ab
ab 4 Jahren mit Unterstützung
Schwierigkeit
leicht bis mittel

Adventskalender selber machen mit Kindern beginnt mit einer einfachen Entscheidung: Wollt ihr Schachteln, Beutel oder kleine Häuser gestalten? In Deutschland haben Adventskalender eine lange Tradition, und ein selbst gebastelter Kalender macht Groß und Klein Freude1. Der Aufwand ist je nach Idee unterschiedlich – manche Kalender sind an einem Nachmittag fertig, andere wachsen über mehrere Abende1. Ihr braucht dafür drei Dinge: 24 Behälter, die Zahlen von 1 bis 24 und Kleinigkeiten zum Füllen. Für Kinder sind bunte Farben, Glitzer und Weihnachtssymbole wie Sterne, Engel und Stiefel genau richtig1.

Ideen im Überblick

Ob Karton, Stoff, Papier oder Bildschirm – die Grundidee ist immer gleich. 24 kleine Fächer warten darauf, gestaltet und gefüllt zu werden. Die Materiallisten zu allen Varianten findet ihr im nächsten Abschnitt.

Material

Adventskalender basteln funktioniert am besten, wenn alle Materialien vorher bereitliegen. Legt eine Unterlage aus Zeitungspapier aus und stellt Schere, Kleber und Stifte griffbereit – die Werkzeuge zählen in der Anleitung getrennt von den Materialien.

Schachteln und Boxen

  • 24 Schachteln oder Geschenkboxen
  • Geschenkpapier oder farbiges Papier
  • Zahlen von 1 bis 24 als Aufkleber oder Schablone
  • Kordel oder Band

Beutelband

  • 24 Jute- oder Baumwollbeutel
  • Wäscheleine, Kordel oder Paketband
  • Wäscheklammern
  • wasserfester Filzstift für die Zahlen

Weihnachtshaus

  • Papphaus oder große Kiste mit 24 Klappen
  • Papierservietten mit Weihnachtsmotiven
  • Kleister und Pinsel
  • Zahlen zum Aufkleben

Memoboard

  • Pinn- oder Magnettafel
  • 24 Briefumschläge oder Papiertüten
  • Magnete, Pins oder Klebepads
  • Filzstift

Stiefel-Kalender

  • Stoffreste, Filz oder alte Jeans
  • Nähgarn und Nadel
  • Band und ein Holzstab
  • Zahlen aus Filz

Zweige, Nüsse und Zuckerstangen

  • winterliche Zweige oder Äste
  • Nüsse, Zuckerstangen, alte Christbaumkugeln
  • Bindfaden und Bänder
  • kleine Säckchen oder Papiertüten

Digitaler Kalender

  • Bilddateien für 24 Tage
  • kurze Texte oder Grüße
  • E-Mail-Adresse der beschenkten Person

Aktivitäten-Kalender

  • 24 Kärtchen oder Zettel
  • Stifte
  • kleine Umschläge
  • Boxen, Beutel oder Wäscheklammern zum Aufhängen

Legt eine Kiste für die Kleinigkeiten bereit, die später in die Fächer wandern, und stellt die Materialien je Variante in einer eigenen Schale zusammen. So bleibt beim Füllen alles an einem Platz.

Adventskalender selber machen Schritt für Schritt

  1. Form wählen: Entscheidet zuerst, worin die 24 Überraschungen stecken sollen – in Schachteln, Beuteln oder einem Haus mit Klappen. Für alle drei Formen gibt es Kalender zum Gestalten, bei denen die passenden 24 Zahlen dabei sind1. Für Kinder passen bunte Farben, Glitzer und Motive wie Sterne, Engel, Weihnachtsmänner und Stiefel1.
  2. Behälter vorbereiten: Gestaltet die Schachteln, Beutel oder Klappen mit Farbe, Papier oder Stoff. Naturmaterialien wie Holz, Textilien wie Samt oder Jute und Pappmaché lassen sich gut verarbeiten1. Schneidet Papier auf einer Unterlage zu und lasst Kleber trocknen, bevor ihr weiterarbeitet. Sicherheit: Eine Schere gehört in Erwachsenenhand, wenn Kinder mitarbeiten – für kleine Hände eignet sich eine Kinderschere ohne Spitze.
  3. Zahlen anbringen: Bringt die Zahlen von 1 bis 24 gut sichtbar an, mit Stiften, Aufklebern oder Anhängern. Achtet darauf, dass die Reihenfolge stimmt und die Zahl 1 am Anfang hängt. So findet euer Kind jeden Tag das nächste Türchen.
  4. Aufhängung vorbereiten: Überlegt, wo der Kalender hängen soll: am Fenster, am Treppengeländer, auf winterlichen Zweigen oder auf einem festlich gedeckten Tisch1. Messt die Stelle vorher aus und bringt Haken, Kordel oder eine Wäscheleine an. Auf Augenhöhe der Kinder klappt das Öffnen am besten. Prüft vor dem Bohren oder Kleben, ob Wand oder Geländer den Kalender tragen können.
  5. Dekorieren: Dekoriert mit Tannen, Engeln, Weihnachtsmännern, Christbaumkugeln, frischen Nüssen und Zuckerstangen1. Mit Glitzer und weihnachtlichen Farbtönen wie Grün, Rot, Silber oder Gold wirkt der Kalender festlich1. Befestigt schwere Deko unten, damit nichts verrutscht. Klebt leichte Deko mit Klebepads fest, damit sie beim Öffnen der Türchen nicht abfällt.
  6. Türchen füllen: Füllt die 24 Fächer mit kleinen Überraschungen – nicht nur mit Süßigkeiten4. Eine Mischung aus Dingen und Gutscheinen hält die Vorfreude wach: an manchen Tagen wartet ein kleines Geschenk, an anderen ein Gutschein für gemeinsames Plätzchenbacken4. Auch Fensterbilder für Weihnachten sind eine schöne Einlage4. Achtet darauf, dass Kleinteile nicht in die Hände von Babys und Krabbelkindern geraten.
  7. Rechtzeitig fertig werden: Hängt den Kalender bis zum 30. November auf, damit am 1. Dezember die erste Überraschung wartet4. Zählt zum Schluss nach, ob alle 24 Fächer gefüllt sind. Wer den Kalender aus Stoffresten näht, kann ihn jedes Jahr neu bestücken2. Notiert euch am besten, welche Fächer schon gefüllt sind – so fehlt am 24. Dezember keine Überraschung.
  • Kinderhände kleben die Zahl 14 auf einen Jutebeutel, daneben liegen Zahlen-Anhänger und ein Filzstift für den Adventskalender
    Schritt 3: Zahlen anbringen
  • Adventskalender auf einer Fensterbank, Tannenzweige, Nüsse und Zuckerstangen werden zwischen die nummerierten Beutel gesteckt
    Schritt 5: Dekorieren
  • Kind schiebt ein kleines Päckchen in einen Beutel des Adventskalenders, daneben liegen Sticker und ein Gutschein-Zettel
    Schritt 6: Türchen füllen
Persönliche HörgeschichteEine Weihnachtsgeschichte oder Nachricht vom Weihnachtsmann, Christkind oder Wichtel – mit dem Namen eures Kindes.Jetzt Geschichte gestalten

Druckvorlage

Die Vorlage enthält die Zahlen von 1 bis 24 zum Ausschneiden sowie Umrisse für Anhänger und Etiketten – ausdrucken, ausschneiden und auf die Behälter kleben.

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Tipps und typische Fehler

  1. Früh genug anfangen: Der Kalender sollte bis zum 30. November fertig sein, damit am 1. Dezember die erste Überraschung wartet4. Plant lieber einen Puffer ein.
  2. Form nach Zeitbudget wählen: Wie lange ihr braucht, hängt von der Idee ab – das Tempo bestimmt ihr selbst1. Ein Beutelband ist schneller fertig als ein Haus mit Serviettentechnik.
  3. Beim Adventskalender füllen mischen: Nur Süßigkeiten werden schnell langweilig. Kleine Spiele, Malstifte, Sticker oder Seifenblasen sorgen für Abwechslung4. Auch ein Block mit Kinderrätseln, ein Jojo oder Ausstechformen für Weihnachtsplätzchen füllen die Fächer gut4.
  4. Material mischen: Naturmaterialien wie Holz, Textilien wie Samt oder Jute und Pappmaché lassen sich gut kombinieren1. Eine Farbfamilie hält das Ganze ruhig. Prüft vorher, ob Kleber und Farbe auf dem gewählten Untergrund halten – auf Holz und Pappe hält Papier besser als auf glattem Kunststoff.
  5. Wiederverwenden: Ein Kalender aus Stoffresten lässt sich jedes Jahr neu bestücken2. Auch Kalender zum Befüllen lassen sich recyceln5. Aus Kerzenresten lassen sich neue Kerzen ziehen, aus Stoffresten entstehen Kosmetikpads oder ein Lavendelsäckchen2.
  6. Zahlen prüfen: Verdrehte, fehlende oder doppelte Zahlen sorgen für Verwirrung. Bringt alle Zahlen erst an, wenn die Fächer in der richtigen Reihenfolge hängen.
  7. Gemeinsam basteln, in Ruhe füllen: Kinder basteln gern mit; die Überraschungen packt ihr danach in Ruhe hinein1.
  8. Sicher arbeiten: Schere, Nadel und Kleber bleiben in Erwachsenenhand, Kleinteile außer Reichweite von Babys und Krabbelkindern.

Wenn ihr noch mehr Ideen für die Winterzeit sucht, findet ihr in Basteln mit Kindern viele Anleitungen. In der nächsten Bastelstunde passt Weihnachtskarten basteln gut dazu.

Adventskalender selber machen – Ideen

Nicht jede Idee passt zu jeder Wohnung. In kleinen Räumen bewährt sich ein Kalender, der an einer Kordel oder am Treppengeländer hängt; auf einer Fensterbank oder auf winterlichen Zweigen braucht er kaum Platz1. Wer mehrere Kinder hat, kann jedem Kind eigene Beutel in einer eigenen Farbe zuordnen.

Richtet euch nach den Vorlieben eurer Kinder: Lieblingsfarben, Hobbys und kleine Mottos machen den Kalender persönlich5. Größere Klappen lassen sich für die Kleinen leichter öffnen, kleine Umschläge passen für die Größeren.

Wenn ihr zwei Adventskalender-Ideen selber machen wollt, kombiniert sie: eine Boxenreihe für die Wochentage und ein Beutelband für die Wochenenden. So bleibt der Kalender bis zum 24. Dezember abwechslungsreich.

Für spontane Bastelrunden gibt es fertige Bastelsets, die bereits sämtliches Material für einen Kalender enthalten1. Wer gar nicht basteln möchte, greift zu einem fertigen Kalender, der nur noch aufgehängt und befüllt wird1. Und wenn ihr unsicher seid, welche Form gefällt: Fragt Freunde und Verwandte nach ihren Ideen – oft entsteht daraus die schönste Anregung1.

Wichtig ist nicht die Menge der Deko, sondern dass euer Kind sich zurechtfindet: eine ruhige Farbwahl und wenige, dafür gut sichtbare Motive wirken oft schöner als ein volles Regal. Achtet außerdem darauf, dass in jedes Fach eine Kleinigkeit passt, ohne herauszufallen. Für den 24. Dezember plant ihr am besten etwas Größeres ein, das sich gut verpacken lässt.

Originelle Adventskalender zum Selbermachen

Originell muss nicht aufwendig heißen. Ein digitaler Kalender kommt ohne Schere und Kleber aus: Ihr braucht nur ein paar Bilddateien und kurze Texte, die ihr per Mausklick einfügt. Die beschenkte Person bekommt dann jeden Tag eine E-Mail mit dem Link zum persönlichen Türchen3.

Ein Aktivitäten-Kalender dreht den Spieß um: Statt Dingen verschenkt ihr gemeinsame Zeit. Schreibt geplante Erlebnisse auf und steckt die Zettel in die Fächer2. Wer gern in der Küche arbeitet, füllt kleine Gläser und Beutel mit selbst gemachten Kleinigkeiten2.

Nachhaltig wird es mit einem Kalender aus Stoffresten, den ihr jedes Jahr neu bestücken könnt2. Wer lieber dekoriert als bastelt, kombiniert Zweige, Nüsse und Zuckerstangen mit nummerierten Säckchen1.

Für Erwachsene und größere Kinder gibt es zusätzlich Ideen aus der Küche: ein Gläschen mit Brot- oder Lebkuchengewürz, Kräutersalz, eine Teemischung aus eigenen Kräutern oder selbst gemischtes Kaffeegewürz2. Auch kleine selbst gemachte Pflegeprodukte passen: Badesalz, Badepralinen oder ein Tiegel Lippenpflege2. Wer Zeit statt Dinge verschenken möchte, schreibt gemeinsame Erlebnisse auf Zettel – ein Kochabend, ein Kinobesuch oder ein Frühstück im Bett2.

Einfache, originelle Adventskalender zum Selbermachen

Einfach heißt: wenige Materialien, wenige Arbeitsschritte. 24 Briefumschläge an einer Wäscheleine sind schnell aufgehängt; die Zahlen schreibt ihr mit Filzstift direkt auf den Umschlag.

Ein Kalender aus Papierbeuteln ist ebenso schnell gemacht: Beutel mit Wäscheklammern an einer Kordel befestigen, Zahlen aufschreiben, fertig. Für kleinere Kinder reicht oft ein bemalter Pappkarton mit Klappen, den sie selbst anmalen dürfen1.

Originell wird die einfache Version durch die Dekoration: Tannen, Engel, Weihnachtsmänner, Christbaumkugeln, frische Nüsse und Zuckerstangen1. Bleibt bei einer Farbfamilie – Grün, Rot, Silber oder Gold –, wirkt der Kalender ruhig und festlich1. Plant am Ende genug Trockenzeit ein, wenn ihr mit Kleister oder Farbe gearbeitet habt.

Wer wenig Zeit hat, verteilt die Arbeit auf mehrere Abende: erst die Behälter sammeln, dann die Zahlen anbringen, zuletzt dekorieren und füllen. So bleibt jeder Schritt überschaubar, und die Vorfreude wächst mit dem Kalender.

Noch weniger Arbeit macht ein Kalender zum Befüllen: Er wird nur aufgehängt und Tag für Tag gefüllt5. Achtet darauf, dass die Fächer groß genug für eure Ideen sind, und legt größere Gutscheine lieber auf die letzten Tage.

Häufige Fragen

Was kann man in einen Adventskalender machen?
Neben Süßigkeiten passen viele kleine Dinge hinein: Knete, Sticker, Malstifte, Seifenblasen, ein kleines Spiel oder ein Lese- und Bilderbuch mit Weihnachtsgeschichten4. Auch Gutscheine funktionieren gut, etwa für gemeinsames Plätzchenbacken, Eislaufen oder eine Übernachtungsparty4. Wer Zeit statt Dinge verschenken möchte, schreibt gemeinsame Erlebnisse auf kleine Zettel und steckt sie in die Fächer2. Für jeden Tag reicht eine Kleinigkeit – wichtig ist die Abwechslung. Auch ein Geduldspiel oder Kindertattoos mit Weihnachtsmotiven passen4.
Wie mache ich einen Adventskalender selber?
Am einfachsten wählt ihr eine Form, die zu eurem Zeitplan passt: 24 Schachteln, 24 Beutel oder ein Haus mit Klappen, jeweils mit den passenden 24 Zahlen1. Gestaltet die Behälter mit Farbe, Papier oder Stoff, bringt die Zahlen gut sichtbar an und bereitet den Platz am Fenster, am Treppengeländer oder auf einem Tisch vor1. Danach füllt ihr die Fächer und hängt den Kalender bis zum 30. November auf4. Genaue Schritte findet ihr in der Anleitung oben.

Quellen

  1. Adventskalender selber basteln und gestalten · abgerufen am 11.10.2026
  2. Adventskalender für Erwachsene nachhaltig befüllen: 50+ grüne & persönliche Ideen · Stand 07.10.2026
  3. Persönlichen Adventskalender online verschenken · abgerufen am 11.10.2026
  4. Adventskalender füllen: 75+ Ideen für Erwachsene & Kinder · abgerufen am 11.10.2026
  5. Adventskalender befüllen: 100 Ideen für Familie, Freunde, Partner & Kinder · abgerufen am 11.10.2026
Fachliche PrüfungJosef MaierKinder- und Jugendpädagoge · Diplom-Sozialpädagoge (FH)Fachlich geprüft am von Josef Maier
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am

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