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Erster Advent mit Kindern feiern

Der erste Advent ist der vierte Sonntag vor dem 25. Dezember und liegt damit zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember1, 3. Mit ihm beginnt das neue Kirchenjahr1, 6. An diesem Sonntag brennt am Kranz die erste Kerze6, und für Kinder beginnt eine Zeit mit Liedern, Geschichten und gemeinsamem Basteln. Diese Übersicht führt euch zu allen Themen rund um den ersten Advent mit Kindern.
Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 5 Min. LesezeitFachlich geprüft von Josef Maier
Erster Advent mit Kindern: Adventskranz mit einer brennenden Kerze auf dem Fensterbrett

Der erste Advent ist der Sonntag, an dem die erste Kerze am Kranz brennt und für viele Familien die gemütlichste Zeit des Jahres beginnt. Mit diesem Tag startet zugleich das neue Kirchenjahr1, 6. Wochenlang wächst danach die Vorfreude auf Weihnachten – mit Liedern, Geschichten, Gedichten, Ausmalbildern und kleinen Bastelprojekten. Damit ihr nicht lange suchen müsst, bündelt diese Übersicht alle Themen: Adventsgrüße für Karte und Nachricht, Wichtel-Ideen, einen selbst gebastelten Adventskalender, Wunschzettel, das Lied „Macht hoch die Tür“ und Adventsgeschichten zum Vorlesen und Anhören. Jede Unterseite vertieft einen Baustein, das Kachel-Raster unten führt euch direkt dorthin. Ein festes Ritual für jeden Sonntag – ein Lied, eine Geschichte, eine neue Kerze – macht die Wochen bis Heiligabend für Kinder greifbar.

Alle Themen im Überblick

Sechs Seiten begleiten euch durch die Adventszeit – von Grüßen und Wichteln über Adventskalender und Wunschzettel bis zum Lied und zu den Geschichten zum Vorlesen.

Grüße und Wünsche

  • AdventsgrüßeAdventsgrüße: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
  • WunschzettelWunschzettel: Ideen, Vorlagen zum Ausdrucken und Tipps, wie das Ritual gelingt – plus persönliche Hör-Nachricht mit dem Namen eures Kindes.

Basteln und Gestalten

  • Wichtel-IdeenWichtel-Ideen: alle Themen auf einen Blick. Kostenlos, verständlich und kindgerecht – jetzt entdecken.
  • Adventskalender selber machenAdventskalender selber machen: einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit Materialliste und Vorlagen zum Ausdrucken – ideal zum Basteln mit Kindern.

Lieder und Geschichten

  • Macht hoch die TürMacht hoch die Tür: vollständiger Liedtext mit allen Strophen – plus Herkunft des Lieds, Bewegungsideen und Liedblatt zum Ausdrucken.
  • AdventsgeschichtenAdventsgeschichten: liebevoll geschriebene Geschichten zum Vorlesen – jede auch als Hörfassung. Mit Lesezeit, Altersangabe und Vorlese-Tipps.
Persönliche HörgeschichteEine Weihnachtsgeschichte oder Nachricht vom Weihnachtsmann, Christkind oder Wichtel – mit dem Namen eures Kindes.Jetzt Geschichte erstellen

Erster Advent mit Bildern

Viele Bilder vom ersten Advent entstehen bei Familien ganz nebenbei: der Kranz mit einer brennenden Kerze, Sterne am Fenster, ein Wichtel auf dem Regal. Ein gemaltes Bild vom ersten Advent landet dann am Kühlschrank oder wird zur Karte für die Großeltern.

Kinder malen und basteln das gern selbst. Ein paar einfache Ideen: einen Kranz aus grünem Papier reißen und aufkleben, eine Flamme aus Goldpapier hinter die erste Kerze kleben, aus Handabdrücken einen Tannenwald stempeln, Ausmalbilder mit Kerze, Stern und Glocke bunt ausmalen. Solche Bilder wachsen über die Wochen: Mit jeder Kerze kommt ein Motiv dazu, bis kurz vor Heiligabend alles voll ist.

Kind und Erwachsener basteln am Tisch einen Papierkranz mit vier Kerzen als Bastelidee für den ersten Advent.

Passende Worte für Karten und Nachrichten findet ihr unter Adventsgrüße – für Karte, WhatsApp & Co., eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen selbst gemachten Kalender unter Adventskalender selber machen.

Wann ist der erste Advent?

Der erste Advent ist immer der vierte Sonntag vor dem 25. Dezember3. Weil er sich nach einem Wochentag richtet und nicht nach einem festen Kalenderdatum, wandert er: Frühestens fällt er auf den 27. November, spätestens auf den 3. Dezember1. Der vierte Adventssonntag ist dann immer der Sonntag vor dem 25. Dezember; in manchen Jahren fällt er mit Heiligabend zusammen1. Ein gesetzlicher Feiertag ist der Tag nicht, er liegt aber immer auf einem Sonntag3, 6.

Für die Kirche ist der erste Advent mehr als ein Datum: Mit ihm beginnt das neue Kirchenjahr1, 6. In der Liturgie gehört Psalm 24 dazu, der zum Öffnen der Tore aufruft1, 2. Den Liedtext, die Herkunft und die Bewegungen zum Lied findet ihr unter Macht hoch die Tür. Geschichten zum Vorlesen und Anhören für die Wochen bis Weihnachten gibt es unter Adventsgeschichten.

Erster Advent: lustige Ideen für zu Hause

Der Weg zum 25. Dezember darf albern sein. Vergebt der ersten Kerze jedes Jahr einen neuen Namen, veranstaltet ein Adventsfrühstück, bei dem alle verkehrt herum am Tisch sitzen, oder lasst die Kinder Plätzchen formen, die garantiert niemand erkennt.

Für Lacher sorgen auch kleine Streiche: Nach dem Anzünden der Kerze wandert ein Wichtel durchs Zimmer und hinterlässt eine winzige Zeichnung, eine Socke oder eine kurze Rätselfrage. Anregungen sammelt ihr unter Wichtel-Ideen im Überblick. Wenn eure Kinder schon Wünsche äußern, wird daraus schnell ein Familienprogramm: Ideen, Vorlagen und Tipps für den Wunschzettel findet ihr unter Wunschzettel: Ideen, Vorlagen und Tipps.

Kleinkind und Elternteil vor einem selbst gestalteten Adventskalender mit Päckchen und Sternen zum ersten Advent.

Solche Ideen wirken am besten, wenn sie klein bleiben. Eine Aktion pro Sonntag reicht, und manche werden von selbst zum Ritual, das jedes Jahr wiederkehrt.

Welche Bräuche gehören zum ersten Advent?

Am ersten Advent brennt die erste Kerze auf dem Kranz – an jedem folgenden Sonntag kommt eine dazu6. Der Kranz ist ein junger Brauch: 1839 hängte der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern im Betsaal des Rauhen Hauses in Hamburg einen Kranz aus einem alten Wagenrad auf, mit 20 kleinen roten Kerzen für die Werktage und vier dicken weißen für die Sonntage2. Das tägliche Anzünden sollte den Kindern das Warten auf Weihnachten verkürzen2.

Der gedruckte Adventskalender kam später dazu: 1903 erschien der erste Türchenkalender2. Weil zum Kranz Wachs und offene Flammen gehören, braucht er einen sicheren Platz: auf feuerfester Unterlage, mit frischem Grün statt trockenem Material, und gelöscht, wenn ihr den Raum verlasst7.

Früher war die Adventszeit länger: Sie begann am Martinstag, dem 11. November, und reichte bis zum 6. Januar4. In orthodoxen Ostkirchen und in der Erzdiözese Mailand dauert sie bis heute 6 Wochen4. Wie ihr den Martinstag mit Kindern begeht, lest ihr unter Sankt Martin mit Kindern feiern.

Häufige Fragen

Wann ist der erste Advent?
Der erste Advent ist immer der vierte Sonntag vor dem 25. Dezember3. Weil er sich nach einem Wochentag richtet, liegt er jedes Jahr zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember – ein festes Kalenderdatum gibt es also nicht1, 3. Wer den Termin für ein bestimmtes Jahr sucht, zählt vom Heiligen Abend einfach vier Sonntage zurück3.
Warum verschiebt sich der 1. Advent jedes Jahr?
Der erste Advent ist ein bewegliches Datum: Er richtet sich nicht nach einem festen Tag im Kalender, sondern nach dem Wochentag des 25. Dezember3. Deshalb wandert er von Jahr zu Jahr um ein paar Tage hin und her3. Möglich sind Termine zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember; in manchen Jahren liegt er also noch im November, in anderen rutscht er in den Dezember3.
Was ist die Adventszeit?
Die Adventszeit ist die Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Das Wort Advent kommt vom lateinischen adventus und bedeutet Ankunft3, 4. Sie beginnt mit dem ersten Advent, umfasst vier Sonntage und endet an Heiligabend4, 5. Christinnen und Christen stimmen sich in diesen Wochen auf das Fest der Geburt Jesu ein und erwarten zugleich die zweite Ankunft Christi1, 4.
Warum feiern wir den Advent?
Der Advent ist für viele eine Zeit des Wartens und der Vorfreude auf Weihnachten4. Christen bereiten sich auf das Fest der Geburt Jesu vor4. Sie blicken dabei zurück auf das erste Kommen des Gottessohnes und zugleich voraus auf seine zweite Ankunft am Ende der Zeiten1. Die Adventszeit hat deshalb einen doppelten Charakter: Sie ist Vorbereitung auf das Weihnachtsfest und zugleich Zeit der freudigen Erwartung1.
Wie ist die Adventszeit entstanden?
Eine Vorbereitungszeit auf Weihnachten gab es vermutlich schon im 4. oder 5. Jahrhundert4, 5. Ursprünglich war sie länger und eine Zeit des Fastens und der Buße4. Papst Gregor legte um das Jahr 600 fest, dass es vier Adventssonntage sein sollten4, 6. Die Vier war bewusst gewählt: Sie stand für die 4.000 Jahre, die die Menschen nach damaliger Rechnung auf den Erlöser warteten4, 6.

Quellen

  1. 1. Sonntag im Advent · abgerufen am 11.10.2026
  2. 1. Sonntag im Advent · Stand 30.11.2025
  3. Wann ist 1. Advent 2026? Datum & alle Adventssonntage · abgerufen am 11.10.2026
  4. Advent: Ursprung, Bräuche und Bedeutung · Stand 29.09.2022
  5. Der Zeitplan für den Advent · Stand 16.10.2025
  6. 1. Advent 2026, 2027 und 2028: Termine und Informationen zum Feiertag · abgerufen am 11.10.2026
  7. Einzelansicht Nachrichten · abgerufen am 11.10.2026
Fachliche PrüfungJosef MaierKinder- und Jugendpädagoge · Diplom-Sozialpädagoge (FH)Fachlich geprüft am von Josef Maier
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am

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