Vorlesegeschichten – alles auf einen Blick

- Alter
- 2 bis 6 Jahre
- Dauer
- 3 bis 5 Minuten je Geschichte
Vorlesegeschichten für Kinder ab 2 Jahren: Auf dieser Seite findet ihr fünf kurze Geschichten zum Vorlesen und Anhören. Jede dauert etwa 3 bis 5 Minuten und passt damit gut in den Abend oder in eine Regenpause. Die Stimmung ist ruhig und warm, ohne Grusel und ohne Streit – am Ende wird es immer leise und gemütlich. Zu jeder Geschichte gibt es eine Altersangabe und eine Hörfassung. Wer abends eine feste Länge braucht, findet bei uns außerdem Gute-Nacht-Geschichten für Kinder von 2 bis 6 Jahren.
Vorlesegeschichten ab 4 Jahren
Die Übersicht zeigt alle fünf Geschichten mit Titel, Altersangabe und Thema, sortiert vom kürzesten zum längsten Text.
Vorlesegeschichten ab 4 Jahren kostenlos
Alle fünf Geschichten auf dieser Seite könnt ihr kostenlos lesen und anhören. Manche kostenlosen Angebote stellen ihre Vorlesegeschichten nur für vier Wochen online3; die Texte hier könnt ihr jederzeit wieder aufrufen.
Für die Kleinsten gibt es Vorlesegeschichten ab 2 Jahren mit einfachen, klaren Handlungen, sanfter Sprache und Wiederholungen2. Vorlesegeschichten ab 3 Jahren dürfen schon eine kleine Frage aufwerfen, die sich am Ende auflöst; der Ton bleibt dabei ruhig.
Vorlesegeschichten ab 5 Jahren
Für Kinder ab 5 Jahren darf eine Geschichte etwas länger sein und ein kleines Problem haben, das am Ende gelöst wird. Spannende, aber leicht nachvollziehbare Abenteuer sind genau das Richtige für neugierige Entdecker und halten die Aufmerksamkeit2. In dieser Sammlung ist „Ben und das Meer im Glas“ ab 5 Jahren empfohlen; die Geschichten ab 4 Jahren passen genauso gut für Fünfjährige.
Der kleine Elefant und die große Pfütze
Es regnet. Der kleine Elefant steht am Fenster und schaut hinaus. Tropfen laufen über die Scheibe. „Pitsch“, macht der Regen. „Patsch“, macht der Regen.
Vor dem Haus liegt eine große Pfütze. Sie ist rund und grau und glitzert. Der kleine Elefant möchte hineinspringen. Aber die Pfütze ist sehr groß und der kleine Elefant ist noch klein.
„Komm“, sagt Mama Elefant. Sie stellt ihre großen Füße in die Pfütze. Platsch! Das Wasser spritzt hoch.
Der kleine Elefant hebt einen Fuß. Er wackelt. Er setzt den Fuß wieder ab. „Pfütze ist nass“, sagt er.
„Ja“, sagt Mama. „Pfützen sind nass. Und Pfützen sind warm, wenn die Sonne scheint, und kalt, wenn es regnet.“
Der kleine Elefant streckt den Rüssel aus. Ein Tropfen fällt hinein. Noch einer. Noch einer. Er lacht. „Regen kitzelt“, sagt er.
„Komm“, sagt Mama noch einmal. „Wir gehen zusammen.“
Der kleine Elefant hält Mamas Rüssel fest. Zusammen gehen sie einen Schritt in die Pfütze. Platsch. Das Wasser spritzt bis zu den Knien.
Der kleine Elefant bleibt stehen. Er wartet. Nichts passiert. Die Pfütze tut nichts. Die Pfütze ist nur eine Pfütze.
Neben der Pfütze sitzt eine Schnecke. Sie schaut zu. „Die Pfütze ist tief“, sagt die Schnecke. „Für dich ist sie tief. Für mich ist sie ein Meer.“ Der kleine Elefant schaut die Schnecke an. Dann schaut er die Pfütze an.
Dann hebt der kleine Elefant seinen Fuß und stampft. Platsch! Und noch einmal. Platsch! Und noch einmal. Platsch!
„Ich kann planschen!“, ruft er. „Ich kann ganz alleine planschen!“
Mama Elefant plantscht mit. Platsch, platsch, platsch. Das Wasser spritzt über ihre Ohren. Der kleine Elefant lacht so sehr, dass er sich hinsetzen muss. Er sitzt in der Pfütze und der Regen fällt auf seinen Rücken.
Nach einer Weile wird der kleine Elefant müde. Der Regen wird leiser. „Pitsch“, macht er. „Pitsch.“
Auf dem Weg tropft Wasser von seinen Ohren. Tropf, tropf. Der kleine Elefant gähnt. Er gähnt noch einmal. Seine Augen werden klein.
Mama Elefant nimmt den kleinen Elefanten auf ihren Rücken. Sie gehen langsam nach Hause. Der kleine Elefant ist nass und warm und schwer.
Zu Hause legt Mama ihn auf ein weiches Tuch. Sie trocknet seinen Rüssel. Sie trocknet seine Ohren. Sie trocknet seine Füße, einen nach dem anderen. „Eins“, sagt sie. „Zwei. Drei. Vier.“
Der kleine Elefant schaut noch einmal aus dem Fenster. Die Pfütze glitzert. „Morgen“, sagt er leise, „morgen planschen wir wieder.“
Mama Elefant deckt ihn zu. Draußen macht der Regen leise Musik. Pitsch, patsch. Pitsch, patsch. Der kleine Elefant schläft ein.

Der kleine Elefant und die große Pfütze
Alter: ab 2 Jahren
Ein Elefantenkind traut sich endlich in die Regenpfütze – Mut im Alltag mit ruhigem Ende.
Karla und der Keksdieb
Karla sitzt in der Küche und wartet. Auf dem Teller liegen fünf Kekse. Karla hat sie selbst gebacken. Sie duften nach Butter und Zimt.
Karla geht kurz in den Flur, um ihre Socken zu holen. Als sie zurückkommt, sind nur noch vier Kekse auf dem Teller.
„Hm“, sagt Karla. Sie schaut unter den Tisch. Nichts. Sie schaut hinter den Vorhang. Nichts.
„Vielleicht habe ich mich verzählt“, sagt Karla. Sie geht noch einmal in den Flur. Diesmal zählt sie langsam: „Eins, zwei, drei.“ Als sie zurückkommt, sind es nur noch zwei Kekse.
„Da ist jemand!“, ruft Karla. „Hier ist ein Keksdieb!“
Karla stampft mit dem Fuß. Sie hat sich so viel Mühe gegeben. Der Teig war ganz klebrig gewesen, und sie hatte Mehl auf der Nase gehabt.
Papa kommt in die Küche. „Ein Keksdieb?“, fragt er. „Zeig mal.“
Sie schauen zusammen. Unter dem Kühlschrank bewegt sich etwas. Es ist klein und rund und hat einen braunen Pelz.
„Das ist Krümel“, sagt Papa. „Der Hamster von nebenan.“
Krümel schaut heraus. Er hat Krümel auf der Nase. Er hat sogar ein kleines Stück Keks in der Pfote.
Karla lacht. „Er hat sich einen ganzen Keks genommen!“
„Er hat drei genommen“, sagt Papa.
Karla schaut auf den Teller. Sie hat noch zwei Kekse. Eigentlich wollte sie alle fünf. Aber Krümel sieht so zufrieden aus, wie er da sitzt und kaut.
Sie schiebt den Teller in die Mitte. „Du kannst noch einen haben“, sagt sie. Krümel schaut mit seinen runden Augen. Er zuckt mit der Nase.
„Er hat bestimmt Hunger“, sagt Karla. „Er wohnt doch nebenan. Vielleicht ist er ausgebüxt.“
Papa holt eine kleine Kiste. Er stellt sie auf den Boden. Krümel klettert hinein, ganz ohne Angst. Karla legt einen halben Keks dazu. „Für den Weg“, sagt sie.
Dann bringt Papa die Kiste nach nebenan. Frau Berg freut sich sehr. „Krümel war den ganzen Morgen weg“, sagt sie. „Er ist ein Ausbrecher. Er klettert über alles.“
Am Abend backt Karla neue Kekse. Diesmal macht sie sechs. Fünf für den Teller und einen für Krümel.
Sie legt den Keks in eine kleine Schachtel. Auf die Schachtel malt sie einen Hamster. „Krümel“, schreibt sie dazu. Sie kann das Wort noch nicht ganz lesen, aber sie kann es malen.
Am nächsten Morgen steht die Schachtel leer vor der Tür. Daneben liegt ein kleiner brauner Krümel. Karla lacht. „Danke“, sagt sie. „Hat geschmeckt.“
Sie stellt die Schachtel auf das Fensterbrett. Vielleicht kommt Krümel morgen wieder. Und vielleicht, denkt Karla, backen sie und Papa dann einfach noch mehr Kekse.
Karla und der Keksdieb
Alter: ab 3 Jahren
Karla sucht ihre verschwundenen Kekse und findet einen Hamster – Humor mit friedlicher Lösung.
Nuri baut eine Höhle
Es regnet. Nuri sitzt im Wohnzimmer und weiß nicht, was sie spielen soll. Draußen ist alles grau.
„Ich baue eine Höhle“, sagt Nuri.
Sie holt die Kissen vom Sofa. Sie holt die Decke vom Bett. Sie holt die Wäscheklammern aus der Schublade.
Mama schaut zu. „Brauchst du Hilfe?“, fragt sie.
„Nein“, sagt Nuri. „Ich kann das alleine.“
Ein Kissen fällt um. Nuri stellt es wieder hin. Die Decke rutscht. Nuri zieht sie wieder hoch. Sie klammert und klammert. Ihre Zunge steckt dabei zwischen den Zähnen.
Endlich steht die Höhle. Sie ist schief und ein bisschen wackelig. Aber sie ist da.
Nuri klopft gegen die Decke. Sie hält. Nuri nickt zufrieden.
Nuri kriecht hinein. Innen ist es dunkel und warm. Es riecht nach Kissen und nach Nuri.
„Hallo“, sagt Nuri in die Höhle. Die Höhle sagt nichts zurück. Nuri lacht. Sie legt sich auf den Bauch und schaut hinaus.
Draußen sieht sie Mamas Füße. Mamas Füße gehen hin und her. Dann kommen Mamas Füße näher.
„Ist da jemand drin?“, fragt Mama.
„Nein“, sagt Nuri. „Hier wohnt niemand.“
„Oh“, sagt Mama. „Dann gehe ich wieder.“
„Warte!“, ruft Nuri. „Hier wohnt ein Bär. Der Bär heißt Nuri.“
Mama setzt sich auf den Boden. „Darf ich den Bären besuchen?“
„Erst musst du klopfen“, sagt Nuri.
Mama klopft an die Decke. „Klopf, klopf.“
„Herein“, brummt Nuri.
Mama schiebt den Kopf unter die Decke. Es passt gerade so. „Guten Tag, Bär“, sagt sie. „Ich habe einen Apfel dabei.“
Sie reicht Nuri einen Apfel. Nuri beißt hinein. Es knackt.
Sie kaut und schaut in die Höhle hinein. Hier ist es schön.
Dann kommt Papa dazu. Er klopft auch. „Klopf, klopf.“
„Die Höhle ist voll“, sagt Nuri. Aber sie schiebt sich ein Stück zur Seite. Papa quetscht sich hinein. Die Decke rutscht ein klein wenig.
Zu dritt sitzen sie in der Höhle. Es ist eng und warm. Papa erzählt, wie er als Kind eine Höhle aus Kartons gebaut hat. Die ist dreimal eingestürzt. „Und beim vierten Mal habe ich darin geschlafen“, sagt Papa.
Nuri gähnt. Der Regen klopft leise an die Fensterscheibe. In der Höhle ist es still.
„Bären schlafen jetzt“, sagt Nuri.
Mama und Papa bleiben noch ein bisschen sitzen. Dann holen sie Nuri heraus und bringen sie ins Bett. Die Höhle lassen sie stehen.
Am nächsten Morgen scheint die Sonne. Nuri geht in die Höhle und setzt sich hinein. Es ist warm wie am Abend. Sie lässt die Decke noch einen Tag stehen.

Nuri baut eine Höhle
Alter: ab 3 Jahren
Regentag im Wohnzimmer: Nuri baut aus Kissen eine Höhle für die ganze Familie.
Wolle und die weite Wiese
Wolle ist ein Schaf. Wolle hat dicke, weiße Wolle und kurze Beine. Wolle steht am Zaun und schaut in die Weite.
„Da hinten ist etwas“, sagt Wolle. Die anderen Schafe kauen Gras und schauen nicht auf.
„Da hinten ist eine Wiese, die wir nicht kennen“, sagt Wolle.
„Gras ist Gras“, sagt Schaf Hilde.
Wolle schaut weiter. Am Zaun ist ein Loch. Nicht groß. Aber groß genug für ein Schaf mit kurzen Beinen.
Wolle steckt den Kopf hindurch. Dann die Schultern. Dann ist sie draußen.
Draußen ist es still. Das Gras ist höher. Es riecht anders, ein bisschen süß. Wolle geht langsam. Bei jedem Schritt schaut sie sich um.
Nach ein paar Metern steht ein Baum. Er ist alt und krumm und voller kleiner roter Äpfel. Ein Apfel liegt im Gras. Wolle schnuppert daran.
„Riecht gut“, sagt Wolle. Sie nimmt den Apfel ins Maul. Er schmeckt sauer und süß auf einmal.
Der Apfel ist schnell weg. Wolle leckt sich über das Maul.
Unter dem Baum sitzt ein Vogel. „Der Baum ist für alle da“, sagt der Vogel.
„Ich habe nur einen genommen“, sagt Wolle.
„Dann ist es gut“, sagt der Vogel.
Wolle bleibt noch ein bisschen. Dann denkt sie an die anderen Schafe. Sie geht zurück. Durch das Loch passt sie genauso gut wie vorher.
Auf der Wiese steht Hilde schon am Zaun. „Wo warst du?“, fragt Hilde.
„Da hinten“, sagt Wolle. „Da ist ein Baum mit Äpfeln.“
„Äpfel?“, sagt Hilde. „Hier gibt es nur Gras.“
„Dann komm mit“, sagt Wolle. „Ich zeige es dir.“
Hilde schaut zum Loch. Sie zögert. Sie ist etwas größer als Wolle.
„Ich gehe vor“, sagt Wolle. Sie geht durch das Loch. Hilde kommt hinterher. Es passt. Gerade so.
Hilde bleibt kurz stehen. Dann geht sie weiter.
Zu zweit stehen sie unter dem Baum. Der Vogel sitzt noch da.
„Zwei Schafe“, sagt der Vogel. „Das ist ein Fest.“
Hilde beißt in einen Apfel. Ihre Augen werden groß. „Der ist ja süß“, sagt sie.
Am Abend gehen sie zurück. Diesmal erzählen sie den anderen Schafen. Alle kommen sie ans Loch. Erst zwei, dann fünf, dann stehen sie unter dem Baum und schauen nach oben. Der Baum verliert ein paar Äpfel. Die Schafe fressen sie auf.
Der Vogel fliegt auf einen Ast. „Morgen ist auch noch ein Tag“, sagt er.
Wolle geht zurück auf ihre Wiese. Sie kaut Gras. Gras ist Gras, denkt sie. Aber heute war es mehr.

Wolle und die weite Wiese
Alter: ab 4 Jahren
Schaf Wolle entdeckt hinter dem Zaun einen Apfelbaum – Neugier, Mut und Teilen.
Ben und das Meer im Glas
Ben findet die Muschel im Sandkasten. Sie ist weiß und hat kleine Rillen. Ben hält sie an sein Ohr.
Es rauscht. Ganz leise, wie Wasser, das hin und her geht.
„Da ist das Meer drin“, sagt Ben.
Mama schaut in die Muschel. „Ich höre auch etwas“, sagt sie.
„Das Meer“, sagt Ben. „Ganz klein.“
„Dann ist das Meer also in deiner Hand“, sagt Mama.
Ben nimmt die Muschel mit in sein Zimmer. Er stellt sie auf das Regal. Abends, wenn das Licht aus ist, hört er sie noch einmal. Es rauscht.
Es rauscht wie Wellen.
Am nächsten Tag nimmt Ben die Muschel mit in den Kindergarten. Er zeigt sie der Erzieherin.
„Hör mal“, sagt Ben. Frau Winter hält die Muschel an ihr Ohr.
„Oh“, sagt sie. „Das klingt wie am Strand.“
Alle Kinder wollen die Muschel hören. Lina hört zu und nickt. Tom hört zu und sagt: „Ich höre gar nichts.“
Ben ist enttäuscht. „Du musst ganz leise sein“, sagt er.
Tom probiert es noch einmal. Diesmal ist es still im Raum. Tom hält die Muschel ganz fest.
„Jetzt“, sagt Tom. „Jetzt höre ich es auch.“
Ben nickt Tom zu.
Ben lacht. Er weiß genau, wie das ist.
In der Nacht liegt Ben in seinem Bett. Die Muschel liegt auf dem Regal. Er hört das Meer nicht. Es ist zu weit weg. Aber er weiß, dass es da ist.
„Mama“, sagt Ben. „Ist das Meer wirklich da?“
Mama setzt sich auf die Bettkante. „Was hörst du denn?“, fragt sie.
„Wasser“, sagt Ben. „Wie Wellen.“
Mama lächelt. „Dann ist das Meer heute Abend in deinem Zimmer“, sagt sie.
Ben schaut an die Decke. „Und morgen?“
„Morgen hörst du es wieder“, sagt Mama.
Ben lächelt. Er dreht sich auf die Seite. Die Muschel steht auf dem Regal und leuchtet ein wenig im Mondlicht.
„Gute Nacht, Meer“, sagt Ben leise.
Er zieht die Decke bis zum Kinn.
Am Wochenende fahren sie ans echte Meer. Es dauert zwei Stunden. Ben hält die Muschel die ganze Fahrt über in der Hand.
Als sie ankommen, läuft Ben über den Sand. Das Meer ist groß und laut. Es rauscht genauso wie in der Muschel, nur viel mehr.
Ben hält die Muschel ins Wasser. „Jetzt bist du zu Hause“, sagt er. Dann nimmt er sie wieder heraus und steckt sie in die Tasche. In seiner Tasche klappert die Muschel leise.
Zu Hause soll sie bleiben, denkt Ben. Er will sie ja noch hören.

Ben und das Meer im Glas
Alter: ab 5 Jahren
Ben hört das Meer in einer Muschel und nimmt es mit ins Bett – leise Einschlafgeschichte.
Vorlese-Tipps
- Tempo herausnehmen: Lest langsamer, als ihr denkt. Eine kurze Pause nach jedem Absatz gibt eurem Kind Zeit für die Bilder im Kopf.
- Stimmen vergeben: Jede Figur bekommt eine eigene Stimme – der Elefant brummt tief, der Vogel piept hoch. Zum Ende hin werdet ihr leiser.
- Feste Zeit: In vielen Familien gehört die Geschichte am Abend fest dazu; eine feste Zeit nach dem Zähneputzen hilft allen, zur Ruhe zu kommen1.
- Ruhig enden: Vor dem Schlafen passen Geschichten ohne aufwühlende oder traurige Handlung besser; sonst wird das Einschlafen eher schwerer1.
- Fragen stellen: „Was würdest du an Nuris Stelle machen?“ Solche Fragen zeigen eurem Kind, dass ihr zugehört habt.
- Gemeinsam lesen: Ältere Kinder dürfen einzelne Sätze selbst übernehmen; Vorlesen ist eine gute Gelegenheit, Fantasie und Sprachkompetenz zu fördern2.
- Weiterhören: Wenn euer Kind nach der Geschichte noch wach liegt, hilft leises Zuhören. Auf der Seite Hörspiel zum Einschlafen findet ihr, was Eltern dazu wissen sollten.
- Anlässe aufgreifen: Im Oktober passt unsere Halloween-Geschichte zum Vorlesen und Anhören, im Advent passen ruhige Weihnachts-Vorlesegeschichten bei Kerzenlicht.
Übrigens: Der Bundesweite Vorlesetag findet jedes Jahr am dritten Freitag im November statt; die Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung gibt es seit 20044.
Häufige Fragen
Warum sind Kurzgeschichten zum Vorlesen ideal für Kinder und Babys?
Quellen
- Kindergeschichten zum Vorlesen: Sammlung kostenloser Geschichten · Stand 19.05.2023
- Kurzgeschichten für Kinder und Babys · abgerufen am 11.10.2026
- Online-Lesetexte für Kinder und Jugendliche · Stand 28.07.2026
- Vorleseprojekte und -initiativen · Stand 28.04.2025
