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Gedichte zur Einschulung – zum Vorlesen und Aufsagen

Zur Einschulung passen kurze, lustige und ruhige Gedichte, die ihr vorlesen oder auf eine Karte schreiben könnt. Hier findet ihr über 60 Gedichte zur Einschulung, sortiert nach Kategorien und alle mit einem Klick kopierfertig. Dazu kommen zwei überlieferte Verse und Tipps, wie die Karte gelingt.
Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 14 Min. LesezeitFachlich geprüft von Josef Maier
Gedichte zur Einschulung: aufgeschlagenes Heft, Schultüte und Buntstifte auf einem Holztisch

Auf dieser Seite warten über 60 Gedichte zur Einschulung auf euch: kurze Zweizeiler für die Karte, lustige Verse zum Schmunzeln, freie moderne Zeilen, christliche Segenswünsche und klassische Texte zum Vorlesen. Der erste Schultag ist für Kinder ein aufregendes Erlebnis2. Alle Texte lassen sich mit einem Klick kopieren und direkt in eine Karte oder Nachricht einsetzen. Wenn ihr lieber in Prosa gratuliert, haben wir Sprüche zur Einschulung gesammelt; und Gedichte für Kinder ist unsere Sammlung zum Vorlesen und Aufsagen.

Springt direkt in die Kategorie, die zu eurem Anlass passt.

ABC-Gedichte zur Einschulung

Für die ersten Wochen mit Buchstaben: kurze Verse, die vom ABC erzählen und Mut machen.

  • Was du heute noch nicht weißt, lernst du morgen, wie es heißt. Frag nur nach, so oft du magst, weil du damit nichts verpasst.

  • Erst ein Buchstabe, dann ein Wort. Lesen wächst an jedem Ort.

  • Das A sagt leise: Jetzt geht's los. Das B hat einen Bauch, ganz groß. Das C ist offen wie ein Mund. So geht das ABC herum.

  • Ein Blatt, ein Stift, ein freier Platz – der ist für dich, mein kleiner Schatz.

  • Heut beginnt dein ABC, morgen liest du dies und das. Bleib geduldig, bleib neugierig, dann macht Lernen richtig Spaß.

  • Heute lernst du den ersten Buchstaben kennen, morgen kommt der zweite dazu. Du darfst laut lesen, leise lesen und auch mal stolpern. Stolpern gehört zum Lesenlernen.

  • Bald erkennst du die Buchstaben deines Namens überall wieder: auf dem Ranzen, auf der Karte, auf dem Kuchen. Der eigene Name ist ein gutes erstes Wort.

  • Du darfst Fehler machen. Ein Buchstabe steht mal auf dem Kopf, ein Wort wird verdreht. Beim nächsten Versuch sitzt es richtig.

  • Heute darfst du deinen ersten Satz allein lesen. Er muss nicht schön klingen. Er muss nur deiner sein.

  • Bleib neugierig auf jede neue Seite. Wer fragt, bekommt Antworten, und wer ausprobiert, merkt sich mehr.

  • A wie Anfang, B wie bald, C wie: Ich kann das schon. Buchstabe für Buchstabe wird aus einem Blatt ein ganzer Satz.

Lustige Gedichte zur Einschulung

Zum Schmunzeln für Karte, Pausenhof und Nachricht – Schule darf auch komisch sein.

  • Der Ranzen wiegt fast sieben Kilo, sagt man. Wenn er dir zu schwer wird, gibt es einen Trick: Das Obst darf heute zu Hause bleiben.

  • Gib deinem Ranzen einen Namen, wenn er dir zu schwer ist. Rudi zum Beispiel. Rudi trägt alles für dich – nur sich selbst nicht.

  • Du packst den Ranzen, du packst die Tasche, du packst die Federmappe – nur leider nicht die Flasche.

  • Auf dem Schulweg gibt es Steine, Hunde und Pfützen zu begrüßen. Wer das macht, braucht länger – und kommt fröhlicher an.

  • In der ersten Pause heißt es schmausen, alle packen ihre Tüten aus. Tomaten, Bonbons, Käsebrot – und einer zieht 'ne Gurke raus.

  • Frag ruhig, ob es heute Hausaufgaben gibt. Wenn die Lehrerin lacht, heißt das ja.

  • Deine Lehrerin weiß unglaublich viel. Allein in der ersten Stunde beantwortet sie Fragen, die du dir noch gar nicht gestellt hast.

  • Der Ranzen hüpft, die Tüte lacht, die Federmappe macht sich breit. So sieht ein Schulkind morgens aus, wenn es sich auf die Schule freut.

  • In der Klasse soll es leise sein. Es ist leise. Man hört nur noch vier raschelnde Pausentüten und einen Kuli, der unter den Tisch rollt.

  • Deine Schultüte ist größer als gedacht. Ganz unten liegen Stifte, ein kleines Buch und etwas Süßes. Teil davon ab – das ist der beste Teil des Tages.

Persönliche HörgeschichteMut für den ersten Schultag: eine Geschichte, in der euer Schulkind selbst die Hauptfigur ist.Jetzt Geschichte gestalten

Kurze Gedichte zur Einschulung

Wenn es schnell gehen muss: ein bis zwei Zeilen, die in jede Karte passen.

  • Der erste Schultag ist vorbei, und morgen bist du wieder dabei.

  • Aufgeregt und doch bereit – so beginnt für dich die Schulzeit.

  • Heute beginnt für dich die Schule. Wir sind stolz, wie du das trägst.

  • Lern langsam, lern laut, lern mit Freude. Alles andere kommt von selbst.

  • Bleib neugierig, bleib wach, dann folgt der Rest dir nach.

  • Ein Ranzen, eine Tüte, ein Tisch, ein Stuhl – mehr brauchst du für den Anfang nicht.

  • Frag ruhig laut, frag ruhig viel, Fragen sind dein bestes Spiel.

  • Schreib deinen Namen, so oft du willst. Er wird immer schöner.

  • Ein Anfang ist klein, doch er wächst ganz von allein.

  • Erster Schultag, leis liegt der Ranzen auf dem Tisch und du bist bereit.

  • Viel Freude, viel Mut, und alles wird gut.

Moderne Gedichte zur Einschulung

Freie Verse ohne Reimzwang, nah an der Sprache von heute und gut zum Aufsagen.

  • Am ersten Tag ist alles neu: der Weg, das Zimmer, die Stimmen. Am Nachmittag gehört dir der Weg schon ein bisschen.

  • Kein Mensch ist an einem Tag klug geworden. Du darfst langsam gehen, laut fragen und zwischendurch einfach nur schauen. Das ist auch Lernen.

  • Ein Platz, ein Namensschild, ein Stift: Da ist dein Platz, da darfst du ankommen.

  • Du weißt noch nicht, wie die Lehrerin heißt. Du weißt noch nicht, wo die Toiletten sind. Du weißt nur: Deine Freunde sind hier. Der Rest findet sich.

  • Heute steht in deinem Heft nur dein Name. Morgen kommt ein Wort dazu. So wächst eine Seite.

  • Manchmal ist Schule laut: Stimmen, Stühle, Pausenklingeln. Dann wieder ganz still, nur ein Stift und ein Blatt.

  • Heute lernst du vor allem drei Dinge: wo dein Platz ist, wer neben dir sitzt und dass du nach der zweiten Stunde Hunger hast.

  • Du bist nicht zu klein für diese Schule. Die Schule ist nur neu für dich. Beides darf gleichzeitig da sein: ein bisschen Angst und ganz viel Mut.

  • Zwischen zwei Buchstaben liegt manchmal ein ganzer Nachmittag. Lass ihn zu.

  • Zähl bis zehn, und die Aufregung wird kleiner. Schau dich um: lauter Kinder, denen es genauso geht. Dann geht es los.

Christliche Gedichte zur Einschulung

Segenswünsche in eigenen Worten für alle, die Gott beim ersten Schultag mitnehmen möchten.

  • Wir wünschen dir Gottes Segen für deinen Schulweg. Er begleite dich beim Hineingehen und beim Heimkommen.

  • Gottes Segen gehe mit dir in die Schule und wieder heim. Er sei bei dir beim Lesen und beim Rechnen, beim Lachen und beim Fragen.

  • Ein stilles Gebet für den ersten Schultag: Bleib behütet, werde mutig, und finde Menschen, die dir guttun.

  • Gottes Segen auf deinen Wegen, Gottes Frieden in deiner Tasche, Gottes Mut in deinem Schritt.

  • Wir legen dir einen Segen in die Schultüte: ein Stück Mut, ein Stück Geduld und ein Stück Behütetsein.

  • Sei behütet, sei bewahrt, behütet auf der ganzen Fahrt.

  • Was wir dir wünschen: dass du dich morgens freust und abends müde bist. Und dazwischen ein Tag, an dem dir jemand beisteht.

  • Gott gebe dir gute Freundinnen und Freunde, gute Worte und gute Tage, und immer jemanden, der dich sieht, wenn ein Tag mal schwer ist.

  • Ein Tisch, ein Stuhl, ein Stift – und über allem ein Segen. Mehr braucht es für den Anfang nicht.

  • Der Himmel sieht dir zu. Geh weiter, ganz in Ruh.

Klassische Gedichte zur Einschulung

Zwei überlieferte Gedichte und eigene Verse im ruhigen Ton – passend zum Vorlesen und fürs Gästebuch.

  • Der erste Tag, ein leises Tor, du trittst hinein und schaust empor. Was kommt, weiß niemand ganz genau – doch jeder Anfang macht dich schlau.

  • Ein Kind, ein Ranzen, eine Tür: mehr braucht der Anfang nicht. Was daraus wird, schreiben die Jahre.

  • Sei willkommen, liebes Kind, an dem Ort, wo man viel lernt. Jeder Tag bringt dir ein Stück, das dir bleibt und das dich nährt.

  • Es gibt einen Tag im Jahr, an dem der Stuhl nicht mehr zu groß ist und die Tafel nicht mehr zu hoch. Dieser Tag ist heute.

  • Vor Zeiten lernte man mit Schiefertafel und Federkiel. Heute lernst du mit Stift und Heft und weißt am Ende genauso viel.

  • Wer lesen kann, dem öffnet sich ein Haus mit vielen Türen. Er geht hinein, wann immer er will, und niemand kann's verwehren. Wer schreiben kann, behält sein Wort und lässt es nicht verwehen. Er schreibt sich auf, was wichtig ist, und kann sich selbst verstehen.

  • Ein Schulhaus hat schon oft voller Stimmen gestanden, und immer war der erste Tag der wichtigste. Heute ist es dein erster Tag.

  • Ein Anfang ist ein helles Licht, ein Schritt hinaus ins Unbekannte. Du gehst ihn heute, klein und mutig, und wir begleiten dich mit Blicken.

  • Beim Schulhaus bleiben die Leute steh’n. So sagt, was ist denn dort zu seh’n? In Laubschmuck prangt die Pforte ganz, Darüber hängt ein großer Kranz. Das muß wohl recht den Kindern sein Heut Garn auf ihre Spule, Denn sie jauchzen von Haus zu Haus und schrei’n: „Ei, heut’ ist keine Schule!“ Wo sonst die Bänk’ und Tische, ist heut Die Stube frei und mit Sand bestreut. Das Bücherbret nur allein hielt Stand Und die schwarze Tafel an der Wand. Ein frisches Hemd am Wochentag Und Sonntagsrock und Weste? Was der alte Lehrer erwarten mag Wohl für besondre Gäste? Da sitzt er lächelnd im Sonntagsstaat, So froh, wie kein König im Ornat. Es zieht zu seines Geburtstags Ehr’ Sein Völklein schon die Gasse her. O Ernteglück in dem treuen Gesicht! Wie behaglich im Großvaterstuhle Der alte Lehrer selber spricht: „Ei, heut’ ist keine Schule!“ Auf geht die Thür und erschallt’s jetzund „Guten Morgen, Herr Lehrer!“ aus einem Mund. Und da kommen sie alle im Sonntagsgewand, Und keines der Kinder mit leerer Hand. Und die Freude strahlt aus jedem Blick, Selbst des Greises Wangen erblühen, Dem einmal im Jahre so lohnet das Glück Dreihundert Tage der Mühen. In der Welt ist kein König und Volk zu schau’n Mit solchen Augen voll Lieb’ und Vertraun! O wüchse die Liebe, so rein und gut, Für die Schule in Allen zum rechten Muth! Blieb’ sie ein Kleinod Weib und Mann, Ein Theuerstes auf Erden! Fürwahr, wie würde glücklich dann Und frei die Menschheit werden! Hab’ Acht, hab’ Acht, klug ist die Nacht, Steh’ für die Schule auf der Wacht, Du Volk, das um Erleuchtung rang Und schweren Kampfs die Nacht bezwang – Daß nie der lichte Pfad verliert Sich in des Machtwahns Pfuhle Und einst sein Hohn nur triumphirt: Ei, heut’ ist keine Schule! Friedrich Hofmann. Schullehrers Geburtstag. Nach einem Oelgemälde von C. Lasch.

    Text: Friedrich Hofmann, „Ei, heut’ ist keine Schule!“, Quelle: Vorgeschlagene Gedichte: „Ei, heut’ ist keine Schule!“; „Der Lehrer und Schüler“
  • Lehre den Schüler, o Freund, nicht jede der Künste, die du kannst; Eine behalte dir vor, würde der Schüler dein Feind. Mancher lernte die Kunst des Bogens; sie zu beweisen nahm er den Lehrer zuerst, nahm ihn vor allen zum Ziel.

    Text: Johann Gottfried Herder, „Der Lehrer und Schüler“, Quelle: Zerstreute Blätter (Vierte Sammlung) S. 73

So schreibt ihr die Karte

Eine Karte zur Einschulung darf kurz sein. Zwei bis vier Zeilen genügen, wenn sie zum Kind passen und nicht nach Vorlage klingen.

Anrede

Schreibt das Kind direkt an, mit Namen oder mit einem Kosenamen, den nur ihr benutzt. Wer als Eltern schreibt, darf ruhig „wir“ schreiben – die Karte kommt von euch.

Länge

Haltet den Text kurz: ein Zweizeiler reicht für die Karte, ein Vierzeiler für das Gästebuch. Gedichte zur Einschulung für die Grundschule sind meist kurz und lassen sich in einem Zug vorlesen. Alle Gedichte zur Einschulung auf dieser Seite sind kostenlos zum Kopieren.

Persönlicher Bezug

Nennt eine Kleinigkeit, die nur euer Kind betrifft: den neuen Ranzen, die Brotdose, den Schulweg. Gedichte und Sprüche zur Einschulung lassen sich gut mischen: außen ein Reim, innen zwei freie Zeilen mit einem persönlichen Satz.

Gruß

Zum Schluss ein kurzer Gruß mit Namen und Datum: „Von Herzen, Mama und Papa“ oder „Alles Liebe, Oma und Opa“. Das Datum macht die Karte Jahre später zu einem Erinnerungsstück.

Beispiel

„Heute fängt die Schule für dich an. Wir sind gespannt, was du mittags erzählst. Hab einen guten ersten Tag!“

Rund um die Karte

Wenn ihr zur Karte noch etwas dazulegen möchtet, findet ihr beim Geschenk zur Einschulung Ideen für den ersten Schultag. Für eine ruhige Viertelstunde am Nachmittag könnt ihr bei den Ausmalbildern Einschulung Motive kostenlos ausdrucken und ausmalen.

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Persönliche HörgeschichteMut für den ersten Schultag: eine Geschichte, in der euer Schulkind selbst die Hauptfigur ist.Jetzt Geschichte gestalten

Häufige Fragen

Was sagt man zur Einschulung?
Kurze, aufrichtige Wünsche wirken am besten: Mut für den ersten Tag, Freude am Lernen und ein Satz, der zeigt, dass ihr an das Kind denkt. Ein Gedicht oder ein Reim zur Einschulung passt genauso gut wie ein Satz in eigenen Worten. Aufmunternde Worte können helfen, eventuelle Ängste und Sorgen abzubauen2. Wichtig ist, dass die Gratulation zum Kind passt und nicht zu lang wird.
Was schreibt man zur Einschulung des Enkels?
Für den Enkel oder die Enkelin darf die Karte persönlich sein: ein Gedicht zur Einschulung, ein kurzer Segenswunsch und ein Satz, der an gemeinsame Tage erinnert. Zum ersten Schultag gehören neben dem Ranzen auch Verwandte und Freunde dazu1. Glückwunschkarten überbringen Wünsche, machen Mut und bleiben als Erinnerungsstück3. Schreibt das Kind direkt an und haltet den Text kurz.

Quellen

  1. Die schönsten Gedichte zur Einschulung · abgerufen am 10.10.2026
  2. Die 40+ motivierensten Sprüche und Gedichte zur Einschulung · abgerufen am 11.10.2026
  3. Schulanfang · abgerufen am 11.10.2026
  4. Ei, heut’ ist keine Schule! · abgerufen am 11.10.2026
  5. Der Lehrer und Schüler · abgerufen am 11.10.2026
Fachliche PrüfungJosef MaierKinder- und Jugendpädagoge · Diplom-Sozialpädagoge (FH)Fachlich geprüft am von Josef Maier
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am

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