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Vorname Emily: Bedeutung und Herkunft

Emily ist ein weiblicher Vorname und die englische Form von Emilia, die auf Aemilius zurückgeht, den Namen des altrömischen Familiengeschlechts der Aemilier3, 7. Die Emily-Bedeutung ist bis heute nicht abschließend geklärt; vermutet wird das lateinische aemulor im Sinne von „sich bestreben, es jemandem oder einer Sache gleich zu tun“3, 7. In Deutschland gehört Emily seit Jahren zu den beliebtesten Mädchennamen6, 7.
Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 6 Min. LesezeitRedaktionell geprüft
Vorname Emily – der Name in Schmuckschrift auf gemaltem Hintergrund
Silben
3
Herkunft
Englische Form von Emilia, zurückgehend auf Aemilius, den Namen des altrömischen Familiengeschlechts der Aemilier3, 7
Namenstag
5. Januar nach der Heiligen Aemiliana, 21. März nach der Heiligen Emilie de Vialar4, 7
Aussprache
EH-mih-li (deutsch), EH-muh-li (englisch)
Geschlecht
weiblich
Bedeutung
Die Bedeutung ist bis heute nicht abschließend geklärt; vermutet wird ein Zusammenhang mit dem lateinischen aemulor, „sich bestreben, es jemandem oder einer Sache gleich zu tun“3, 7.

Der Vorname Emily ist weiblich, stammt aus dem Englischen und geht über Emilia auf Aemilius zurück, den Namen des altrömischen Familiengeschlechts der Aemilier3, 7.

Bedeutung des Namens Emily

Der Vorname geht über die englische Form Emilia auf Aemilius zurück, den Namen des altrömischen Familiengeschlechts der Aemilier3, 7. Aus demselben Namensstamm entstanden auch Emil und Emilie: Emilie ist die weibliche Form von Emil, Emily wiederum die englische Variante des französischen Vornamens Emilie5.

Was der Name bedeutet, ist bis heute nicht abschließend geklärt3, 7. Vermutet wird, dass das lateinische Verb aemulor dahintersteht, im Sinne von „sich bestreben, es jemandem oder einer Sache gleich zu tun“3, 7. Denkbar ist aber auch eine alte, nicht näher bekannte Wurzel aus dem Etruskischen3, 7.

Über Emilia, das schon im Mittelalter beliebt war und sich in viele Länder verbreitete, ist der Name auch in den deutschsprachigen Raum gekommen: Hier ist neben Emily die Form Emilie üblich, im englischen Sprachraum überwiegt Emily2. Die ersten Belege für Emily im deutschsprachigen Raum stammen aus den 1960er-Jahren7. Dort, wo der Name zu Hause ist, war er lange nur mäßig beliebt und wurde erst um die Jahrtausendwende richtig populär6.

Wie beliebt ist Emily?

In Deutschland wurde Emily in den 1990er Jahren bekannt und stieg schnell in die Spitzengruppe der Mädchennamen auf6. Ihre bislang höchste Platzierung erreichte sie 2003 mit Rang 5; im Jahr 2021 stand der Name noch auf Rang 156. Die Gesellschaft für deutsche Sprache führt Emily derzeit unter den 30 beliebtesten Mädchennamen in Deutschland, der Höhepunkt ist aber überschritten, der Name wird wieder etwas seltener vergeben7.

In der deutschen Statistik werden Emily und die deutlich selteneren Varianten Emilie (rund 11 Prozent der Namensträger) und Emmily (rund 0,2 Prozent) gemeinsam ausgewertet6.

International zeigt sich ein ähnliches Bild: In den USA führte Emily von 1996 bis 2007 die Vornamenscharts an und lag 2021 auf Rang 216. In England und Wales stand der Name lange in den Top 5 und mehrfach an der Spitze; 2020 belegte er Rang 156.

Varianten und Kurzformen

Neben Emily sind im Deutschen die Schreibweisen Emilie, Emely, Emelie, Emmely und Emmily gebräuchlich6. Im englischen Sprachraum kommen Emalee und Emely vor6. Als Kurz- und Koseformen werden Em, Emmie, Emmy, Millie und Milly verwendet6.

Emily ist die englische Form von Emilia3, 7, die französische Variante heißt Emilie5. In Schweden und Dänemark steht die Form Emilie in den Hitlisten5. Emilie war bis etwa 1930 ein populärer Vorname in Deutschland und wird heute wieder häufiger vergeben5.

Geschwisternamen zu Emily

Bei Geschwisternamen lohnt sich der Blick auf Klang und Länge. Zu Emily passen Namen mit weichen Endungen und ebenfalls internationalem Klang. Für eine Schwester bieten sich an:

  • Emilia – die Form, aus der Emily entstanden ist7
  • Emma – kurz, weich und ähnlich international
  • Elina: Bedeutung – drei helle Silben, die gut zu Emily klingen
  • Amelie – französisch angehaucht und ähnlich melodisch
  • Marie – klassisch und kurz, ein ruhiger Gegenpol

Für einen Bruder passen zum Beispiel:

  • Joshua: Bedeutung – weich auslautend und international verständlich
  • Jakob – vertraut und kräftig im Klang
  • Jonas – kurz, freundlich und zeitlos
  • Noah – zwei Silben, die zu Emilys Rhythmus passen
  • Elias – weich und ebenfalls dreisilbig

Noch mehr Auswahl findet ihr in der Übersicht Mädchennamen – die Liste mit Bedeutungen und im großen Lexikon Namensbedeutung.

Zweitnamen zu Emily

Ein Zweitname gibt dem Rufnamen mehr Gewicht und lässt sich gut nach dem Klang auswählen. Zu Emily passen zum Beispiel:

  • Emily Marie – kurz, traditionell und in vielen Sprachen verständlich
  • Emily Sophie – zwei helle Namen mit weichem Ende
  • Emily Johanna – bringt drei volle Silben und einen klassischen Klang dazu
  • Emily Luise – betont die weiche Melodie des Namens
  • Emily Charlotte – wirkt durch die französische Form etwas festlicher
  • Emily Rosa – kurz, warm und leicht zu rufen

Bekannte Namensträger

Der Name ist international verbreitet, deshalb gibt es viele bekannte Namensträgerinnen. Eine kleine Auswahl:

  • Emily Ruete (1844–1924), omanische Prinzessin1
  • Emily Dickinson (1830–1886), US-amerikanische Dichterin1
  • Emily Brontë (1818–1848), britische Schriftstellerin6
  • Emily Osment (* 1992), US-amerikanische Schauspielerin1
  • Emily Oster (* 1980), US-amerikanische Ökonomin und Hochschullehrerin1
  • Emily Blunt (* 1983), britische Schauspielerin1
  • Emily Ruete – (1844–1924), omanische Prinzessin
  • Emily Dickinson – (1830–1886), US-amerikanische Dichterin
  • Emily Osment – (* 1992), US-amerikanische Schauspielerin
  • Emily Oster – (* 1980), US-amerikanische Ökonomin und Hochschullehrerin
  • Emily Blunt – (* 1983), britische Schauspielerin
  • Emily Brontë – (1818–1848), britische Schriftstellerin

So klingt Emily in einer Geschichte

In einer personalisierten Hörgeschichte wird Emily selbst zur Hauptfigur. So könnte es klingen: „Emily entdeckt am Abend ein Glitzern hinter dem Vorhang – und plötzlich sitzt ein kleiner, müder Stern auf ihrem Fensterbrett.“

Ein Mädchen malt am Küchentisch und hört dabei eine Geschichte – Hörgeschichte mit dem Namen Emily

Im Player könnt ihr die rund 30 Sekunden lange Hörprobe anhören, in der der Name in einer kurzen Beispielgeschichte vorkommt. Die fertige Geschichte gibt es als MP3 für 39 €, in der Schweiz und Liechtenstein für CHF 39.

Hörprobe · 50 Sek.
Hörprobe mit dem Namen Emily
0:000:49
MP3 herunterladen (486 KB)

Text der Hörprobe

Im Kinderzimmer ist es angenehm warm und leise. Emily entdeckt am Abend ein Glitzern hinter dem Vorhang – und plötzlich sitzt ein kleiner, müder Stern auf ihrem Fensterbrett. Der kleine Stern leuchtet golden und begleitet Emily behutsam in die Nacht. Das Mädchen deckt sich gemütlich zu und lauscht dem friedlichen Abendwind. Behütet schließt Emily nun die Augen und freut sich auf eine wundervolle Traumreise.

Persönliche HörgeschichteErstellt eine Hörgeschichte mit dem Namen, dem Alter und dem Lieblingsthema eures Kindes – Emily wird darin zur Hauptfigur.Jetzt Geschichte erstellen

Häufige Fragen

Woher kommt der Name Emily?
Emily ist die englische Form von Emilia und geht über diesen Namen auf Aemilius zurück, den Namen des altrömischen Familiengeschlechts der Aemilier3, 7. Im englischen Sprachraum wurde der Name durch Prinzessin Amelia Sophie von Großbritannien, Irland und Hannover geläufig, die dort Emily genannt wurde, obwohl er keine Variante ihres Namens ist6. Zu den verwandten Formen zählen Emil, Emilie und Emilia5.
Wann hat Emily Namenstag?
Emily hat zwei Namenstage: den 5. Januar nach der Heiligen Aemiliana und den 21. März nach der Heiligen Emilie de Vialar4, 7. Der katholische Namenstag von Emilie wird ebenfalls am 5. Januar gefeiert5. Wenn ihr den Tag begehen möchtet, genügt ein kleines Ritual: ein festliches Frühstück, eine Kerze oder eine selbst gestaltete Karte mit dem Namen eures Kindes.
Was bedeutet der Name Emily?
Der Name lässt sich nicht mit einem einzigen Wort übersetzen, seine Bedeutung ist bis heute nicht abschließend geklärt3, 7. Vermutet wird das lateinische Verb aemulor im Sinne von „sich bestreben, es jemandem oder einer Sache gleich zu tun“3, 7. Möglich ist auch eine alte, nicht näher bekannte Wurzel aus dem Etruskischen3, 7. Sicher ist nur die Abstammung von den Aemiliern3. Die einzelnen Deutungen findet ihr im Abschnitt „Bedeutung des Namens Emily“.
Wie beliebt ist Emily?
In Deutschland wurde Emily seit 2010 mindestens 50.000 Mal als erster Vorname vergeben5. Auch in den Nachbarländern ist der Name präsent: In Österreich gehört er seit 2004 zu den 50 meistgewählten Mädchennamen und lag 2020 auf Rang 346, in der Schweiz steht er seit 2005 in den Top 100 und lag 2020 auf Rang 326. In Irland erreichte Emily 2021 Rang 3, in Schottland und Nordirland Rang 26.
Wie gefällt euch der Name Emily?
Das ist Geschmackssache. Klanglich wirkt Emily weich und hell: drei Silben, die Betonung liegt auf der ersten, das i am Ende klingt freundlich und international. In Deutschland ist der Name seit den 1990er Jahren bekannt und wird weiterhin häufig vergeben6. Wenn ihr ihn in einer Geschichte hören möchtet, findet ihr oben eine kurze Hörprobe mit dem Namen Emily.

Quellen

  1. Namensträger Emily (Wikipedia) · abgerufen 11.10.2026
  2. Vorname der Woche: Emilia · abgerufen 10.10.2026
  3. Vorname der Woche: Emily · abgerufen 10.10.2026
  4. Vorname der Woche: Emily · abgerufen 10.10.2026
  5. Vorname Emily * Statistik, Herkunft und Bedeutung · Stand 30.04.2026
  6. Emily · abgerufen am 11.10.2026
  7. Vorname der Woche: Emily · abgerufen 10.10.2026
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am Redaktionell geprüft am nach unseren Redaktionsgrundsätzen

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