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Muttertagsgedichte – zum Vorlesen und Aufsagen

Muttertagsgedichte sagen einer Mutter, was sonst schwer in Worte passt: Sie vermitteln Liebe und Wertschätzung5. Auf dieser Seite findet ihr 60 Texte zum Kopieren – kurze Verse für Kita-Kinder, klassische Gedichte, lustige Reime und christliche Segenswünsche. Jeder Text passt auf eine Karte, in eine Nachricht oder zum Aufsagen am Muttertag.
Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 14 Min. LesezeitFachlich geprüft von Josef Maier
Strauß aus Flieder und Tulpen neben einer Grußkarte für Muttertagsgedichte auf einem Holztisch

Hier findet ihr 60 Muttertagsgedichte zum Kopieren – kurze Verse, klassische Texte, moderne Wünsche und christliche Segenswünsche. Die Sammlung ist in fünf Kategorien sortiert: kurze Gedichte, Kindergarten, schöne, christliche und Kartentexte. In jeder Kategorie stehen zwölf Texte, die ihr direkt in eine Karte oder eine Nachricht übernehmen könnt. Schreibt sie am besten mit der Hand ab: Das wirkt persönlicher als eine weitergeleitete Nachricht.

Wählt unten die Kategorie, die zu eurem Anlass passt – vom kurzen Vers für die Karte bis zum längeren Text fürs Vorlesen.

Kurze Muttertagsgedichte

Kurze Reime merken sich Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter besonders schnell6, und auch lustige Muttertagsgedichte sind in dieser Gruppe dabei.

  • Mama, du machst kleine Dinge groß: ein Pflaster, eine Brotdose, ein mutmachendes Wort vor der Turnhalle. Danke dafür.

  • Ein Blümchen für dich, ein Küsschen dazu, und endlich mal eine Stunde in Ruh.

  • Heute darf der Kaffee heiß sein, die Sonne scheinen und niemand etwas von dir wollen. Außer einer Umarmung.

  • Ich hab dich lieb, das ist kein Scherz, du wohnst ganz tief in meinem Herz.

  • Danke, dass du zuhörst, wenn ich dreimal dasselbe erzähle, und wartest, wenn ich trödel. Das ist eine Kunst.

  • Kleine Hände, großes Glück, das bring ich dir heut Stück für Stück.

  • Was ich dir schenke, passt in keine Schachtel: einen Tag, an dem du nur das tust, was dir Freude macht.

  • Danke, dass du da bist, wenn ich komme, und dass du bleibst, wenn ich wütend bin.

  • Heute wünsch ich dir Zeit und Ruh, und ein Stück Kuchen von mir dazu.

  • Alles, was ich heute sage, ist klein. Gemeint ist es riesengroß.

  • Was ich dir wünsche? Sonne im Gesicht und einen Tag ganz ohne Pflicht.

  • Bleib gesund, lach viel, und denk daran: Du wirst gebraucht und geliebt.

Muttertagsgedichte für den Kindergarten

Beim Ausdenken von Reimen erweitern Kinder ihren Wortschatz, vertiefen ihr Sprachverständnis und entwickeln ihre Fantasie weiter7; viele Muttertagsgedichte von Kindern entstehen genau so in der Kita.

  • Blume rot und Blume weiß, ich schenk sie dir mit ganz viel Fleiß.

  • Meine Hände sind noch klein, doch sie können schon etwas: Blumen pflücken, Karten malen und dich ganz fest drücken.

  • Mama, ich mag dich sehr, und heut noch ein kleines bisschen mehr.

  • In der Kita haben wir geübt: tief atmen, laut sprechen, dich dabei anschauen. Jetzt kommt mein Gedicht.

  • Ich stell mich hin, ganz grade wie ein Baum, und sage laut: Für dich ist heute Feiertag.

  • Ich zähl bis drei, dann fang ich an: Danke, dass ich dich haben kann.

  • Meine Erzieherin hat gefragt, was ich an dir mag. Ich mag, dass du singst, wenn du glaubst, dass niemand zuhört.

  • Ich wünsche dir einen Tag, der sich anfühlt wie ein Freitagnachmittag mit Kuchen und ohne Eile.

  • Ich habe dir ein Herz gemalt, so groß wie meine Hand. Es hängt an der Wand und wartet auf dich.

  • Ich bin klein und du bist groß, doch ich lass dich heut nicht los.

  • Ich hab für dich gesammelt: einen Stein vom Weg, eine Feder vom Hof und ein Stück vom schönsten Tag der Woche.

  • Sing mit mir, wenn ich anfange. Ich singe laut und vielleicht ein bisschen schief. Das magst du.

Persönliche HörgeschichteUnsicher, was es werden soll? Verschenkt einen Gutschein – die Eltern füllen die Fragen selbst aus.Gutschein verschenken

Schöne Muttertagsgedichte

Diese Auswahl nimmt sich mehr Zeit: Hier stehen längere Texte neben klassischen Muttertagsgedichten zum Vorlesen und Abschreiben.

  • Es gibt Hände, die kennt man auswendig, noch bevor man sie sieht. Deine gehören dazu.

  • Ich habe dir beim Aufräumen zugesehen und dabei etwas gemerkt: Deine Ruhe ist die Mitte unseres Hauses.

  • Für all die Male, in denen du nichts gesagt und einfach nur die Tür einen Spalt offen gelassen hast: danke.

  • Du bleibst bei mir, wenn alles wackelt, du hältst mich fest, wenn alles zappelt.

  • Was du weitergibst, steht in keinem Regal: die Ruhe vor der Prüfung, der Trost nach dem Streit, der Rat, wenn ich keinen hören will.

  • Ich kenne deinen Schritt im Treppenhaus, lange bevor ich die Tür höre. So etwas kann man nicht erklären, nur beschreiben.

  • Danke für die Abende, an denen du nicht gefragt hast, wie es in der Schule war, sondern einfach den Teller hingestellt hast.

  • Von allen Menschen, die es gibt, bist du die, die mich am längsten liebt.

  • Heute will ich dir etwas zurückgeben, wenigstens ein bisschen: Zeit, Ruhe und eine Tasse Kaffee, die von allein auf dem Tisch steht.

  • Blicke zum Himmel, mein Kind! dort wohnt dir ein seliger Bruder, Weil er mich nimmer betrübt, führten die Engel ihn hin. Kind. Daß kein Engel mich je von der liebenden Brust dir entführe, Mutter, so sage du mir, wie ich betrüben dich kann!

    Text: Ludwig Uhland, „Mutter und Kind“, Quelle: Gedichte von Ludwig Uhland, Seite 88 1. Auflage
  • „Liebling, hast Du gerufen?“ Es war ein Wort im Wind. – „Wie viele steile Stufen Sind noch bis zu Dir mein Kind?“ – Da fand ihre Stimme die Sterne, Fand aber die Tochter nicht. Im Thale in tiefer Taverne Löschte ein letztes Licht.

    Text: Rainer Maria Rilke, „Die Mutter“, Quelle: Advent, S. 87 1. Auflage
  • War sie der große Engel, Der neben mir ging? Oder liegt meine Mutter begraben Unter dem Himmel von Rauch – Nie blüht es blau über ihrem Tode. Wenn meine Augen doch hell schienen Und ihr Licht brächten. Wäre mein Lächeln nicht versunken im Antlitz, Ich würde es über ihr Grab hängen. Aber ich weiß einen Stern, Auf dem immer Tag ist; Den will ich über ihre Erde tragen. Ich werde jetzt immer ganz allein sein Wie der große Engel, Der neben mir ging.

    Text: Else Lasker-Schüler, „Meine Mutter“, Quelle: Gesammelte Gedichte, S. 57 1. Auflage

Christliche Muttertagsgedichte

Diese Segenswünsche sind in eigenen Worten geschrieben – zum leisen Vorlesen, für die Karte oder als stiller Gruß.

  • Gott segne deine Hände, die so viel halten, und deine Nächte, in denen du wach an uns denkst.

  • Ich wünsche dir an jedem Tag, was dein Herz gebrauchen mag.

  • Ein Segen für deinen Weg: freundliche Menschen, offene Türen und immer ein Ort, an den du zurückkannst.

  • Geh mit leichtem Schritt, wo es möglich ist, und mit Mut, wo es nötig ist.

  • Ich danke Gott für dich – für deine Geduld, dein Lachen und dafür, dass du nie lange böse bist.

  • Gott schenke dir Gesundheit, Kraft und Mut, und Stunden, in denen alles gut tut.

  • Bewahrt bleiben soll, was dir wichtig ist: deine Familie, deine Arbeit, dein Garten und dein Frieden.

  • Ich wünsche dir einen Sonntag mitten in der Woche: ruhig, hell und ohne Eile.

  • Ein gutes Wort für den Tag: Du bist behütet, geliebt und nie allein.

  • Sei gesegnet, wo du stehst, und behütet, was du tust.

  • Für jede Stunde, in der du für uns zu früh aufstehst, wünsche ich dir eine, die nur dir gehört.

  • Er schloft, er schloft! Do lit er, wie ne Grof! Du lieben Engel, was i bitt, bi Lib und Lebe verwach mer nit, Gott gunnts mi’m Chind im Schlof! Verwach mer nit, verwachmer nit! Di Muetter goht mit stillem Tritt, sie goht mit zartem Muetter-Sinn, und holt e Baum im Chämmerli d’inn. Was henki der denn dra? Ne schöne Lebkueche-Ma, ne Gitzeli, ne Mummeli und Blüemli wiiß und roth und gel, vom allerfinste Zucker-Mehl. ’s isch gnueg, du Mutter-Herz! Viel Süeß macht numme Schmerz, Gieb’s sparsem, wie der liebi Gott, nit all’ Tag helset er Zuckerr-Brod. Iez Rümmechrüsliger her, die allerschönste, woni ha, ’s isch nummen au kei Möseli dra. Wer het sie schöner, wer? ’s isch wohr, es isch e Pracht, was so en Oepfel lacht; und isch der Zucker-Beck e Ma, se mach er so ein, wenn er cha. Der lieb Gott het en gmacht. Was hani echt no meh? Ne Fazenetli wiiß und roth, und das eis vo de schöne. O Chind, vor bittre Thräne biwahr di Gott, biwahr di Gott! Und was isch meh do inn? ne Büechli, Chind! ’s isch au no di, I leg der schöni Helgli dri? und schöni Gibetli sin selber drinn. Iez chönnti, traui, goh; es fehlt nüt mehr zum Guete – Potz tausig, no ne Ruethe! Do isch sie scho, do isch sie scho! ’s cha sy, sie freut di nit, ’s cha sy, sie haut der ’s Vüdeli wund; doch witt nit anderst, sen ischs der gsund; ’s mueß nit sy, wenn d’ nit witt. Und willschs nit anderst ha, in Gottis Name seig es drum! Doch Muetter-Lieb isch zart und frumm, sie windet rothi Bendeli dri, und machte e Letschli dra. Iez wär er usstaffiert, und wie ne Mai-Baum ziert, und wenn bis früeih der Tag verwacht, het ’s Wiehnecht-Chindli Alles gmacht. De nimmschs und danksch mer’s nit; Drum weisch nit, wer der’s git. Doch machts der numme ne frohe Mueth. und schmeckts der numme, sen ischs scho guet. Bim Bluest, der Wächter rüeft scho Oelfi! Wie doch d’Zit verrinnt, und wie me si vertieft, wenn ’s Herz au näumis Nahrig findt! Iez bhütdi Gott der Her! En andri Cheri mehr! Der heilig Christ isch hinecht cho, het Chindes Fleisch und Bluet ag’no; Wärsch au so brav, wie er! Ausgabe I. Anmerkungen (Wikisource)

    Text: Johann Peter Hebel, „Die Mutter am Christ-Abend“, Quelle: J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 1, S. 90–94

Muttertagsgedichte für die Karte

Diese Texte sind zum Abschreiben gedacht, und moderne Muttertagsgedichte dürfen dabei kurz und direkt klingen – fast wie eine Nachricht.

  • Liebe Mama, danke für alles, was du tust, ohne dass es jemand sieht. Genau das sehe ich.

  • Mama, heute nehme ich mir Zeit und sage dir einmal in Ruhe: Du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben.

  • Auf dieser Karte ist zu wenig Platz für alles, was ich dir sagen will. Deshalb machen wir heute mündlich weiter.

  • Danke, dass du mir zugehört hast, als ich noch nicht wusste, was ich sagen wollte. Manche Antworten kamen erst Jahre später.

  • Ich wünsche dir Gesundheit, Glück und Zeit und immer jemanden, der sich mit dir freut.

  • Liebe Mama, ich kann dir nichts schenken, was größer wäre als ein Tag, an dem du nur tun darfst, was du willst.

  • Wenn du diese Karte in zehn Jahren wiederfindest, sollst du wissen: Du warst immer für mich da. Danke.

  • Dieses Papier ist klein, meine Dankbarkeit groß. Du weißt, was ich meine, und lässt mich trotzdem weiterreden.

  • Danke für die Selbstverständlichkeiten: das Essen auf dem Tisch, das Licht im Flur, den Platz, der immer frei bleibt.

  • Mama, du hast mich Fehler machen lassen und mir dann geholfen, sie zu reparieren. Das ist ein Geschenk.

  • Heute nicht nur ein Wort, sondern ein Versprechen: Ich ruf öfter an.

  • Danke, dass du mir beigebracht hast, wie man einen Teig knetet, eine Rechnung prüft und nach einem Streit wieder redet.

So schreibt ihr die Karte

Eine Karte ist schnell geschrieben. Mit ein paar Handgriffen wirkt sie persönlich statt beliebig.

Anrede

„Liebe Mama“ oder „Für dich“ reichen völlig. Bei kleinen Kindern genügt „Für Mama“, gemalt oder gestempelt – wichtig ist nur, dass die Anrede zu euch passt.

Länge

Vier bis acht Zeilen passen bequem auf eine Karte. Ein klarer Gedanke wirkt mehr als drei angefangene; kürzt lieber den Vers, als in winziger Schrift weiterzuschreiben.

Persönlicher Bezug

Ein Satz über ein gemeinsames Erlebnis macht den Text unverwechselbar: der Kuchen am Sonntag, das Pflaster nach dem Sturz, die Fahrt zum Schwimmkurs. In der Kita sammelt ihr am besten zuerst Stichpunkte – was magst du an Mama, wofür möchtest du danken – und sucht dann gemeinsam Wörter, die sich reimen, oder beginnt einen Satz, den das Kind beendet7.

Gruß

Zum Schluss „Deine …“ oder „Dein …“ mit Namen, dazu das Datum. Eine gepresste Blüte oder ein Foto in der Ecke macht die Karte vollends persönlich.

Beispiel

Liebe Mama, danke für den Kuchen am Sonntag, für die Ruhe, wenn ich zu laut bin, und für die Worte, wenn ich keine finde. Deine Mia

Wenn ihr zum Gedicht noch ein Geschenk sucht, findet ihr unter Muttertagsgeschenk Ideen, die wirklich funktionieren. Kurze Zeilen für WhatsApp und Karte sammelt Sprüche zum Muttertag.

Wer lieber selbst gestaltet, findet bei Zum Muttertag basteln mit Kindern eine Anleitung Schritt für Schritt. Weitere Sammlungen für andere Anlässe gibt es in Gedichte für Kinder zum Vorlesen und Aufsagen.

Kostenlos für Familie, Kita und Schule · Nutzungsbedingungen

Persönliche HörgeschichteUnsicher, was es werden soll? Verschenkt einen Gutschein – die Eltern füllen die Fragen selbst aus.Gutschein verschenken

Quellen

  1. Mutter und Kind · abgerufen am 11.10.2026
  2. Meine Mutter · abgerufen am 11.10.2026
  3. Die Mutter am Christ-Abend · abgerufen am 11.10.2026
  4. Die Mutter · abgerufen am 11.10.2026
  5. Muttertagsgedichte: Die 23 schönsten Gedichte für Mama · Stand 07.01.2025
  6. Muttertagsgedichte: 27 Reime zu Mamas Ehrentag · abgerufen am 11.10.2026
  7. Muttertagsgedichte im Kindergarten · abgerufen am 11.10.2026
Fachliche PrüfungJosef MaierKinder- und Jugendpädagoge · Diplom-Sozialpädagoge (FH)Fachlich geprüft am von Josef Maier
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am

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