Baby Blues – Bedeutung und Erklärung
Allgemeine Information – ersetzt keine ärztliche Beratung.
Was bedeutet Baby Blues?
Einordnung
Der Baby Blues gilt als häufigste und leichteste Form einer depressiven Verstimmung nach einer Geburt4. Er setzt meist in den ersten drei bis fünf Tagen nach der Entbindung ein1, 6. Wie viele Mütter ihn durchleben, wird unterschiedlich angegeben: Mehr als die Hälfte erlebt in diesen Tagen ein seelisches Tief1, andere Schätzungen nennen 50 bis 80 Prozent2. Als Auslöser gilt vor allem der starke, plötzliche Hormonabfall nach der Geburt; Schlafmangel und die ungewohnte neue Lebenssituation können zusätzlich belasten3. Auch Väter kann es treffen4. Bleiben Traurigkeit und Antriebsarmut länger als ein bis zwei Wochen bestehen, kann eine Wochenbettdepression dahinterstecken3.
Im Alltag
Wenn der Baby Blues einsetzt, hilft euch vor allem Entlastung5. Unterstützung durch den Partner, die Partnerin oder andere nahestehende Menschen tut vielen gut3. Im Alltag heißt das zum Beispiel: Ruhepausen einlegen, wenn das Baby schläft, und Aufgaben abgeben1. Die Hebamme ist oft eine wichtige Ansprechpartnerin – was überfordert, lässt sich mit ihr besprechen1. Ein typisches Beispiel: Am dritten Tag nach der Geburt fließen ohne erkennbaren Grund Tränen, wenig später ist die Stimmung wieder leichter2, 3.
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Mehr zum Wochenbett und zur Zeit nach der Geburt findet ihr auf der Seite Rund um die Geburt: Was Eltern wissen sollten.
Quellen
- Ursachen und Symptome des Babyblues · Stand 06.12.2024
- Baby Blues: Wie gehe ich damit um? · Stand 08.05.2024
- Baby-Blues · Stand 13.06.2025
- Baby Blues · Stand 13.04.2021
- Wochenbettdepression · Stand 24.05.2024
- Gefühle pur » Das erste Jahr · Stand 18.09.2024
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