Wochenbett – Bedeutung und Erklärung
Allgemeine Information – ersetzt keine ärztliche Beratung.
Was bedeutet Wochenbett?
Das Wochenbett, früher auch Kindbett genannt, ist die Phase nach der Geburt: Sie beginnt mit dem Ausstoßen der Nachgeburt und endet, wenn sich die schwangerschafts- und geburtsbedingten Veränderungen im Körper zurückgebildet haben – typischerweise nach sechs bis acht Wochen1. Eine Mutter in dieser Zeit wird als Wöchnerin bezeichnet1.
Einordnung
Aus rechtlicher Sicht dauert das Wochenbett nach einer normalen Geburt acht Wochen, medizinisch betrachtet sechs Wochen; in dieser Zeit gilt der Mutterschutz, und die Frau darf nicht arbeiten3. Der Wochenfluss (Lochien) ist ein natürlicher Reinigungsprozess und dauert etwa vier bis sechs Wochen; Menge, Farbe und Konsistenz verändern sich dabei2. Die ersten zehn Tage nach der Geburt werden auch Früh-Wochenbett genannt1. Verwandte Begriffe sind Wöchnerin, Lochien, Rückbildung und Nachsorge-Hebamme1, 4.
Im Alltag
Bis zum elften Tag nach der Geburt kann die Hebamme bis zu zweimal täglich zu euch nach Hause kommen; danach sind zwölf Wochen lang noch insgesamt 16 Besuche möglich5. Sie kontrolliert die Rückbildung, schaut nach Geburtsverletzungen und nach dem Nabel des Babys und berät beim Stillen5. Für den Alltag heißt das vor allem: ausruhen, schwere Hausarbeit, schweres Heben und Sit-ups verschieben, Besuch dosieren2, 4. Stimmungsschwankungen um den dritten bis fünften Tag sind häufig und gehen meist innerhalb von zwei Wochen vorbei2, 4.
Weiterlesen
Mehr zu Schwangerschaft, Geburt und den ersten Tagen mit dem Baby findet ihr in unserem Ratgeber Rund um die Geburt: Was Eltern wissen sollten.
Quellen
- Wochenbett · abgerufen am 11.10.2026
- Wochenbett: Das passiert mit dem Körper nach der Geburt · Stand 20.07.2026
- Was passiert im Wochenbett? · Stand 17.11.2025
- Wochenbett: Überblick Tipps · abgerufen am 11.10.2026
- Die Nachsorge-Hebamme · Stand 27.11.2025
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