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Schnuller-Marken: Der Überblick für Eltern

Unter den Schnuller-Marken zählen Material, Form, Größe und Sicherheit mehr als der Name. Achtet auf belegte Schadstofffreiheit1 und BPA-freie Produkte3. Probiert im Zweifel zwei Modelle aus – euer Baby zeigt schnell, welchen Nuckel es mag3. Details zu einzelnen Herstellern findet ihr auf den Unterseiten.
Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 14 Min. LesezeitRedaktionell geprüft
Mehrere Schnuller-Marken liegen nebeneinander auf einem hellen Holztisch – Überblick für Eltern über Saugerformen, Farben und Materialien

Bei den Schnuller-Marken ist die Auswahl groß: MAM, NUK, Philips Avent, BIBS, Dentistar und die Eigenmarken der Drogerien unterscheiden sich in Material, Saugerform, Größe und Ausstattung. Dieser Überblick bündelt, was die Hersteller voneinander abgrenzt und worauf es beim Kauf ankommt – vom Material über die Sicherheitsnormen bis zur Reinigung. Schnuller sind keine moderne Erfindung: Schon vor rund 4.500 Jahren nutzten die Ägypter ähnliche Hilfsmittel zur Beruhigung, in Europa kam der Schnuller im späten Mittelalter an3. Entscheidend ist, ob Größe und Form zum Alter eures Babys passen1. Auf den Unterseiten schauen wir uns einzelne Marken genauer an.

Alle Themen im Überblick

Hier findet ihr alle Seiten zu den Schnuller-Marken – von MAM über NUK bis Philips Avent, jeweils mit den wichtigsten Fragen und Antworten.

Beliebte Schnuller-Marken

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Welche Schnuller-Marken gibt es und wodurch unterscheiden sie sich?

Bekannte Namen sind MAM, NUK, Philips Avent, BIBS und Dentistar – sie unterscheiden sich vor allem in Material, Saugerform, Größe und Ausstattung. ÖKO-TEST prüfte im Jahrbuch 2023 die Inhaltsstoffe, die Gebrauchs- und Warnhinweise sowie die Schlag-, Stich-, Reiß- und Beißfestigkeit der Modelle1. Stiftung Warentest nahm im April 2026 dreizehn Babyschnuller unter die Lupe, darunter bekannte Marken wie Chicco, Nuk und Philips; bewertet wurden mechanische Sicherheit und Schadstoffe1, 2.

Der MAM-Schnuller Original Elements erreichte im ÖKO-TEST (Jahrbuch 2023) die Gesamtnote „sehr gut“; das Schild besteht aus Polypropylen, bedenkliche oder umstrittene Inhaltsstoffe stellte das Verbrauchermagazin nicht fest1. Den Sauger gibt es in den Größen 0 bis 6 Monate und 6 bis 16 Monate, er ist kochfest, BPA-frei, ohne Weichmacher und laut Hersteller klimaneutral1. Der Hersteller bewirbt ihn außerdem als besonders zahnfreundlich1. Im Test von Stiftung Warentest im April 2026 schnitt er mit „sehr gut“ ab, ebenso der Philips-Avent-Schnuller Ultra Air Happy; auch Eigenmarken von dm und Rossmann, der Tommee Tippee Ultra Light Stay Put Soothers und der Alvär Duopack Airflow gehörten zu dieser Gruppe1. MAM gibt eine Saugakzeptanz von 94 Prozent an, erhoben in einer Marktforschung zwischen 2010 und 2019 mit knapp 1.500 Babys1. Eine mitgelieferte Sterilisierbox sterilisiert den Nuckel in drei Minuten in der Mikrowelle1.

Schnuller mit symmetrischem Sauger neben einer Sterilisierbox auf hellem Grund – Kachelbild zur MAM-Markenseite

Der NUK-Schnuller Genius Color aus Naturkautschuk hat einen extra dünnen, schmalen Saugerhals und deckt mit vier Saugergrößen das Alter von 0 bis 36 Monaten ab; die Box dient als Transport- und Sterilisierbehälter, hergestellt wird er in Deutschland1. Laut Hersteller ist die Unterseite besonders glatt und gewölbt, damit die natürliche Saugbewegung unterstützt wird1. Als Latexmodell tauchte er im ÖKO-TEST nicht auf1. Der NUK Space setzt auf große Löcher im Schild für eine gute Luftzirkulation und einen flachen Silikonsauger3.

Der BIBS Supreme wird in Dänemark designt und produziert, ist symmetrisch geformt und kann dadurch nicht falsch herum im Mund liegen; im April-Test von Stiftung Warentest erhielt er ein „befriedigend“1. Erhältlich ist er in zwei Größen ab 0 Monaten und ab 6 Monaten1. Der Hersteller wirbt damit, dass sich der Ventilschnuller ganz flach drücken lässt, wodurch Druck auf Gaumen und Zahnfleisch sinkt1. Der Dentistar arbeitet mit einer Dentalstufe am Sauger: Die asymmetrische Form soll möglichst wenig Druck auf den Kiefer ausüben und lässt Abstand zwischen Nuckel und Nase3.

Die Frankfurter Allgemeine hat 25 Schnuller für Neugeborene getestet und fand fast alle BPA-frei, robust, geruchs- und geschmacksfrei und sicher3. Am besten schnitt der Medela Baby Original mit Sensor Pearls ab – kleinen Noppen im Schild, die die Luftzirkulation verbessern und verhindern, dass sich Flüssigkeit unter dem Schild sammelt; der Nuckel ist klein, leicht und hat ein rundlich gewelltes Schild3. Nachhaltiger ist der Nip Cherry Green aus Naturkautschuk, dessen Schild zu 94 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht3. Für die kleinsten Babys gibt es den MAM Start, der nur für das Alter von null bis zwei Monaten gedacht ist3.

Die Tests fallen nicht immer gleich aus: Zwei Schnuller, die ÖKO-TEST mit „sehr gut“ bewertete, schnitten bei Stiftung Warentest nur mit „ausreichend“ oder „mangelhaft“ ab und flogen deshalb aus der Empfehlungsliste1. Zu den zwölf Silikonschnullern mit der Note „sehr gut“ gehörten unter anderem Modelle von Babydream, Babylove, Beauty Baby, Goldstück, Kuniboo, Medela und Nip1. Im Sicherheitstest von Stiftung Warentest fielen zwei Modelle auf – eines mit zu kleinen Luftlöchern, eines mit abgegebenen Nitrosaminen2.

Material, Form und Größe: Worauf kommt es beim Kauf an?

Beim Material habt ihr die Wahl zwischen Silikon und Latex. Silikon verändert seine Eigenschaften nicht, ist frei von Allergenen, geruchs- und geschmacksneutral und besonders hitzebeständig3. Naturkautschuk ist weich, bissfest und robust und lädt sich nicht statisch auf, zieht also weniger Fusseln an; mit der Zeit wird er aber zäher und dunkler3. Weil er sich flexibel dem Mund anpasst, erinnert er viele Babys stärker an eine echte Brustwarze und ist als Naturprodukt besser biologisch abbaubar1. Latex kann bei einigen Babys allergische Reaktionen auslösen; Hautausschläge oder eine verstopfte Nase nach dem Nuckeln können ein Hinweis darauf sein1, 3.

Bei der Form eignen sich anatomisch geformte Schnuller mit flachem Saugteil am besten1. Der runde Sauger ist der mütterlichen Brust nachempfunden und liegt nie falsch herum im Mund3. Symmetrische Modelle haben einen schmalen Schaft und sind oben und unten leicht abgeflacht; sie gelten als besonders kiefergerecht und können ebenfalls nicht falsch liegen3. Asymmetrische Schnuller sind unten stärker abgeflacht – manche Zahnärzte empfehlen sie, falsch herum im Mund sind sie aber nicht kieferfreundlich3. Welche Saugerform zahnfreundlicher ist, darüber gehen die Meinungen auseinander: Die einen setzen auf die asymmetrische Form, die anderen auf einen möglichst dünnen und flexiblen Saugerhals, der wenig Druck auf den Kiefer auslöst3. Viele Eltern bevorzugen zusätzlich einen stillfreundlichen Schnuller, der der Mutterbrust möglichst ähnlich ist3.

Schnuller aus Naturkautschuk mit schmalem Saugerhals auf Holz – Kachelbild zur NUK-Markenseite

Zur Größe: Schnuller gibt es in unterschiedlichen Größen und sollten zum Alter eures Babys passen und nicht zu groß sein1. Nuckel müssen aber nicht mitwachsen – ihr könnt auch bei der kleinsten Größe bleiben, was den Kiefer weniger belastet; diese Empfehlung teilt auch das Europäische Institut fürs Stillen und Laktation1. Hersteller geben Altersstufen an, die im Test bei frühestens drei, fünf oder sechs Monaten beginnen2.

Bei stillenden Müttern raten Fachleute in den ersten Wochen eher zu Zurückhaltung, weil manche Säuglinge zwischen Brustwarze und künstlichem Sauger unterscheiden müssen; nicht jedes Kind reagiert empfindlich3. Beim Stillen ist die Saugtechnik komplex – das Baby öffnet den Mund weit, erfasst die Brust und trinkt mit einer wellenförmigen Zungenbewegung3. Ein Schnuller oder eine Flasche verlangt dagegen eine andere Mund- und Zungenarbeit3. Manche Babys lutschen lieber am Daumen und wollen gar keinen Schnuller, andere nuckeln kaum7. Es ist trotzdem gut, Schnuller im Haus zu haben: Sucht euer Kind etwas zum Saugen, könnt ihr entspannt bleiben und ihm einen anbieten7.

Schnuller und Zähne: Was Eltern beachten können

Viele Kinder nutzen ihren Schnuller vor allem nachts oder als Hilfe zum Runterkommen und Einschlafen3; zum Schlafen dürft ihr ihn anbieten, und es macht nichts, wenn euer Baby ihn im Schlaf verliert4. Für den Schlaf gilt außerdem: Im ersten Lebensjahr liegt euer Baby immer auf dem Rücken, und das Zimmer bleibt rauchfrei4. Babys kommen mit einem ausgeprägten Saugreflex zur Welt, der in den ersten Lebensmonaten besonders stark ist; schon im Mutterbauch nuckeln sie am Daumen3.

Mögliche Folgen einer längeren Nutzung sind ein offener Biss, verschobene obere Frontzähne, eine Veränderung des Gaumens und Kieferfehlstellungen; auftreten müssen sie nicht3. Auch mit kiefergerechter Form bleibt der Nuckel ein Fremdkörper im Mund, der die Stellung der Zähne verändert – bis zu einem Alter von drei Jahren aber überwiegend vorübergehend1. Zeigt euer Kind von selbst weniger Interesse und lässt der Saugreflex nach, darf der Nuckel ausziehen1. Bei vielen Kindern klappt das Abgewöhnen mit Hilfe der Schnullerfee1.

Für die Zähne zählt außerdem die Pflege. Ein Kind kommt nicht mit Karies zur Welt, es steckt sich mit den Kariesbakterien an – meist bei Vater oder Mutter7. Deshalb wird der Schnuller niemals von den Eltern abgeleckt6 und gehört nur in den Mund des Babys1. Fällt er herunter und ihr könnt ihn nicht säubern, nehmt lieber einen Ersatzschnuller mit1. Bestreicht ihn nie mit Honig, Sirup oder Zucker1. Die Zähne werden ab dem Durchbruch zweimal täglich gereinigt, zunächst mit Wattestäbchen oder Fingerzahnbürste, später mit der Kinderzahnbürste6. Nach dem Putzen wird nicht ausgespült, sondern nur ausgespuckt6. Eine erbsgroße Menge Kinderzahncreme mit altersgemäßem Fluoridanteil reicht aus6. Spätestens ab dem dritten Geburtstag sollte das Kind regelmäßig zum Zahnarzt6.

Getränke aus der Nuckelflasche sind ein eigener Risikofaktor: Kein Kind braucht süße Getränke daraus, und auch als zuckerfrei beworbene Kindertees enthalten oft Malzzucker oder Traubenzucker, die den Zähnen ebenso schaden6. Apfelschorle bringt Fruchtsäure und Fruchtzucker zusammen, Quetschies werden mit Traubensaftkonzentrat gesüßt – beides greift die Milchzähne an6. Lasst euer Kind außerdem nicht dauerhaft an der Flasche nuckeln, denn ständiges Dauernuckeln kann Karies an den Milchzähnen verursachen5. Beim Füttern sollte das Saugerloch so groß sein, dass aus der abwärts gehaltenen Flasche etwa ein Tropfen pro Sekunde austritt; sonst trinken Babys zu hastig und schlucken viel Luft5.

Sicherheit und Pflege: Normen, Schadstoffe und Reinigung

Ein sicherer Schnuller erfüllt die europäische Norm DIN EN 1400, die mechanische Sicherheit und chemische Anforderungen regelt; Modelle, die sie nicht erfüllen, dürfen in Deutschland nicht verkauft werden3. Die Norm gibt unter anderem vor, dass das Saugteil nicht zu tief in den Rachen reicht, damit kein Würgereiz entsteht, und dass die Luftlöcher im Schild groß genug sind – dann kann ein Kind im Ernstfall weiteratmen, bis eine Blockade entfernt ist2. Der Nuckel muss außerdem so gestaltet sein, dass ein Baby ihn nicht verschlucken kann2. Im Test wurden die Kandidaten im Labor vermessen und mit Schablonen geprüft, denn Form und Größe müssen stimmen, damit Babys den Schnuller ungefährdet nutzen können2.

Stiftung Warentest prüfte, ob die Modelle reißen, sich mit Beißschienen drücken lassen, ein Stahlgewicht überstehen und sich nicht zu leicht von ersten Zähnchen zerbeißen lassen – alle Testkandidaten erwiesen sich als robust genug2. Beim Schadstofftest gab es für die meisten Schnuller Entwarnung, etwa bei Schwermetallen, PAK und Bisphenolen; nur ein Modell fiel durch abgegebene Nitrosamine auf, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen2. Im Oktober 2025 fanden tschechische Verbraucherschützer in vier Schnullern Bisphenol A, woraufhin ein Anbieter einen Rückruf startete2. BPA wirkt hormonähnlich und kann unter anderem die Fruchtbarkeit beeinträchtigen2. Achtet deshalb auf BPA-freie Produkte3. Anlass für den Sicherheitstest waren auch kritische Schadstofffunde in einem Partnertest2.

Schnuller mit großen Luftlöchern im Schild auf blauem Tuch – Kachelbild zur Philips-Avent-Markenseite

Anbieter müssen Warnhinweise auf der Verpackung oder in der Gebrauchsanleitung mitliefern; sie informieren über Reinigung und Sterilisation und warnen davor, einen Sauger an zu langen Schnüren zu befestigen2. Befestigt Nuckel nur an Schnullerketten nach der Norm für Schnullerbänder EN 12586, damit sich euer Baby nicht strangulieren kann1. Vor jedem Gebrauch solltet ihr prüfen, ob der Schnuller intakt ist: Zieht kräftig daran und achtet auf Löcher, Risse oder deutliche Bissspuren – spätestens dann ist es Zeit, ihn wegzuwerfen1, 2. Laut Herstellerangaben sollte ein Schnuller rund alle zwei Monate ausgetauscht werden1.

Bei der Reinigung gilt: Bis vier Monate den Schnuller täglich auskochen oder sterilisieren, ab fünf Monaten zweimal pro Woche, ab etwa einem halben Jahr einmal wöchentlich; neue Schnuller vor dem ersten Gebrauch sterilisieren1. Beim Auskochen sollte der Nuckel etwa fünf Minuten in köchelndem Wasser liegen; ein kurzes Übergießen mit heißem Wasser reicht nicht, um Keime abzutöten3. Drückt vorher die Luft aus dem Sauger und prüft nach dem Auskochen, dass kein heißes Wasser im Sauger oder Schild zurückbleibt3. Viele Modelle kommen mit einer Sterilisierbox für die Mikrowelle; außerdem gibt es Dampfgeräte und – je nach Herstellerangabe – spülmaschinengeeignete Schnuller3.

Die Nitrosamin-Funde lagen im Schnitt knapp unterhalb der Vorgaben der Schnullernorm, bewertet wurden sie deshalb noch mit „ausreichend“ – zum weiteren Gebrauch ist der Nuckel trotzdem nicht zu empfehlen2. Beim Modell eines chinesischen Online-Marktplatzes fehlten die geforderten Warnhinweise ganz, anderen Schnullern lagen sie unvollständig bei2.

Häufige Fragen

Worauf sollten Eltern beim Kauf eines Schnullers achten?
Beim Kauf zählen Material, Form, Größe und eine belegte Schadstofffreiheit mehr als der Markenname. Achtet darauf, dass die Größe zum Alter eures Babys passt und der Nuckel nicht zu groß ist1. Wichtig ist außerdem, dass keine verschluckbaren Kleinteile abbrechen und die Luftlöcher im Schild groß genug sind2. Bietet erst ein günstiges Modell an, denn auch preiswerte Schnuller haben im Test gut abgeschnitten1. Schnuller sind keine einmalige Anschaffung – rechnet mit mehreren Exemplaren in den ersten Jahren1.
Ab wann kann ich meinem Baby einen Schnuller geben?
Schnuller können direkt nach der Geburt zum Einsatz kommen; extrakleine Modelle sind für Neugeborene und sogar Frühchen gedacht3. Bei stillenden Müttern dauert es in der Regel vier bis sechs Wochen, bis sich das Stillen eingespielt hat – danach kann der Schnuller eingeführt werden, weil es in der Regel nicht mehr zur Saugverwirrung kommt1. Bekommt euer Baby Pre-Nahrung aus der Flasche, ist ein früherer Start möglich1. In den ersten Wochen empfehlen Fachleute dennoch Zurückhaltung, um die Stillbeziehung nicht zu stören3.
Welcher Schnuller ist der beste?
Den einen besten Schnuller gibt es nicht – entscheidend ist, welchen euer Baby annimmt3. Bietet ruhig unterschiedliche Formen und Materialien an; euer Kind zeigt auch ohne Worte, welcher Nuckel sein Favorit ist3. Wichtig ist, dass Schadstofffreiheit und Sicherheit belegt sind: Bei Stiftung Warentest schnitt im April 2026 die Mehrheit der dreizehn geprüften Babyschnuller mit sehr gut oder gut ab1. Fällt ein Modell in einem aktuellen Test durch, wechselt zu einer Alternative1.
Sind Schnuller schlecht für die Zähne?
Nicht zwangsläufig, aber ganz ohne Wirkung bleibt das Nuckeln nicht. Am besten für Kiefer und Zähne ist es, wenn Kinder nicht zu viel und nicht zu lange nuckeln: Mit zwei, spätestens mit drei Jahren sollte die Entwöhnung gelingen3. Gibt das Kind den Schnuller ab, bilden sich mögliche Zahn- oder Kieferfehlstellungen in der Regel von allein zurück, besonders wenn es zu sprechen beginnt3.
Gibt es Schnuller für empfindliche Haut?
Ja, einige Modelle sind darauf ausgelegt. Der MAM Original Elements und der BIBS Supreme sind laut Herstellerangaben besonders gut für empfindliche Babyhaut geeignet, weil große Luftlöcher für ausreichend Belüftung beim Saugen sorgen1. Beim MAM kommen Noppen an der Innenseite des Schilds hinzu1. Naturlatex kann bei sensiblen Babys allergische Reaktionen auslösen; bei einer Latexallergie-Vorbelastung in der Familie ist Silikon empfehlenswerter1.

Quellen

  1. Schnuller Test: Das sind die aktuellen Testsieger · Stand 08.07.2026
  2. Schnuller im Sicherheitstest: Beruhigt nuckeln · Stand 17.08.2026
  3. Der beste Schnuller · Stand 05.10.2026
  4. Die Schlafumgebung für das Baby · Stand 23.09.2025
  5. Tipps für die Flaschenfütterung · Stand 09.12.2025
  6. zahngesundheit pdf. · Stand 08.05.2020
  7. Inhalte Geburt · Stand 01/2010
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am Redaktionell geprüft am nach unseren Redaktionsgrundsätzen

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