Plötzlicher Kindstod (SIDS) – Bedeutung und Erklärung
Allgemeine Information – ersetzt keine ärztliche Beratung.
Was bedeutet Plötzlicher Kindstod (SIDS)?
Einordnung
Fachleute gehen davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenwirken1, 4. Die meisten Fälle ereignen sich zwischen dem 2. und 5. Lebensmonat, mit zunehmendem Alter nimmt das Risiko ab1, 2, 5. Jungen sind etwas häufiger betroffen als Mädchen2, 5. In Deutschland starben 2023 82 Kinder am Plötzlichen Kindstod1, 4, 2024 waren es 755. Vor 30 Jahren lag die Zahl noch bei über 1000 Kindern jährlich1. Dieser Rückgang geht vor allem auf die Aufklärung über sicheres Babyschlafen zurück1, 3.
Im Alltag
Im Alltag hilft die 3-R-Faustregel: Rückenlage, rauchfrei, richtig gebettet2. Babys schlafen im ersten Lebensjahr immer auf dem Rücken3. Sie liegen im Schlafsack statt unter einer Decke, auf einer festen, ebenen Matratze und ohne Kissen, Nestchen, Felle oder Kuscheltiere im Bett3, 5. Empfohlen werden 16 bis 18 Grad Celsius im Schlafzimmer2; das Bettchen steht im Elternschlafzimmer3. Stillen und ein Schnuller zum Einschlafen senken das Risiko zusätzlich1, 3, 4. Beobachtungsgeräte wie Sensormatten senken es nicht und werden nicht empfohlen3.
Weiterlesen
Welche Schlafumgebung und welche Gewohnheiten eurem Baby guttun, beschreibt der Ratgeber Baby schlafen legen: Was Eltern wissen sollten.
Quellen
- Plötzlicher Kindstod (SIDS) · Stand 27.07.2026
- Was verursacht plötzlichen Kindstod? · Stand 02.05.2024
- Dem Plötzlichen Kindstod vorbeugen · Stand 01.05.2025
- Plötzlicher Kindstod · Stand 16.06.2025
- Plötzlicher Kindstod: ein schmerzliches Thema · Stand 01.05.2025
- Was ist der Plötzliche Kindstod (SIDS) und das anscheinend lebensbedrohliche Ereignis (ALE)? · Stand 01.08.2017
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