Schlafregression – Bedeutung und Erklärung
Allgemeine Information – ersetzt keine ärztliche Beratung.
Was bedeutet Schlafregression?
Einordnung
Der Begriff klingt nach Rückschritt, gemeint ist aber das Gegenteil: In diesen Wochen lernt ein Kind viele neue Fähigkeiten, und der Schlaf kommt vorübergehend durcheinander1. Typische Zeitfenster sind der 4., 8., 12. und 18. Lebensmonat sowie die Zeit um den zweiten Geburtstag; die Monatsangaben sind Richtwerte, kein fester Zeitplan1. Sichtbar wird das oft als häufiges nächtliches Aufwachen, als längere Einschlafbegleitung oder als verkürzter Mittagsschlaf1. Bei Kindern, die ohnehin unruhig schlafen, fällt eine Schlafregression oft gar nicht auf1.
Im Alltag
Im Alltag hilft es, den gewohnten Ablauf beizubehalten: dieselbe Reihenfolge am Abend, ähnliche Schlafenszeiten und ein ruhiges, abgedunkeltes Zimmer1. Wacht euer Kind nachts auf und sucht Nähe, dürft ihr es begleiten – in diesen Wochen sind Babys und Kleinkinder besonders anhänglich1. Ein warmes Bad, eine Geschichte oder ein Lied am Abend geben zusätzliche Orientierung1. Hält der unruhige Schlaf länger als 6 Wochen an, ist es sinnvoll, das Schlafumfeld zu prüfen und sich fachlichen Rat zu holen2.
Weiterlesen
Wie ihr euer Baby sanft in den Schlaf begleitet und welche Routinen sich bewähren, lest ihr im Ratgeber Baby schlafen legen: Was Eltern wissen sollten.
Quellen
- Schlafregression · Stand 21.04.2026
- Schlafregression: Gründe, Symptome & Tipps · Stand 02/2026
Alle Seiten zu diesem Thema findet ihr in der Übersicht Baby-Lexikon.
