Hebamme – Bedeutung und Erklärung
Was bedeutet Hebamme?
Einordnung
Hebammen sind keine Ärztinnen, dürfen eine normal verlaufende Geburt aber selbst leiten; Ärztinnen und Ärzte müssen umgekehrt bei einer Geburt eine Hebamme hinzuziehen2. Hebammen stellen die Schwangerschaft fest, führen den Mutterpass und übernehmen fast alle Vorsorgeuntersuchungen – Ultraschall bleibt der ärztlichen Praxis vorbehalten3, 5. Wird etwas auffällig, holt die Hebamme rechtzeitig ärztliche Hilfe2. Die Ausbildung ist seit 2020 ein duales Studium2. Freiberufliche Hebammen, Beleghebammen und fest angestellte Klinikhebammen unterscheiden sich vor allem in ihrem Arbeitsort5. Eine Doula bestärkt euch emotional, ersetzt die Hebamme aber nicht7.
Im Alltag
Nach der Geburt kommt die Nachsorge-Hebamme zu euch nach Hause und schaut nach Mutter und Kind, etwa nach der Nabelheilung und dem Stillen4, 6. Bis zum elften Tag nach der Geburt sind bis zu zwei Besuche täglich möglich, danach bis zwölf Wochen nach der Geburt insgesamt bis zu 16 Besuche4, 8. Die Kosten übernimmt in der Regel die gesetzliche Krankenkasse, privat Versicherte fragen am besten vorher bei ihrer Versicherung nach4, 8. Weil Hebammen oft früh ausgebucht sind, lohnt sich die Suche schon in der Schwangerschaft4.
Weiterlesen
Wie ihr euch auf die Geburt vorbereiten könnt, was im Kreißsaal passiert und welche Entscheidungen anstehen, lest ihr im Ratgeber Rund um die Geburt: Was Eltern wissen sollten.
Quellen
- Hebamme · Stand 08/2016
- Berufsbild: Hebamme · Stand 30.04.2025
- Aufgaben der Hebamme · abgerufen am 11.10.2026
- Die Nachsorge-Hebamme · Stand 27.11.2025
- Betreuung durch eine Hebamme · Stand 18.01.2024
- Hebamme · Stand 23.04.2026
- Doulas: Mütter helfen Müttern · Stand 13.06.2024
- Hebammenbetreuung · Stand 11.11.2025
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