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Kurze Weihnachtsgedichte – zum Vorlesen und Aufsagen

Weihnachtsgedichte kurz zu halten, ist praktisch – für die Karte, den Adventskalender oder das Aufsagen unter dem Baum. Hier findet ihr mehr als 60 Texte in acht Kategorien, von lustig bis besinnlich, dazu klassische Gedichte von Eichendorff, Ringelnatz, Rückert und Ebel. Jeder Text lässt sich kopieren und direkt in Karte, Chat oder Kita-Programm einsetzen.
Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 18 Min. LesezeitFachlich geprüft von Josef Maier
Kurze Weihnachtsgedichte: Festliche Dekoration mit Pergamentrolle, Tannenzweigen, Zimtstangen und warmen Lichtern.

Weihnachtsgedichte kurz und griffbereit zu haben, hilft in der Adventszeit: für den Adventskalender, die Weihnachtspost oder das Aufsagen unter dem Baum. Hier findet ihr mehr als 60 Texte in acht Kategorien – kurz, lustig, zum Lachen, berührend, für Kinder, klassisch, christlich und für die Karte. Vom Zweizeiler bis zum Vierzeiler, vom eigenen Wunsch bis zum Klassiker von Eichendorff, Ringelnatz und Rückert. Alle Texte sind kopierfertig: aussuchen, kopieren, einsetzen. Dazu kommen Tipps zu Anrede, Länge und Gruß, damit eure Karte klingt wie ihr selbst.

Ein Klick bringt euch direkt zur passenden Kategorie.

Kurze Weihnachtsgedichte

Diese Texte passen in jede Karte und sind in einer Minute abgeschrieben. Wer längere Gedichte für andere Anlässe sucht, wird in der Sammlung Gedichte für Kinder fündig.

  • Ein Licht brennt am Fenster, und irgendwo läutet leise eine Glocke.

  • Zwei Kerzen brennen, klein und fein, sie laden dich zum Bleiben ein. Bleib stehen, horch, im Kerzenschein, dann gehst du wärmer, nicht allein.

  • Ich denke an dich, wenn der erste Schnee liegen bleibt. Hab eine ruhige Weihnachtszeit.

  • Der Schnee fällt ohne Eile. Weihnachten kommt, ob wir fertig sind oder nicht.

  • Schnee auf dem Gartentor. Ein Licht geht an im Haus. Jemand kommt heim.

  • Frohe Weihnachten! Bleib gesund und gönn dir Zeit für die Menschen, die dir wichtig sind.

  • Drei Kerzen sind schon an, die vierte fehlt noch. Die Ungeduld gehört dazu, sie duftet nach Wachs und Plätzchen.

  • Wenn die Kerzen brennen, denke ich an all die Weihnachtsabende, an denen wir zusammengesessen haben. Das ist mehr wert als jedes Geschenk. Frohe Weihnachten!

  • Über dem Dach steht ein Stern. Er meint dich.

Weihnachtsgedichte kurz und lustig

Hier darf gelacht werden: Die Pointen sind kurz, die Texte trotzdem brauchbar. Etwa, wenn der Baum schief steht oder jemand heimlich die Kekse gezählt hat.

  • Ich habe Plätzchen gebacken. Drei Bleche, sagt das Rezept. Übrig ist eins.

  • Der Baum ist schief, die Kugel rollt, der Stern hängt kopfüber. Wir lassen alles, wie es ist, und setzen uns daneben.

  • Frohe Weihnachten! Möge dein Pullover nicht kratzen und die Gans nicht trocken sein.

  • Bei uns brennt inzwischen die dritte Kerze. Die erste hat der Wind geholt, die zweite der Hund. Wir feiern trotzdem – kommt vorbei, es sind noch Kekse da.

  • Ich wollte dir ein Gedicht schreiben. Jetzt steht hier nur: Bring Kekse mit.

  • Geschenke eingepackt in Zeitung, das Klebeband klebt nur an mir. Doch niemand schaut aufs Papier, wenn wir zusammen unterm Baum sitzen.

  • Fröhliche Weihnachten! Und keine Sorge: Niemand zählt, wie viele Kekse du gegessen hast. Ich jedenfalls nicht.

  • Unser Baum hat schon bessere Jahre gesehen, aber Kerzen machen viel wett. Wir zünden sie an, setzen uns hin und lachen über das schiefe Ding. Genau so soll es sein.

  • Der Weihnachtsmann kennt unsere Adresse. Er hat sie letztes Jahr schon gefunden.

Persönliche HörgeschichteEine Weihnachtsgeschichte oder Nachricht vom Weihnachtsmann, Christkind oder Wichtel – mit dem Namen eures Kindes.Jetzt Geschichte gestalten

Lustige Weihnachtsgedichte zum Lachen – kurz

Zum Schmunzeln, nicht zum Spott: Hier stehen lustige Weihnachtsgedichte, kurz genug für Karte, Chat und Bühne.

  • Mein Adventskalender ist schon leer. Ich behaupte einfach, der Kater war es.

  • Die Kerze brennt, der Nussknacker knackt, der Papa sucht die Schere. Das Klebeband ist aufgebraucht, als ob es Weihnachten wäre.

  • Frohe Weihnachten! Und denk daran: Aufräumen ist auch nur ein Gerücht.

  • Ich habe versucht, das Geschenk schön einzupacken. Es sieht jetzt aus wie ein Brot. Aber es ist mit Liebe gefaltet.

  • In der Küche riecht es nach Zimt. Das kann nur Ärger oder Stollen sein.

  • Der Weihnachtsmann kommt durch den Schornstein, munkelt man. Bei uns gibt es keinen. Er nimmt also die Haustür, was deutlich bequemer ist.

  • Fröhliche Weihnachten! Möge dein Baum gerade stehen und dein Blech mit Plätzchen voll sein.

  • Wenn Oma ihre Weihnachtsplatte auflegt, weiß jeder: Es ist Weihnachten. Wir singen schief mit und bleiben viel zu lange sitzen. Schön war es.

Berührende Weihnachtsgedichte – kurz

Für stille Momente und für Menschen, die gerade keine lauten Worte brauchen. Besinnliche Weihnachtsgedichte, kurz und ohne Pathos, stehen hier.

  • Ich habe lange nichts gesagt und trotzdem oft an dich gedacht. Heute brennt eine Kerze für dich, und ich möchte, dass du es weißt.

  • Manche Menschen sind der Grund, dass Weihnachten sich nach Zuhause anfühlt. Du bist einer davon.

  • Dieses Jahr war nicht alles leicht. Umso mehr freue ich mich, dass du da bist. Setz dich zu uns ans Licht, es ist genug Platz für dich.

  • Kerze im Fenster. Draußen fällt der Schnee. Drinnen wartet jemand.

  • Still wird es, wenn die Glocken schweigen, leise zieht der Abend weiter. Was bleibt, ist ein warmer Schein und dein Name, den ich denke.

  • Ich brauche keine großen Worte. Ich brauche einen Abend mit dir, ein warmes Getränk und Zeit. Genau das wünsche ich uns beiden.

  • Bleib behütet. Und wenn die Tage lang werden, denk daran: Irgendwo brennt ein Licht für dich.

  • Ein Licht brennt in der Winternacht, es hat für dich allein gewacht. Bleib stehen, spür den warmen Schein, du bist nicht allein.

Weihnachtsgedichte für Kinder

Zum Mitsprechen und Auswendiglernen: kurze Verse für Kinder, für den Morgenkreis und fürs Aufsagen unter dem Baum. Weihnachtsgedichte für Kinder sind oft Vierzeiler, die schon Kindergartenkinder leicht lernen2. Dazu passen die Ausmalbilder Weihnachten zum Ausdrucken und Ausmalen.

Illustration eines Kindes, das unterm Weihnachtsbaum ein kurzes Weihnachtsgedicht aufsagt
  • Kleine Sterne, groß und klein, laden uns zum Leuchten ein.

  • Draußen ist es kalt und weiß, drinnen gibt es Keks und Tee. Wenn wir alle nah zusammenrücken, wird es warm, auch ohne Schnee.

  • Eine Kerze steht am Tisch, ich schaue sie lange an. Sie wird ganz klein und still, und ich werde auch ganz still.

  • Vier Kerzen hat der Kranz. Erst brennt eine, dann zwei. Ich zähle jeden Abend und warte auf die vierte.

  • Vor der Tür da stehn die Stiefel, denn der Nikolaus kommt heut. Was er wohl hineinlegt? Etwas, das mich freut.

  • Im Garten steht ein Schneemann mit Schal und roter Nase. Er bleibt die ganze Nacht draußen und passt auf unser Haus auf.

  • Kleine Vögel sitzen im Schnee. Ich streue Körner hin, dann fliegen sie.

  • Ich male einen Tannenbaum mit Kugeln rot und grün. Ich hänge das Bild an die Wand und zeige es allen, die kommen.

  • Klingeling, das Glöckchen schwingt, jeder hört es, jeder singt.

Klassische Weihnachtsgedichte

Die folgenden Klassiker stehen in der Originalschreibweise ihrer Ausgaben. Wer eine bekannte Geschichte zum Vorlesen sucht, findet sie im Knecht-Ruprecht-Gedicht.

  • Es dunkelt schon, der Abend sinkt, im Ofen knistert leis die Glut. Wer jetzt nach Hause findet, hält Wärme in der Hand.

  • Die Glocken läuten übers Land, der Schnee liegt auf den Dächern. Wir stehen still und Hand in Hand und lassen allen Lärm dahinter.

  • Markt und Straßen stehn verlassen, Still erleuchtet jedes Haus, Sinnend geh’ ich durch die Gassen, Alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen Buntes Spielzeug fromm geschmückt, Tausend Kindlein stehn und schauen, Sind so wunderstill beglückt. Und ich wandre aus den Mauern Bis hinaus in’s freie Feld, Hehres Glänzen, heil’ges Schauern! Wie so weit und still die Welt! Sterne hoch die Kreise schlingen, Aus des Schneees Einsamkeit Steigt’s wie wunderbares Singen – O du gnadenreiche Zeit!

    Text: Joseph von Eichendorff, „Weihnachten“, Quelle: Joseph Freiherrn von Eichendorff‘s sämmtliche Werke. 1. Band. Seite 603 2. Auflage
  • Ein Kind – von einem Schiefertafel-Schwämmchen Umhüpft – rennt froh durch mein Gemüt. Bald ist es Weihnacht! – Wenn der Christbaum blüht, Dann blüht er Flämmchen. Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt Uns mild. – Es werden Lieder, Düfte fächeln. – Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt, Wird dann doch gütig lächeln. Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes Alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! – Uns alle Kinder fühlen eines Baumes. Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.

    Text: Joachim Ringelnatz, „Vorfreude auf Weihnachten“, Quelle: 103 Gedichte, S. 52–53 1. Auflage
  • Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle, Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle Schöne Blumen der Vergangenheit. Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise Und das alte Lied von Gott und Christ Bebt durch Seelen und verkündet leise, Daß die kleinste Welt die größte ist.

    Text: Hans Bötticher, „Weihnachten“, Quelle: Gedichte, S. 28 1. Auflage
  • Jeder kann sich die Welt betrachten Zur Lenzfeier auf seine Weise, Aber das Winterfest Weihnachten Ist gemacht für Familienkreise. Da nun solch einen Kreis du missest, Sei geladen in meinen frommen, Daß du unter den Kindern wissest, Wozu Christ in die Welt gekommen. Laß dich nicht reun die wenigen Meilen, Durch Windweben ein rüstiger Schreiter; Um die festliche Luft zu theilen, Reist man im kältern Schweden noch weiter. Wenig fördert beim spärlichen Lichte Jetzt die Arbeit, die volles fodert. Bring, wie du pflegst, uns eine Geschichte, Daß der Kamin uns heller lodert. Komm aus der Still’, um im Saus und Brause Mich zu trösten von all den Buben, Die mir der Winter hält in der Klause, Daß eng werden die weiten Stuben. Theile des häuslichen Glücks Genüsse, Sieh, vom geputzten Zweige der Tannen Wie sie schlagen die goldnen Nüsse; Wenn du genug hast, gehst du von dannen. Aber ich muß, in Fessel geschlagen, Des erlösenden Frühlings warten, Um mit gutem Gewissen zu sagen: Marscht nun, Buben, und lärmet im Garten! Nachtrag zur Einladung auf Weihnachten (Abtheilung VII., S. 33.) Ich wollte mit dir schmollen, Daß du nicht kommen wollen, Geladen auf Weihnachten; Doch es hat gehen sollen Viel anders als wir dachten. Nun sind die mandelvollen Lebkuchen und Christstollen Gebacken auf Weihnachten; Allein die Kinder sollen Sie dismal nur betrachten. Die Seuche kam mit Grollen, Und hieß den Tand sich trollen. Den wir zum Christbaum brachten; Von Scharlach sind verschwollen München, die Purpur lachten. Wir können zu dem Schaden Nun keine Gäste laden Auf Senf und Fieberrindchen; Wer weiß, ob uns begnaden Mag selbst das Christuskindchen! Doch tret es, ob’s auch Mängel Hier find’, in unsern Sprengel, Wir harren unbeklommen. Es wird als Todesengel Der Lebensfürst nicht kommen.

    Text: Friedrich Rückert, „Einladung auf Weihnachten“, Quelle: Gesammelte Gedichte, 6. Band, S. 33–34 („Nachtrag“: S. 126–127)
  • Es läuft ein fremdes Kind Am Abend vor Weihnachten Durch eine Stadt geschwind, Die Lichter zu betrachten, Die angezündet sind. Es steht vor jedem Haus Und sieht die hellen Räume, Die drinnen schaun heraus, Die lampenvollen Bäume; Weh wird’s ihm überaus. Das Kindlein weint und spricht: „Ein jedes Kind hat heute Ein Bäumchen und ein Licht, Und hat daran seine Freude, Nur blos ich armes nicht! An der Geschwister Hand, Als ich daheim gesessen, Hat es mir auch gebrannt; Doch hier bin ich vergessen In diesem fremden Land. Läßt mich denn Niemand ein Und gönnt mir auch ein Fleckchen? In all’ den Häuserreih’n, Ist denn für mich kein Eckchen, Und wär’ es noch so klein? Läßt mich denn niemand ein? Ich will ja selbst Nichts haben, Ich will ja nur am Schein Der fremden Weihnachtsgaben Mich laben ganz allein!“ Es klopft an Thür und Thor, An Fenster und an Laden, Doch Niemand tritt hervor, Das Kindlein einzuladen; Sie haben drin’ kein Ohr. Ein jeder Vater lenkt Den Sinn auf seine Kinder; Die Mutter sie beschenkt, Denkt sonst nichts mehr noch minder. An's Kindlein niemand denkt. „O lieber, heil’ger Christ! Nicht Mutter und nicht Vater Hab ich, wenn du’s nicht bist. O, sei du mein Berather, Weil man mich hier vergißt!“ Das Kindlein reibt die Hand, Sie ist von Frost erstarret; Es kriecht in sein Gewand Und in dem Gäßlein harret, Den Blick hinaus gewandt. Da kommt mit einem Licht Durch's Gäßlein hergewallet, Im weißen Kleide schlicht, Ein ander Kind; - wie schallet Es lieblich, da es spricht: „Ich bin der heil’ge Christ, War auch ein Kind vordessen, Wie du ein Kindlein bist. Ich will dich nicht vergessen, Wenn alles dich vergißt; Ich bin mit meinem Wort Bei Allen gleichermaßen; Ich biete meinen Hort So gut hier auf den Straßen, Wie in den Zimmern dort. Ich will dir deinen Baum, Fremd Kind, hier lassen schimmern Auf diesem offnen Raum, So schön, daß die in Zimmern So schön sein sollen kaum.“ Da deutet mit der Hand Christkindlein auf zum Himmel, Und droben leuchtend stand Ein Baum voll Sterngewimmel Vielästig ausgespannt. So fern und doch so nah, Wie funkelten die Kerzen! Wie ward dem Kindlein da, Dem fremden, still zu Herzen, Das seinen Christbaum sah! Es ward ihm wie im Traum; Da langten hergebogen Englein herab vom Baum Zum Kindlein, das sie zogen Hinauf zum lichten Raum. Das fremde Kindlein ist Zur Heimat nun gekehret, Bei seinem heil’gen Christ; Und was hier wird bescheeret, Es dorten leicht vergißt.

    Text: Friedrich Rückert, „Des fremden Kindes heiliger Christ“, Quelle: Gedichte, S. 246-248
  • 1895. Ein Kinderlied. Leise rieselt der Schnee, Still und starr liegt der See, Weihnachtlich glänzet der Wald: Freue Dich, Christkind kommt bald. In den Herzen ist’s warm, Still schweigt Kummer und Harm, Sorge des Lebens verhallt: Freue Dich, Christkind kommt bald. Bald ist heilige Nacht; Chor der Engel erwacht; Horch’ nur, wie lieblich es schallt: Freue Dich, Christkind kommt bald.

    Text: Eduard Ebel, „Weihnachtsgruß“, Quelle: Gesammelte Gedichte. S. 86 1. Auflage

Christliche Weihnachtsgedichte

Segenswünsche in eigenen Worten – für Karten, für den Adventskranz und für stille Minuten am Fest. Kurz genug, um sie auswendig zu behalten.

  • Gesegnet sei dein Haus, gesegnet sei dein Weg. Und wo du auch hingehst, geh in Frieden.

  • Ein gesegnetes Weihnachtsfest! Möge der Friede, der an diesem Fest gefeiert wird, in deinem Zuhause wohnen.

  • Weihnachten erinnert daran, dass Gott bei den Menschen sein will – nicht in Palästen, sondern im Kleinen, im Alltag, in einem Stall. Ich wünsche dir, dass du diese Nähe spürst.

  • Es ward ein Kind geboren in einer kalten Nacht. Es hat die Welt verwandelt, ganz leise, ganz sacht.

  • Gottes Segen für dich und alle, die du liebst. Frohe und gesegnete Weihnachten.

  • Ich wünsche dir ein Fest, das nicht laut sein muss. Eines, in dem du zur Ruhe kommst und spürst, dass du getragen bist.

  • Wo Menschen einander beistehen, wird Weihnachten sichtbar.

  • Sei behütet auf allen Wegen, behütet in jedem Sturm. Und wenn die Nacht am dunkelsten ist, leuchtet dir ein Stern.

Weihnachtsgedichte für die Karte

Fertige Texte zum Abschreiben oder Abtippen, für Post, Karten und Nachrichten. Wer statt eines Gedichts lieber kurze Wünsche schreibt, findet sie in der Sammlung Weihnachtswünsche.

  • Habt ein schönes Weihnachtsfest, mit viel Zeit, gutem Essen und Menschen, die euch guttun. Wir denken an euch.

  • Ich schreibe dir keine großen Worte. Ich schreibe: Danke, dass du da bist. Frohe Weihnachten.

  • Wenn ihr dieses Jahr nicht kommen könnt, fehlt uns etwas. Wir zünden eine Kerze für euch an und freuen uns auf das nächste Mal.

  • Von Herzen frohe Weihnachten! Möge dein Baum gerade stehen, dein Ofen warm sein und dein Kalender ein paar freie Tage zeigen.

  • Für dich und deine Familie: ein leises, warmes, gutes Weihnachtsfest. Und für das neue Jahr genug Kraft und ein bisschen Glück.

  • Frohe Weihnachten euch allen! Bleibt gesund, bleibt einander nah.

  • Weihnachtspost aus der Küche: Der Stollen ist gelungen, die Kekse sind schon fast alle weg. Wir wünschen euch, dass es bei euch genauso duftet und schmeckt.

  • Ein Jahr geht zu Ende, und ich merke, wie gut es tut, an dich zu denken. Hab ein gesegnetes Fest und einen ruhigen Jahreswechsel.

So schreibt ihr die Karte

Anrede: Überlegt zuerst, wer die Karte liest. Für einen einzelnen Menschen passt „du“, für Paare und Familien „ihr“. Bei förmlichen Anlässen bleibt ihr besser bei einem kurzen Gruß ohne Gedicht.

Länge: Zwei bis vier Zeilen reichen. Schöne Weihnachtsgedichte, kurz gehalten, wirken auf der Karte ruhiger als lange Strophen.

Persönlicher Bezug: Baut eine gemeinsame Erinnerung ein – den Spaziergang im Schnee, das Plätzchenbacken, den Kaffee am Küchentisch.

Gruß: Beendet die Karte mit einem Satz, der zu euch passt: „Frohe Weihnachten“, „Habt ein schönes Fest“, „Bleibt gesund“.

Beispiel: „Ihr Lieben, dieses Jahr war vollgepackt. Umso mehr freuen wir uns auf den Abend mit euch. Frohe Weihnachten!“

Kostenlos für Familie, Kita und Schule · Nutzungsbedingungen

Persönliche HörgeschichteEine Weihnachtsgeschichte oder Nachricht vom Weihnachtsmann, Christkind oder Wichtel – mit dem Namen eures Kindes.Jetzt Geschichte gestalten

Häufige Fragen

Was ist das berühmteste Weihnachtsgedicht?
Als das berühmteste Weihnachtsgedicht gilt „Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm1. Es ist recht lang, deshalb zeigen viele Sammlungen nur die schönsten Verse daraus1. Für eine Karte ist ein kurzer Vierzeiler aus dieser Sammlung praktischer; die bekannten Verse von Knecht Ruprecht findet ihr im Knecht-Ruprecht-Gedicht zum Vorlesen und Aufsagen.
Welches kurze Weihnachtsgedicht eignet sich für kleine Kinder zum Aufsagen?
Am besten eignen sich Vierzeiler mit einfachen Reimen; sie sind schnell gelernt und schon von Kindergartenkindern gut mitzusprechen2. In der Kategorie für Kinder findet ihr neun solche Verse, zum Beispiel „Kleine Sterne, groß und klein“. Übt zuerst eine Zeile, lasst sie nachsprechen und hebt die Reime deutlich hervor2.
Welches Gedicht passt zum Heiligabend?
Fürs Aufsagen unter dem Baum darf ein Gedicht etwas länger sein als für eine Karte2. Viele Familien nutzen den Moment nach dem Essen oder vor der Bescherung. Wenn euer Kind vorträgt, beginnt mit einem Vierzeiler aus der Kategorie für Kinder und steigert euch danach zu einem Klassiker.
Kann ich die Gedichte für einen Adventskalender verwenden?
Ja. Jedes Gedicht lässt sich in einem gestalteten Adventskalender verstecken, sodass die Texte jeden Tag durch den Advent begleiten2. Aus unserer Sammlung reichen dafür schon die kurzen Zweizeiler und Vierzeiler. 24 Türchen brauchen 24 Texte, also wählt quer über die Kategorien, damit die Adventszeit abwechslungsreich bleibt.
Darf ich die Gedichte in der Kita verwenden?
Für eine Kita-Gruppe eignen sich die kurzen Vierzeiler besonders gut, weil Kindergartenkinder sie leicht mitsprechen können2. Aus fremden Sammlungen ist der private und pädagogische Gebrauch in der eigenen Einrichtung häufig erlaubt, eine kommerzielle Nutzung dagegen nicht2. Wenn ihr die Gedichte weitergebt oder veröffentlicht, klärt lieber vorher, wer die Rechte hält.

Quellen

  1. Weihnachtsgedichte für deine Liebsten: 45 Vorlagen · abgerufen am 11.10.2026
  2. 24 kurze Weihnachtsgedichte für Kinder · Stand 30.09.2026
  3. Weihnachten · abgerufen am 11.10.2026
  4. Vorfreude auf Weihnachten · abgerufen am 11.10.2026
  5. Weihnachten · abgerufen am 11.10.2026
  6. Einladung auf Weihnachten · abgerufen am 11.10.2026
  7. Des fremden Kindes heiliger Christ · abgerufen am 11.10.2026
  8. Weihnachtsgruß · abgerufen am 11.10.2026
Fachliche PrüfungJosef MaierKinder- und Jugendpädagoge · Diplom-Sozialpädagoge (FH)Fachlich geprüft am von Josef Maier
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am

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