Gedichte für Kinder – zum Vorlesen und Aufsagen

Auf dieser Seite sammeln wir Gedichte für Kinder – kurze, lustige, klassische, moderne und christliche Texte, dazu Verse für Halloween und die Schultasche. Insgesamt sind es 63 Stücke in sieben Kategorien, damit ihr schnell findet, was zu eurem Anlass passt. Jeden Text könnt ihr kopieren und in eine Karte, eine Nachricht oder ein Heft einsetzen. Viele Verse sind so kurz, dass Kinder sie schon nach wenigen Minuten mitsprechen. Reime sind möglich, aber nicht Pflicht: Gedichte leben vom Klang der Wörter und vom Rhythmus der Silben4.
Alle Gedichte im Überblick
Hier findet ihr alle 11 Seiten mit Gedichten, nach Anlass sortiert.
Gedichte nach Anlass
- Kurze WeihnachtsgedichteKurze Weihnachtsgedichte: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
- Knecht-Ruprecht-GedichtKnecht-Ruprecht-Gedicht: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
- NikolausgedichtNikolausgedicht: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
- OstergedichteOstergedichte: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
- FrühlingsgedichteFrühlingsgedichte: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
- HerbstgedichteHerbstgedichte: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
- SommergedichteSommergedichte: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
- Gedicht zur GeburtGedicht zur Geburt: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
- MuttertagsgedichteMuttertagsgedichte: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
- VatertagsgedichtVatertagsgedicht: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
- Gedichte zur EinschulungGedichte zur Einschulung: 60 schöne Texte – kurz, lustig, modern oder klassisch. Einfach kopieren und in Karte oder Nachricht einsetzen.
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Gedichte für Kinder in der Grundschule
In der Grundschule sind lustige Gedichte für Kinder ein guter Einstieg: Ein Vierzeiler reicht, damit die ganze Klasse mitspricht.
Spiele Kutscher und Pferd! — Trommle! — Baue dir viele Häuser und Automobile! — Koche am Puppenherd! — Zieh deinen Püppchen die Höschen Und Hemdchen aus! — Male dann still! — Spiele Theater: „Dornröschen“ Und „Kasperl mit Schutzmann und Krokodil!“ — Ob du die Bleisoldaten Stellst in die fürchterliche Schlacht, Ob du mit Hacke und Spaten Als Bergmann Gold suchst im Garten im Schacht, Ob du auf eine Scheibe Mit deinem Flitzbogen zielst, — — — Spiele! — Doch immer bleibe Freundlich zu allem, womit du spielst. Weil alles (auch tote Gegenstände) Dein Herz mehr ansieht als deine Hände. Und weil alle Menschen (auch du, mein Kind) Spielzeug des lieben Gottes sind.
Text: Joachim Ringelnatz, „Kind, spiele!“, Quelle: Kinder-Verwirr-Buch, S. 8–9 auch in: 103 Gedichte, S. 49–50 1. AuflageDie Schultasche ist gepackt, die Schuhe sind neu, und im Bauch kribbelt es ein bisschen. Das Kribbeln darf da sein – es verschwindet meistens, sobald die erste Aufgabe gelöst ist.
Buchstaben klettern auf die Zeile, Zahlen stehen im Kreis. In der Pause bleibt die Eile kurz im Gang und wird ganz leis.
Kreide staubt, die Tafel wartet, weiß und leer und breit. Heute kommt ein neuer Buchstabe dazu, morgen vielleicht schon zwei.
Pausenläuten klingt wie Regen, der plötzlich aufhört. Dann fallen Bälle aus den Händen, Brotdosen klappern, und irgendwo wird ein Witz erzählt, den nur Drittklässler verstehen.
Ein leeres Blatt kann alles werden: ein Brief, ein Bild, ein Vers. Wir schreiben heute eine Zeile und hängen sie an die Klassentür.
Erst liest die Lehrerin eine Zeile vor, dann spricht die Klasse sie nach. Nach dem fünften Mal können die meisten den ganzen Vers, ohne hinzusehen.
Hausaufgaben kann man schieben, kann sie hassen oder lassen. Am schönsten ist der Moment, in dem das Heft zugeklappt wird.
Die große Pause ist wie ein Kuchen, den man in Stücken isst: erst rennen, dann trinken, dann tauschen. Ganz am Ende bleibt ein Krümel Zeit, um aus dem Fenster zu schauen.
Klassische Gedichte für Kinder – kurz
Für viele Familien gehören klassische Gedichte für Kinder einfach dazu – kurze Texte, die seit Generationen vorgelesen werden.
De wind de weiht, de hahne de kreiht, de voß sat up’n tune un plücke gele plumen. eck säi, häi schöll mi äine giäben, do wolle ’e mi lütke stäine giäben. do nam eck minen bunten stock un släog ’n up den kahlen kopp, do räip häi mester Jakob. mester Jakob was nich inne. do sä häi ’t sinen kinne, dat smeet mi met ’r tangen, do reet eck me na Frangen, un ans eck hen na Frangen kam, do sat de katt in käostall un maoke frische bottern. de flädermus däi fege dat hus, de lütke mus brochte den dreck henut bet achter de schünen. dar säiten dräi kapünen, däi söchten ’r dat beste hawerkaff ut, dar bräon se säute beer ut. de heuner up’n wieben, däi wollen dar beswieben. dat beer fong an te brusen den äinen ständer ut’n huse. do kam de ole süäge vär’t hecke, der smecke dat goe beer säo nette.
Text: Wilhelm Busch, „Zur Unterhaltung der Kinder“, Quelle: Ut ôler Welt. Volksmärchen, Sagen, Volkslieder und Reime. S. 161Aus der Bedrängniß, die mich wild umkettet, Hab’ ich zu dir mich, süßes Kind! gerettet, Damit ich Herz und Augen weide An deiner Engelfreude, An dieser Unschuld, dieser Morgenhelle, An dieser ungetrübten Gottesquelle.
Text: Ludwig Uhland, „Auf ein Kind“, Quelle: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. S. 13 3. AuflageDa rinnt der Schule lange Angst und Zeit mit Warten hin, mit lauter dumpfen Dingen. O Einsamkeit, o schweres Zeitverbringen … Und dann hinaus: die Straßen sprühn und klingen und auf den Plätzen die Fontänen springen und in den Gärten wird die Welt so weit. – Und durch das alles gehn im kleinen Kleid ganz anders als die andern gehn und gingen –: O wunderliche Zeit, o Zeitverbringen, o Einsamkeit. Und in das alles fern hinauszuschauen: Männer und Frauen; Männer, Männer, Frauen und Kinder, welche anders sind und bunt; und da ein Haus und dann und wann ein Hund und Schrecken lautlos wechselnd mit Vertrauen –: O Trauer ohne Sinn, o Traum, o Grauen, o Tiefe ohne Grund. Und so zu spielen: Ball und Ring und Reifen in einem Garten, welcher sanft verblaßt, und manchmal die Erwachsenen zu streifen blind und verwildert in des Haschens Hast, aber am Abend still, mit kleinen steifen Schritten nach Haus zu gehn, fest angefaßt –: O immer mehr entweichendes Begreifen, o Angst, o Last. Und stundenlang am großen grauen Teiche mit einem kleinen Segelschiff zu knien; es zu vergessen, weil noch andre gleiche und schönere Segel durch die Ringe ziehn, und denken müssen an das kleine bleiche Gesicht, das sinkend aus dem Teiche schien – O Kindheit, o entgleitende Vergleiche. Wohin? Wohin?
Text: Rainer Maria Rilke, „Kindheit“, Quelle: Das Buch der Bilder 1. Buch Teil 1, S. 27–28 Zweite sehr vermehrte Auflage1. Summ summ summ! Bienchen summ’ herum! ei! wir thun dir nichts zu Leide, flieg’ nun aus in Wald und Heide! Summ summ summ! Bienchen summ’ herum! 2. Summ summ summ! Bienchen summ’ herum! such’ in Blumen, such’ in Blümchen dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen! Summ summ summ! Bienchen summ’ herum! 3. Summ summ summ! Bienchen summ’ herum! kehre heim mit reicher Habe, bau’ uns manche volle Wabe! Summ summ summ! Bienchen summ’ herum! 4. Summ summ summ! Bienchen summ’ herum! bei den heilig Christ-Geschenken wollen wir auch dein gedenken – Summ summ summ! Bienchen summ’ herum! 5. Summ summ summ! Bienchen summ’ herum! wenn wir mit dem Wachsstock suchen Pfeffernüss’ und Honigkuchen. Summ summ summ! Bienchen summ’ herum!
Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, „Biene“, Quelle: „Fünfzig Kinderlieder“ S. 49Im Garten hinter dem Haus steht ein Apfelbaum, der schon deiner Großmutter Schatten gegeben hat. Setz dich darunter und hör zu, wie die Blätter erzählen.
Der Mond geht über die Dächer wie ein Laternenmann. Die Kinder zählen Sterne, so lange sie noch wach bleiben dürfen.
Wer den Regen kennt, kennt auch den Regenbogen. Wer die Nacht kennt, kennt auch das erste Licht. Von beidem singen alte Kinderlieder.
Die Uhr schlägt acht, der Tag ist rund, das Fenster dunkel, das Kissen weich. Wer jetzt noch einen Vers im Kopf hat, flüstert ihn leise ins Zimmer hinein.
Aus einem Korn wird ein Halm, aus dem Halm ein Brot. Aus einem Laut wird ein Wort, aus Wörtern ein Vers, der dir bleibt.
Halloween-Gedichte für Kinder
Halloween-Verse müssen nicht unheimlich sein: Hier geht es um Kürbisse, Laternen, Fledermäuse und freundliche Gespenster.
Ein Kürbis sitzt im Vorgarten und leuchtet warm und sacht. Er passt auf dich und alle auf die ganze dunkle Nacht.
Wir laufen durch die Dämmerung, die Laternen schaukeln vor uns her. Die Straße wird ein Fluss aus Licht, und wir sind mitten drin.
Freundliche Gespenster wohnen unterm Dach. Sie klopfen nicht, sie pfeifen nur, und wenn du lachst, pfeifen sie mit.
Die Fledermaus mag kein Licht, sie mag den Abend, mehr braucht sie nicht.
Von Tür zu Tür, von Klingel zu Klingel: freundlich fragen, kurz warten und danke sagen. Wer etwas Süßes abgibt, bekommt oft ein Lied zurück.
Die Katze geht ums Haus herum, ganz leise auf den Zehen. Sie schaut sich jede Ecke an und möchte alles sehen.
Heute bist du ein Fuchs, morgen ein Stern und übermorgen ein Baum. Verkleiden heißt: für ein paar Stunden jemand anderes sein dürfen.
Aus dem Kürbisgesicht von gestern wird heute Abend Suppe. Mit Kürbiskernen zum Knacken und einem Löffel, der zweimal voll wird.
Wir feiern klein: mit Laternen, einem Kürbis im Fenster und Kürbiskuchen. Am Abend gehen wir nach Hause, und das ist völlig in Ordnung.
Lustige Gedichte für Kinder
Diese Verse sind zum Kichern gedacht – einige reimen sich, andere machen einfach Quatsch.
Gewaltigen Erfolg erzielt, Wer eine große Rolle spielt. Im Leben spielt zum Beispiel so Ganz große Rolle: der Popo. Denkt nach, dann könnt ihr zwischen Zeilen Auch mit geschlossenen Augen lesen, Daß Onkel Ringelnatz bisweilen Ein herzbetrunkenes Kind gewesen.
Text: Joachim Ringelnatz, „Kinder, spielt mit einer Zwirnsrolle“, Quelle: Kinder-Verwirr-Buch, S. 12–13 1. AuflageMein Wackelzahn wackelt, ich wackle zurück. Bald liegt er im Kissen, dann wackelt das Glück.
In der Waschmaschine verschwinden Socken. In meiner Schublade tauchen sie wieder auf, aber nie als Paar. Ich glaube, sie tauschen heimlich.
Matsch ist weich, braun und sehr praktisch: Man kann hineinspringen, daraus backen, und abends weiß man sicher, dass es ein guter Tag war.
Mein Hund schnarcht wie ein alter Traktor. Wir lassen ihn schlafen, das ist das Abkommen.
Brokkoli kann sich gut verstecken. Heute lag er unter den Nudeln, morgen versuchen wir es mit den Kartoffeln. Ich fürchte, ich finde ihn trotzdem.
Im Unterricht kichert es leise, und keiner weiß genau, warum. Die Lehrerin schaut fragend in die Runde, und plötzlich sind alle wieder ernst.
Der Wind hat meine Mütze stibitzt und trägt sie bis zur nächsten Ecke. Ich laufe hinterher, die Mütze fliegt weiter, und irgendwann sind wir beide außer Atem.
Ein Karton ist für die Katze ein Palast. Ich habe ihr einen ganzen Turm gebaut. Sie sitzt im kleinsten Karton und schaut wie eine Königin.
Moderne Gedichte für Kinder
In dieser Sammlung stehen freie Verse ohne Reim: kurze Zeilen über Roller, Windräder und Regentage.
Ich fahre mit dem Roller durch die Straße, die Räder surren wie ein kleines Lied. Links der Bäcker, rechts die Schule, über allem hängt der Morgen.
Mit Kopfhörern ist die Stadt ein Film: die Straße bewegt sich zum Takt, die Ampel tanzt, und ich bin die Hauptperson.
Ein Windrad dreht sich wie ein Riesenrad aus Luft. Es arbeitet, ohne müde zu werden, und niemand muss es anfeuern.
Im Fenster spiegelt sich der ganze Hof: der Baum, der Ball, das Kind. Ich winke, und das Fensterkind winkt zurück.
Die Stadt atmet aus, die Busse fahren leere Runden, und die Lichter gehen an wie Sterne, die es eilig haben.
Ferien ohne Wecker: kein Ranzen, kein Muss. In den Ferien entscheidet der Hunger, wann der Tag beginnt.
Ich übe drei Töne. Aus den drei Tönen wird ein Satz, aus dem Satz ein Lied. Musik wächst aus Wiederholung.
Regen ist nur Wasser, das noch nicht weiß, wohin es fließen soll. Also zeigen wir ihm den Weg – mit Gummistiefeln.
Wir packen Kisten, jedes Buch, jede Tasse. Als wir die alte Tür zumachen, kommt uns ein Echo nach. Vor der neuen Tür stehen wir noch unbeholfen.
Kurze Gedichte für die Karte
Für Karten und Geschenkanhänger braucht es keine langen Texte – oft trägt ein einziger Satz.
Alles Liebe zu deinem Tag. Bleib so neugierig, wie du bis heute warst.
Werde schnell wieder munter. Wir halten dir hier einen Platz frei und warten mit dir, bis es wieder geht.
Deine erste Schultüte ist größer als dein Kopf, und deine Aufregung ist größer als beides. Trau dich.
Neue Straße, neue Fenster, neues Glück. Nimm dir Zeit zum Ankommen.
Danke, dass du da bist. Manchmal reicht dieser Satz für einen ganzen Tag.
Du musst nicht mutig sein. Du musst nur anfangen. Der Mut kommt meistens hinterher.
Wir müssen nicht jeden Tag dieselben Spiele spielen, um Freunde zu sein. Es reicht, dass wir uns kennen.
Ferien sind wie ein leeres Blatt: klein anfangen und immer größer werden lassen.
Schlaf gut, kleine Heldin, kleiner Held. Draußen passen die Sterne auf, drinnen passen wir auf dich auf.
Christliche Gedichte und Segenswünsche
Diese Segenswünsche sind in eigenen Worten geschrieben und passen zu Taufe, Geburt und zum Beginn eines neuen Lebensjahres.
Möge Gott dich auf allen Wegen begleiten, die vor dir liegen. Und wenn einer steinig ist, sei jemand an deiner Seite, der mit dir geht.
Möge Gott dich behüten, wenn du unterwegs bist, und dich halten, wenn du ruhst. Sein Segen gehe mit dir am Morgen und bleibe über dir in der Nacht.
Mein Schutzengel geht mit, auch wenn ich ihn nicht sehe. Er ist mein leises zweites Gewissen und mein Mut, wenn der Weg dunkel wird.
Der Tag ist geschafft, die Hände sind müde. Möge über deinem Schlaf ein gutes Licht wachen.
Danke für den Apfel und für die Hand, die ihn mir schält. Danke für das Lachen und für alle, die zu mir gehören.
Frieden beginnt am Küchentisch: Wer teilt, streitet weniger. Wer zuhört, findet schneller wieder zueinander.
Mögest du wachsen wie ein Baum: fest in der Erde, offen zum Himmel, mit Platz für alle Vögel darin.
Guter Gott, danke für dieses Essen, für die Hände, die es zubereitet haben, und für alle, die heute mit uns am Tisch sitzen.
In der stillsten Zeit des Jahres wünschen wir euch ein warmes Licht und einen Frieden, der länger bleibt als die Feiertage.
So schreibt ihr die Karte
Kurze Gedichte für Kinder wirken auf einer Karte am besten, wenn die Anrede persönlich ist. Schreibt den Namen des Kindes aus, statt allgemein von „euch“ oder „dir“ zu sprechen – so merkt es sofort, dass der Vers für es gedacht ist.
Zur Länge: Zwei bis vier Zeilen reichen. Wer mehr schreiben möchte, hängt eine handschriftliche Zeile an, zum Beispiel einen eigenen Wunsch oder eine Erinnerung an einen gemeinsamen Tag. Handschrift zeigt, dass sich jemand Zeit genommen hat.
Für den persönlichen Bezug hilft ein einziges konkretes Bild: der Lieblingspulli, das Laufrad, die neue Zahnlücke, der erste Kita-Tag. Solche Kleinigkeiten machen den Vers unverwechselbar.
Der Gruß am Ende darf kurz sein. „Alles Liebe, eure Familie“ oder „Herzlichst, Oma und Opa“ – wichtig ist nur, dass klar wird, von wem die Karte kommt.
So sieht eine fertige Karte aus
- Anrede: „Liebe Lina,“ oder „Lieber Ben,“
- Vers: ein Zweizeiler aus dieser Sammlung
- Eigene Zeile: „Ich freue mich auf unser nächstes Kuchenbacken.“
- Gruß: „Deine Oma“
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Häufige Fragen
Was sind Gedichte?
Warum sollten Kinder Gedichte auswendig lernen?
Quellen
- Gedichte für Kinder · abgerufen am 10.10.2026
- World Poetry Day: Die 9 besten Gedichte für Kinder zum Auswendiglernen · abgerufen am 11.10.2026
- kp0313 · abgerufen am 11.10.2026
- Ausstellung in der Internationalen Jugendbibliothek: Klapperkisten Plapperkasten. Kindergedichte für alle Sinne · abgerufen am 11.10.2026
- Reime, Abzählverse, Lieder und Spiele zur Sprachförderung im Elementar- und Primarbereich · abgerufen am 11.10.2026
- Kind, spiele! · abgerufen am 11.10.2026
- Kinder, spielt mit einer Zwirnsrolle · abgerufen am 11.10.2026
- Zur Unterhaltung der Kinder · abgerufen am 11.10.2026
- Auf ein Kind · abgerufen am 11.10.2026
- Kindheit · abgerufen am 11.10.2026
- Biene · abgerufen am 11.10.2026
