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Nikolausgedicht – zum Vorlesen und Aufsagen

Auf dieser Seite findet ihr 63 Nikolausgedichte zum Kopieren – kurze Zweizeiler, klassische Verse, lustige und moderne Texte, christliche Segenswünsche und fertige Kartengrüße. Jeder Text ist genau so kurz oder so lang, wie ihr ihn braucht, und lässt sich direkt ausdrucken oder auswendig lernen. Sortiert ist alles nach Kategorie, damit ihr für Kita, Grundschule oder Karte schnell das passende Nikolausgedicht für Kinder findet.
Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 14 Min. LesezeitFachlich geprüft von Josef Maier
Geputzter roter Stiefel, Nüsse und Mandarine am Fenster im warmen Kerzenschein – bereit für das Nikolausgedicht am Nikolausabend.

63 Nikolausgedichte warten hier auf ihren Auftritt: kurze Zweizeiler für die Kleinsten, klassische Verse fürs feierliche Vorlesen, lustige Texte für zwischendurch, moderne Zeilen für den Flur, christliche Segenswünsche und fertige Kartentexte. Für Kinder beginnt mit dem Nikolaustag die Weihnachtszeit, und die Vorfreude auf das Fest wächst3. Jeden Text könnt ihr direkt kopieren, ausdrucken oder auswendig lernen lassen. Wer noch mehr Verse für die Adventszeit braucht, findet sie unter Gedichte für Kinder.

Hier geht es direkt zu eurer Kategorie: kurz, klassisch, lustig, modern, christlich oder für die Karte.

Nikolausgedicht kurz

Zwei bis vier Zeilen, die schon beim ersten Vorlesen sitzen – ein Nikolausgedicht für den Kindergarten, für unterwegs und für alle, die nicht lange üben möchten.

  • Klopf an unsere Tür, lieber Nikolaus, und leer deinen Sack bei uns aus. Wir haben Kerzen angesteckt und Nüsse für dein Eselchen versteckt.

  • Nikolaus, du guter Mann, schau dir unsere Stiefel an.

  • Hörst du das Bimmeln in der Nacht? Dann ist der Nikolaus auf der Wacht. Er lädt seinen Sack auf den Rücken und kommt, um alle zu beglücken.

  • Stell die Stiefel vor die Tür, heute Nacht kommt er zu dir. Äpfel, Nüsse, Mandelkern, das hat Nikolaus so gern.

  • Guten Abend, guter Mann, wir haben schon die Stiefel an. Nein, im Scherz – sie stehen draußen, du darfst gern hineinschauen.

  • Einen stillen Abend, zwei volle Stiefel und ein Kind, das zufrieden einschläft – mehr braucht der Nikolaustag nicht.

  • Leiser Tritt im Schnee, vor der Tür ein schwerer Sack – im Haus wird es hell.

  • Manchmal hört man ihn nicht kommen. Manchmal hört man nur den Sack. Manchmal ist es nur ein Klappern von Nüssen in der Nacht.

  • Drei Dinge reichen am Nikolausabend: ein sauberer Stiefel, ein bisschen Geduld und jemand, der die Tür aufmacht.

  • Wer den Nikolaus erwartet, zählt nicht die Minuten. Wer den Nikolaus hört, bleibt einfach stehen.

  • Mögen eure Stiefel heute Nacht schwer werden und eure Herzen leicht.

  • Stell den Stiefel nicht zu weit weg. Der Nikolaus trägt schwer und geht nicht gern zweimal.

Nikolausgedicht klassisch

Feierliche Verse im alten Ton, vom Weg durch den Schnee und vom leisen Klopfen an der Tür. Wer es ganz traditionell mag, findet das Knecht-Ruprecht-Gedicht auf einer eigenen Seite.

  • Ein Bischof ging durch Nacht und Wind und half dem Armen und dem Kind. Was er gab, gab er allein und ließ es still und heimlich sein.

  • Vor vielen hundert Jahren trug ein Mann in einem fernen Land Brot in seinem Mantel. Sein Name zog über die Meere, und noch heute legt sich sein Licht auf den ersten Winterabend.

  • Sein Mantel ist vom Schnee ganz weiß, sein Bart so lang und dicht. Er kommt herein, ganz still und leis und sucht das Kerzenlicht.

  • Die Straßen sind leer, der Himmel ist hoch, und irgendwo zwischen den Dächern geht jemand mit einem vollen Sack.

  • Am Himmel zieht der Abend ein, der Frost legt sich auf Weg und Stein. Es öffnen sich die Türen sacht für ihn, der Gutes hat gebracht.

  • Ein klassisches Nikolausgedicht klingt leise. Es erzählt vom Weg durch den Schnee, vom schweren Sack und vom Licht am Fenster – und es lässt den Gast seinen Auftritt haben, ohne ihn laut zu feiern.

  • Es steht ein Stiefel vor der Tür. Die Nacht wird leise. Ein schwerer Schritt im Schnee, ein Klopfen am Fenster, und dann nichts mehr.

  • Wer heimlich gibt, wenn niemand schaut, wer teilt und nicht davon spricht, dessen Name steht noch lange zwischen unseren Kerzen.

  • Der Abend kommt früh, die Kerze brennt klein, und in der Stille hört man den Schnee auf das Fenster fallen.

  • Was einer in der Stille tut, das wächst und bleibt in guter Ruh. So geht der gute Mann durchs Land und legt den Segen in die Hand.

Persönliche HörgeschichteZum Nikolaustag: Eine Weihnachtsgeschichte oder Nachricht vom Weihnachtsmann, Christkind oder Wichtel – mit dem Namen eures Kindes.Jetzt Geschichte erstellen

Nikolausgedicht lustig

Hier darf gelacht werden: über Ungeduld, volle Stiefel und einen Nikolaus, der selbst gern nascht.

  • Ich habe mich bemüht, ganz brav zu sein, und jeden Abend früh das Licht gelöscht. Wenn das noch keine Nüsse wert ist, dann weiß ich es auch nicht.

  • Mein Stiefel steht seit gestern Abend draußen. Er hat schon kalte Füße. Ich auch. Aber wir sagen nichts.

  • Der Nikolaus ist nicht mehr der Jüngste. Man hört ihn auf der Treppe seufzen, man hört den Sack auf der Stufe scharren. Höflich sagt man dann: Trotzdem danke.

  • Meine Schwester sagt, sie war ganz brav. Ich sage lieber nichts. Denn manchmal bringt ein leiser Blick mehr als ein ganzer Wunschzettel.

  • Der Sack ist voll, die Nase rot, im Bart hängt noch ein Nüssebrot. Wir sagen nichts, wir schweigen fein – der Nikolaus darf hungrig sein.

  • Am Nikolaustag ist der Stiefel plötzlich zu klein, der Schuh vom letzten Winter liegt im Keller und der Hund sieht verdächtig zufrieden aus.

  • Meine Liste ist lang. Der Sack ist groß. Irgendwo dazwischen werden wir uns treffen.

  • Wenn du im Sack nichts findest für mich, dann nimm dir ruhig noch ein Plätzchen. Ich zähle lieber zweimal nach und teile mit dem Kind von nebenan.

  • Drei Tage noch, dann ist es so weit. Ich zähle jede Stunde. Der Stiefel steht im Flur und wartet genauso ungeduldig wie ich.

  • Mein Bruder hat gesagt, er war ganz brav. Ich habe nichts dazu gesagt. Die Nüsse sprechen später, und dann hört man es ganz laut.

Moderne Nikolausgedichte

Kein Kamin, kein Schlitten, kein Pferd – moderne Verse spielen im Treppenhaus, im Flur und im ganz normalen Alltag. Wie ihr den Nikolaustag mit Kindern feiern könnt, steht auf einer eigenen Seite.

  • Heute kommt er nicht mit dem Schlitten. Heute kommt er zu Fuß, am Laternenpfahl vorbei, und klingelt nicht.

  • Ich kenne den Weg nicht, den er geht. Vielleicht über den Balkon, vielleicht durch den Hausflur, vielleicht einfach durch die Tür, die offen steht.

  • Der Stiefel steht im Treppenhaus, nicht mehr am Kamin. Die Zeiten ändern sich, doch er findet uns trotzdem hin.

  • Wir haben keinen Kamin. Wir haben einen Flur, einen Haken für die Jacken und einen Platz für den Stiefel.

  • Manche Kinder bekommen eine Kleinigkeit in den Schuh, manche eine Nachricht, manche nur das Gefühl, dass jemand an sie gedacht hat.

  • Was früher Brauch war, ist heute noch da: ein Schuh im Flur, ein Licht im Fenster, ein Abend, der ein bisschen heller ist als die anderen im Dezember.

  • Der Nikolaus hat keinen Kalender. Er kommt, wenn die Stiefel stehen. Und wenn sie nicht stehen, kommt er trotzdem und schaut nach.

  • Modern heißt nicht kompliziert: ein Schuh, ein Zettel, ein kleines Etwas darin. Wer mag, legt eine Mandarine dazu – und stellt den Schuh schon am Abend bereit.

  • Zwischen Kita und Abendessen, zwischen Regen und Laternenlicht ist plötzlich ein Schuh voll und der Tag ganz leicht.

  • Es braucht kein Pferd, es braucht kein Schloss, kein Feuer und keinen Kamin. Es braucht nur einen Schuh im Flur und ein Kind, das daran glaubt.

Christliche Nikolausgedichte

Segenswünsche in eigenen Worten – für alle, die den Nikolaustag mit einem stillen Gedanken beginnen möchten.

  • Gott segne dieses kleine Haus und alle, die hier gehen ein und aus. Er schenke Licht in dunkler Zeit und uns ein Herz, das gerne teilt.

  • Gott, lass uns teilen, was wir haben. Lass uns geben, ohne dass es jemand sieht. Und lass das Licht in unserm Fenster auch für die leuchten, die draußen stehen.

  • Ein Segen zum Nikolaustag: Möge euer Haus warm sein, euer Tisch voll und eure Tür offen. Möge der Nikolaus, der seine Gaben nie laut ausposaunte, auch bei euch einen stillen Platz finden.

  • Wer teilt, wird reich auf seine Weise, wer gibt, verliert dabei nichts. So geht ein Segen durch die Jahre und legt sich leis auf unser Licht.

  • Der Himmel hat viele Wege, und einer davon führt in unsern Flur. Wir öffnen, so gut wir können, und wünschen Frieden, wer immer kommt.

  • Ein Licht für jeden, der allein, ein warmes Wort für Not und Leid, ein offenes Ohr, ein heller Schein und Segen für die Winterzeit.

  • Wir wünschen Frieden, wenn es stürmt, und Wärme, wenn es schneit. Wir wünschen Licht im dunklen Winter und Zeit für alle, die uns fehlen.

  • Gott, behüte alle, die heute leer ausgehen, und lass sie jemanden finden, der etwas Kleines in ihren Schuh legt.

  • Sankt Nikolaus, du guter Mann, blick freundlich auf dies Haus. Und wenn du weitergehst, lass den Segen bei uns liegen.

Nikolausgedichte für die Karte

Fertige Kartentexte zum Abschreiben: kurze Grüße, längere Nachrichten und ein paar Zeilen für Menschen, die weit weg wohnen. Klassische Grüße für Karte und Kurznachricht sammeln die Nikolausgrüße.

  • Für euch beide: einen Abend mit Kerzen, warmen Füßen und einem vollen Stiefel. Und falls heute etwas fehlt, holen wir es morgen. Einen schönen Nikolaustag!

  • Zum Nikolaus ein kleiner Gruß von meiner Tür zu deiner Tür. Er bringt dir nichts in einem Sack, nur einen Satz: Ich denk an dich.

  • Ihr habt früher selbst Stiefel rausgestellt, und jetzt schaut ihr zu, wie es die Kleinen tun. Danke dafür. Einen warmen Nikolaustag mit Kerzen, Kaffee und einem Gedicht von uns.

  • Ich habe an dich gedacht, nicht nur im Dezember. Der Nikolaus ist nur der Anlass, du bist der Grund.

  • Liebes Kind, heute Nacht kommt jemand zu uns, der dich schon lange kennt. Stell deinen Schuh hin, sei leise, und wundere dich morgen früh nicht, wenn es ein bisschen süß riecht.

  • Stell den Schuh nicht in den Schrank, der Nikolaus kommt durch die Tür. Und wenn du ihn ganz leise hörst, dann mach die Augen zu.

  • Der Dezember ist kurz, und euer Flur ist sicher voll. Trotzdem: einen stillen Nikolaustag mit Zeit für einen Kaffee, ein bisschen Schnee, falls er kommt, und einen Schuh, der sich füllt.

  • Ein Licht brennt in der Stube, ein Schuh steht vor der Tür. Wir warten auf den Guten und danken ihm dafür.

  • Ich schicke dir kein Päckchen, nur einen warmen Gruß. Er hält in jedem Umschlag und wiegt fast gar nichts.

  • Zum Nikolaus ein warmes Haus, ein helles Licht, ein offnes Ohr. Und wenn du magst, stell den Schuh raus – vielleicht steht etwas davor.

  • Für die Karte an die Familie: Heute machen wir es uns leicht. Kein großer Plan, nur ein Schuh, eine Kerze und ein Abend, an dem alle kurz zusammenkommen.

  • Einen guten Abend, liebe Familie, einen vollen Stiefel und danach ein langes, ruhiges Frühstück mit allen Krümeln von gestern.

So schreibt ihr die Karte

Eine Nikolauskarte braucht keine großen Worte. Drei Sätze reichen: eine Anrede, ein persönlicher Gedanke, ein Gruß. Wenn ihr die Karte selbst gestalten wollt: Nikolaus basteln mit Kindern zeigt Schritt für Schritt, wie es geht.

Die Anrede

Schreibt die Person direkt an: Liebe Oma, hallo Jonas, für euch zwei. Ein Vorname wirkt persönlicher als eine allgemeine Zeile, bei Kindern reicht der Rufname.

Die Länge

Vier bis sechs Zeilen passen auf jede Karte. Für ein Gedicht wählt ihr am besten einen Vierzeiler; auf der Innenseite darf auch mehr stehen. Für Zwei- bis Vierjährige ist ein Vierzeiler eine gute Wahl, ab fünf Jahren dürfen es acht bis zehn Zeilen sein1. Üben lässt sich das in zwei bis drei Abenden mit je zehn Minuten, und wer Ende November anfängt, hat genug Zeit1. Ein Nikolausgedicht für die Grundschule darf also gern länger sein als vier Zeilen.

Der persönliche Bezug

Ein gemeinsames Erlebnis macht aus einer Standardkarte eine persönliche Nachricht: der Spaziergang im November, das Plätzchenrezept, der Kuchen beim letzten Besuch. Auch eine kleine Erinnerung an ein früheres Jahr passt gut.

Der Gruß am Ende

Ein Gruß darf schlicht sein: Einen warmen Nikolaustag oder von Herzen – eure Familie. Unterschreibt mit Namen, auch wenn die Handschrift krakelig ist.

Ein Beispiel

Liebe Oma, heute Abend stellt Jonas seinen Stiefel raus und schaut seit einer Stunde aus dem Fenster, ob es schneit. Wir denken an dich und wünschen dir einen warmen Nikolaustag.

Wenn euer Kind das Gedicht aufsagen möchte, lasst es frei und auswendig üben – dafür lohnt sich etwas Zeit2. Für die Wochen danach passen auch Kurze Weihnachtsgedichte gut auf eine Karte.

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Persönliche HörgeschichteZum Nikolaustag: Eine Weihnachtsgeschichte oder Nachricht vom Weihnachtsmann, Christkind oder Wichtel – mit dem Namen eures Kindes.Jetzt Geschichte erstellen

Häufige Fragen

Was steckt hinter der Tradition des Nikolausgedichts?
Hinter dem Nikolausgedicht steht der 6. Dezember, der Todestag des heiligen Nikolaus von Myra. Er wurde zwischen 270 und 286 in Patara geboren und war Bischof von Myra1. Für Kinder läutet der Nikolaustag die Weihnachtszeit ein und weckt die Vorfreude auf das Fest3. Der Brauch, nachts etwas in den Stiefel zu legen, geht auf eine Legende zurück: Nikolaus soll heimlich Gold durch das Fenster eines verarmten Mannes geworfen haben, damit dessen Töchter heiraten konnten1.

Quellen

  1. Nikolausgedicht für Kinder: zehn kurze, gemeinfreie Verse · Stand 20.09.2026
  2. Nikolausgedichte · abgerufen am 11.10.2026
  3. Nikolauslegende für Kindergarten und Kita · Stand 26.11.2025
Fachliche PrüfungJosef MaierKinder- und Jugendpädagoge · Diplom-Sozialpädagoge (FH)Fachlich geprüft am von Josef Maier
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am

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