Allerleirauh – das Märchen zum Vorlesen und Anhören

- Jahr
- 1857
- Alter ab
- 6
- Autor/Herkunft
- Brüder Grimm (Kinder- und Hausmärchen, Band 1, Große Ausgabe) – Jacob Grimm †1863, Wilhelm Grimm †1859
Neu erzählt nach Jacob und Wilhelm Grimm (Kinder- und Hausmärchen, 1857)
Allerleirauh ist ein Märchen der Brüder Grimm aus der Sammlung Kinder- und Hausmärchen; hier findet ihr es kindgerecht nacherzählt zum Vorlesen und Anhören.
Allerleirauh – das Märchen zum Vorlesen
Es war einmal ein König. Seine Frau hatte goldenes Haar, und sie war so schön, dass weit und breit niemand war, der ihr gleichkam. Eines Tages wurde die Königin krank. Sie spürte, dass sie bald sterben würde, und ließ den König zu sich rufen. „Wenn du nach meinem Tod wieder heiraten willst, dann nimm keine, die nicht genauso schön ist wie ich und die nicht ebensolche goldenen Haare hat. Das musst du mir versprechen.“ Der König gab ihr das Versprechen. Da schloss die Königin die Augen und starb.
Lange Zeit war der König untröstlich, und er dachte nicht daran, eine zweite Frau zu nehmen. Doch seine Räte redeten immer wieder auf ihn ein. „Es geht nicht anders“, sagten sie, „wir brauchen eine Königin.“ Also schickte der König Boten in alle Länder. Sie sollten eine Braut suchen, die genauso schön war wie die verstorbene Königin und die ebensolche goldenen Haare hatte. Die Boten reisten weit und breit umher. Manche Frauen waren schön, doch keine hatte goldenes Haar wie die Königin. Mit leeren Händen kehrten sie ins Schloss zurück.
Der König hatte eine Tochter. Sie war genauso schön wie ihre Mutter und hatte dieselben goldenen Haare. Als sie herangewachsen war, sah der König sie eines Tages an und erkannte, wie sehr sie der Verstorbenen glich. Plötzlich fühlte er eine heftige Liebe zu ihr und sagte zu seinen Räten: „Ich will meine Tochter heiraten. Sie gleicht meiner verstorbenen Frau wie ein Ebenbild, und keine andere Braut kommt ihr gleich.“ Die Räte erschraken bis ins Herz. „Das darf nicht sein! Ein Vater kann seine eigene Tochter nicht heiraten. Aus einer solchen Sünde kann nichts Gutes wachsen, und das ganze Reich würde Schaden nehmen.“
Die Tochter erschrak noch mehr, als sie vom Entschluss ihres Vaters hörte. Sie liebte ihren Vater, aber dieser Wunsch machte ihr Angst. Weinend bat sie ihn, von seinem Plan zu lassen. Der König blieb jedoch hart und sagte, morgen schon solle die Hochzeit gefeiert werden. Da wusste die Königstochter, dass sie sich etwas einfallen lassen musste.
Sie wollte nicht einfach davonlaufen, sondern ihren Vater zur Vernunft bringen. Deshalb sagte sie: „Bevor ich euren Wunsch erfülle, verlange ich drei Kleider: eins so golden wie die Sonne, eins so silbern wie der Mond und eins so glänzend wie die Sterne. Dazu will ich einen Mantel aus tausenderlei Pelz und Rauhwerk. Und jedes Tier in eurem Reich soll ein Stück von seinem Fell dafür hergeben.“ Heimlich dachte sie: So etwas kann niemand beschaffen. Damit bringe ich meinen Vater von seinem bösen Plan ab.
Der König ließ aber nicht ab. Er befahl den geschicktesten Näherinnen des Reiches, die drei Kleider zu weben – ein goldenes, ein silbernes und ein Kleid, das wie die Sterne funkelte. In den Werkstätten wurde Tag und Nacht gewebt und genäht. Seine Jäger zogen durch das ganze Land und holten von jedem Tier ein Stück Fell. Aus all den Fellen wurde ein Mantel aus tausenderlei Rauhwerk genäht. Als endlich alles fertig war, ließ der König den Mantel holen, breitete ihn vor seiner Tochter aus und sagte: „Morgen soll die Hochzeit sein.“
Da sah die Königstochter, dass es keine Hoffnung mehr gab, ihren Vater umzustimmen. Sie fasste den Entschluss zu fliehen. In der Nacht, als alles im Schloss schlief, stand sie auf und packte drei Kostbarkeiten ein: einen goldenen Ring, ein goldenes Spinnrädchen und ein goldenes Haspelchen. Die drei Kleider legte sie so geschickt zusammen, dass sie in eine Nussschale passten. Den Mantel aus Rauhwerk zog sie an, und Gesicht und Hände rieb sie mit Ruß schwarz. Dann vertraute sie sich Gott an, schlich aus dem Schloss und lief die ganze Nacht. Der Wald war dunkel und kalt, Zweige streiften ihr Gesicht, und der schwere Pelz zog an ihren Schultern. Sie lief trotzdem weiter, denn zurück konnte sie nicht mehr. Müde verkroch sie sich in einen hohlen Baum und schlief sofort ein.

Die Sonne ging auf, und sie schlief weiter. Sie schlief noch, als der Tag schon hoch war. Da trug es sich zu, dass der König dieses Waldes zur Jagd ausritt. Jagdhörner klangen durch die Bäume, und die Pferde trabten zwischen den Stämmen. Seine Hunde kamen zu dem hohlen Baum, schnupperten daran und liefen bellend im Kreis herum. „Seht nach, was sich dort für ein Tier versteckt hat“, befahl der König den Jägern. Als sie zurückkamen, erzählten sie: „In dem hohlen Baum steckt ein seltsames Wesen, so eines haben wir noch nie gesehen. Sein Fell besteht aus tausenderlei Pelz. Es liegt aber und schläft.“ Der König sagte: „Fangt es lebendig und legt es auf den Wagen, dann nehmt es mit.“
Als die Jäger das Mädchen anfassten, erwachte es voller Schrecken. „Ich bin ein armes Mädchen. Mein Vater und meine Mutter haben mich verlassen. Erbarmt euch meiner und nehmt mich mit!“, rief es. Die Jäger lachten. „Allerleirauh, du bist gerade gut genug für die Küche. Komm nur mit, da kannst du die Asche zusammenkehren.“ Weil an seinem Mantel tausenderlei Fell war, hieß das Mädchen von dieser Stunde an Allerleirauh. Sie setzten es auf den Wagen und fuhren heim in das königliche Schloss.
Dort wiesen sie ihm ein Ställchen unter der Treppe zu, in das kein Tageslicht fiel. „Rauhtierchen, hier hast du dein Plätzchen zum Schlafen“, sagten sie. Danach wurde Allerleirauh in die Küche geschickt. Sie musste Holz und Wasser schleppen, das Feuer schüren, Geflügel rupfen, Gemüse putzen, die Asche zusammenkehren und alle grobe Arbeit tun. Die anderen lachten über das Mädchen im Pelz und gaben ihm die schwersten Aufgaben. Nur der Koch sprach freundlich mit ihr. So lebte sie lange Zeit recht armselig. Wie würde es der schönen Königstochter nur noch ergehen?
Einmal wurde im Schloss ein großes Fest gefeiert. Da fragte Allerleirauh den Koch: „Darf ich kurz hinauf und ein bisschen zuschauen? Ich bleibe draußen vor der Tür.“ Der Koch antwortete: „Ja, geh nur. Aber nach einer halben Stunde musst du zurück sein und die Asche zusammenkehren.“ Allerleirauh holte ihr kleines Öllämpchen, lief in die Kammer, streifte den Pelzrock ab und wusch sich den Ruß aus dem Gesicht, bis ihre Schönheit wieder zu sehen war. Dann öffnete sie die Nussschale und zog das goldene Kleid an, das so hell war wie die Sonne.
So ging sie hinauf zum Fest. Die Gäste machten ihr Platz, weil sie die Fremde nicht kannten, und jeder hielt sie für eine Königstochter. Der König ging auf sie zu, nahm ihre Hand und tanzte mit ihr. In seinem Herzen dachte er: Noch nie hatte er etwas so Schönes gesehen. Kaum war die Musik verklungen, verneigte sie sich – und war verschwunden. Niemand wusste, wohin. Die Wächter vor dem Schloss wurden ausgefragt, aber keiner hatte sie erblickt. Im Saal ahnte niemand, wer die schöne Fremde wirklich war.
Sie war schon wieder in ihrer Kammer, streifte das prächtige Kleid ab, rieb sich mit Ruß ein und schlüpfte in den Pelz. Nun war sie wieder Allerleirauh. In der Küche wartete der Koch auf sie. „Lass die Asche bis morgen liegen und koche dem König eine Suppe. Ich will auch einmal ein bisschen oben zusehen. Aber es darf kein Haar hineinfallen, sonst bekommst du nichts mehr zu essen.“ Da ging der Koch fort, und Allerleirauh kochte eine Brotsuppe, so gut sie es konnte. Heimlich holte sie den goldenen Ring und legte ihn in die Schüssel.
Der König ließ sich die Suppe bringen und aß sie. Sie schmeckte ihm so gut, dass er meinte, nie eine bessere gegessen zu haben. Auf dem Grund der Schüssel fand er einen goldenen Ring und konnte nicht begreifen, wie der dorthin gekommen war. Er fragte sich, wer im Schloss so gut für ihn kochte. Er befahl, den Koch zu rufen. Der erschrak und sagte zu Allerleirauh: „Du hast bestimmt ein Haar in der Suppe gelassen. Wenn das stimmt, bekommst du Schläge.“ Vor dem König behauptete er zuerst, er selbst habe die Suppe gekocht. Der König aber sagte: „Das stimmt nicht. Diese Suppe schmeckt ganz anders, viel besser als sonst.“ Da musste der Koch gestehen, dass das Rauhtierchen sie gekocht hatte.
Allerleirauh wurde vor den König geholt. „Wer bist du?“, fragte er. „Ich bin ein armes Mädchen. Meine Eltern habe ich verloren.“ – „Wozu bist du in meinem Schloss?“ – „Für nichts anderes bin ich gut, als dass man mir die Stiefel an den Kopf wirft.“ – „Und wie kam der Ring in die Suppe?“ – „Den Ring kenne ich nicht“, antwortete Allerleirauh. Der König erfuhr nichts und schickte sie zurück in die Küche.
Bald darauf gab es wieder ein Fest, und Allerleirauh fragte den Koch, ob sie zuschauen dürfe. „Ja“, sagte er, „aber komm nach einer halben Stunde zurück und koche dem König die Brotsuppe, die er so gern isst.“ Schnell lief sie in ihre Kammer, wusch sich und zog das Kleid an, das silbern schimmerte wie der Mond. Sie ging hinauf zum Fest und glich einer Königstochter. Die Gäste flüsterten, wer diese Fremde wohl sei. Der König ging auf sie zu und freute sich, sie wiederzusehen. Sie tanzten miteinander, und als die Musik endete, war sie so schnell verschwunden, dass er nicht sehen konnte, wohin.
In der Küche kochte sie die Brotsuppe und legte das goldene Spinnrädchen in die Schüssel. Der König aß die Suppe, sie schmeckte ihm so gut wie beim ersten Mal, und wieder musste der Koch zugeben, dass Allerleirauh sie gekocht hatte. Als man sie vor den König brachte, antwortete sie nur, sie sei dazu da, dass ihr die Stiefel an den Kopf geworfen würden, und von dem goldenen Spinnrädchen wisse sie nichts. Der König schüttelte den Kopf und schickte sie fort.
Beim dritten Mal stellte der König wieder ein Fest an. Der Koch brummte: „Mit dir stimmt etwas nicht, Rauhtierchen. Immer gibst du etwas in die Suppe, dass sie dem König besser schmeckt als meine.“ Weil Allerleirauh aber so bat, ließ er sie rechtzeitig gehen. Diesmal zog sie das Kleid an, das wie die Sterne glänzte, und trat damit in den Saal. Der König tanzte mit ihr und meinte, sie sei noch nie so schön gewesen. Während des Tanzes steckte er ihr heimlich einen goldenen Ring an den Finger und hatte befohlen, dass der Tanz recht lange dauern sollte. Als er zu Ende war, wollte er ihre Hände festhalten, aber sie riss sich los und sprang so geschwind unter die Leute, dass sie vor seinen Augen verschwand.
Sie lief, was sie konnte, in ihr Ställchen unter der Treppe. Weil sie länger als eine halbe Stunde geblieben war, konnte sie das schöne Kleid nicht mehr ausziehen. Sie warf nur den Pelzmantel darüber. In der Eile machte sie sich auch nicht ganz rußig, sodass ein Finger weiß blieb. In der Küche brannte schon das Feuer, und die Suppe musste fertig werden. Sie kochte dem König die Brotsuppe und legte, als der Koch fort war, den goldenen Haspel hinein.
Der König fand den Haspel auf dem Grund der Schüssel und ließ Allerleirauh rufen. Da sah er den weißen Finger und den Ring, den er ihr während des Tanzes heimlich an den Finger gesteckt hatte. Er ergriff ihre Hand und hielt sie fest. Als sie sich losmachen und fortspringen wollte, öffnete sich der Pelzmantel ein Stück weit, und das Sternenkleid schimmerte hervor. Der König packte den Mantel und zog ihn weg. Die goldenen Haare fielen hervor, und sie stand in ihrer ganzen Schönheit da. Sie konnte sich nicht länger verbergen.
Sie wischte sich den Ruß vom Gesicht, und nun war sie schöner, als je ein Mensch auf Erden gewesen war. Der König sagte: „Du sollst meine Braut sein, und wir bleiben für immer zusammen.“ Bald darauf wurde die Hochzeit gefeiert, und die beiden lebten glücklich bis an ihr Lebensende.
Allerleirauh in Kürze
Eine Königin mit goldenen Haaren nimmt ihrem Mann das Versprechen ab, nur eine ebenso schöne Frau zu heiraten. Als keine zu finden ist, will der König seine eigene Tochter zur Frau nehmen. Die Prinzessin fordert drei Kleider – golden wie die Sonne, silbern wie der Mond, sternenglänzend – und einen Mantel aus tausenderlei Pelz. Als der König alles beschafft, flieht sie in der Nacht. Jäger finden sie in einem hohlen Baum und bringen sie als Küchenmagd ins Schloss, wo sie Allerleirauh heißt. Dreimal schleicht sie sich verkleidet zu einem Fest, dreimal findet der junge König einen goldenen Gegenstand in seiner Suppe – bis er sie erkennt und heiratet.
Die Figuren
- Die Königin: die schöne Frau mit den goldenen Haaren; ihr Versprechen bindet den König.
- Der König: der verwitwete Vater; er will seine eigene Tochter heiraten.
- Die Räte: sie erschrecken über seinen Plan und warnen ihn.
- Die Königstochter (Allerleirauh): sie fordert die drei Kleider und den Fellmantel und flieht in der Nacht.
- Die Näherinnen und Jäger des Königs: sie fertigen die Kleider und sammeln Fell für den Mantel.
- Die Jäger des jungen Königs: sie finden das Mädchen im hohlen Baum.
- Der junge König: er tanzt dreimal mit der Unbekannten und erkennt sie am Ring.
- Der Koch: er lässt Allerleirauh zu den Festen und zur Suppe gehen.
Was lernen Kinder daraus?
Allerleirauh erlebt, wie jemand über sie bestimmen will – und findet den Mut, sich zu widersetzen. Bis sie sich zeigen darf, muss sie viel ertragen: Spott, harte Arbeit und ein Versteck unter der Treppe. Dabei zeigt die Geschichte, dass ein Mensch mehr ist als sein Äußeres: Im Pelzmantel wirkt das Mädchen wie ein Tier, darunter wartet eine Königstochter darauf, gesehen zu werden. Kinder können daraus mitnehmen, dass man auf sein Gefühl hören darf, wenn etwas nicht stimmt, dass freundliche Helfer wichtig sind und dass es sich lohnt, den eigenen Weg zu suchen. Das Märchen berührt außerdem ein schweres Thema: Der Vater will seine Tochter heiraten. Dieses Motiv ist ein guter Anlass, ruhig mit eurem Kind darüber zu sprechen, was in Ordnung ist und was nicht.
Märchen Allerleirauh – Herkunft und Entstehung
Allerleirauh steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 65 (KHM 65). Bis zur zweiten Auflage hieß das Märchen Allerlei-Rauh2. Das Allerleirauh-Märchen gehört zum Märchentyp ATU 510B2. Unsere Fassung folgt der Großen Ausgabe von 1857, der siebten Auflage, in der es auf den Seiten 353 bis 359 abgedruckt ist.
Ähnliche Erzählungen sind alt: Charles Perraults französische Fassung Peau d’Âne erschien 1694 und noch einmal 1697 in der Sammlung Contes de ma Mère l’Oye2. Auch im türkischen Sprachraum ist die Geschichte in ähnlicher Form bekannt2. Jacob Grimms handschriftliche Urfassung geht auf eine Erzählung in Karl Nehrlichs Roman Schilly zurück, während der Erstdruck von 1812 sonst auf mündlicher Überlieferung durch Dortchen Wild beruht2.
Grimms Anmerkung nennt außerdem eine hessische und eine paderbörnische Erzählung2. Der Wunsch des verwitweten Königs, seine Tochter zu heiraten, ist seit dem 12. Jahrhundert ein eigenständiges Motiv abendländischer Dichtung2. Hans-Jörg Uther verweist auf Basiles Pentameron II,6 Die Bärin, auf Straparolas Piacevoli notti I,4 und auf Musäus’ Die Nymphe des Brunnens2. Den Namen Allerleirauh verdankt das Mädchen seinem Mantel aus Pelz und Rauhwerk, wie man die Felle früher nannte2.
Der Originaltext
Es war einmal ein König, der hatte eine Frau mit goldenen Haaren, und sie war so schön, daß sich ihres Gleichen nicht mehr auf Erden fand. Es geschah, daß sie krank lag, und als sie fühlte daß sie bald sterben würde, rief sie den König und sprach „wenn du nach meinem Tode dich wieder vermählen willst, so nimm keine, die nicht eben so schön ist, als ich bin, und die nicht solche goldene Haare hat, wie ich habe; das mußt du mir versprechen.“ Nachdem es ihr der König versprochen hatte, that sie die Augen zu und starb.
Der König war lange Zeit nicht zu trösten und dachte nicht daran, eine zweite Frau zu nehmen. Endlich sprachen seine Räthe „es geht nicht anders, der König muß sich wieder vermählen, damit wir eine Königin haben.“ Nun wurden Boten weit und breit umhergeschickt, eine Braut zu suchen, die an Schönheit der verstorbenen Königin ganz gleich käme. …
Text: Jacob und Wilhelm Grimm, Quelle: Kinder- und Haus-Märchen Band 1, Große Ausgabe, 7. Auflage (Ausgabe letzter Hand), 1857, S. 353–359 (KHM 65). Originalschreibweise der Ausgabe 1857.
Fragen zum Gespräch mit eurem Kind
- Warum nimmt die Königin ihrem Mann das Versprechen ab, nur eine ebenso schöne Frau zu heiraten?
- Was würdet ihr tun, wenn jemand euch zu etwas zwingen möchte, das ihr nicht wollt?
- Warum zieht die Königstochter den schweren Pelzmantel an und macht sich mit Ruß schwarz?
- Wie geht es Allerleirauh in ihrem Ställchen unter der Treppe – und was gibt ihr Halt?
- Woran erkennt der König am Ende, dass die schöne Tänzerin und das Rauhtierchen dieselbe Person sind?
Ähnliche Geschichten
Alle Märchen bei uns sind kindgerecht erzählt und lassen sich vorlesen oder anhören.
Die goldene Gans gehört ebenfalls zu unseren Märchen zum Vorlesen und Anhören.
Schneewittchen könnt ihr bei uns ebenfalls als Märchen zum Vorlesen und Anhören öffnen.
Welche Geschichten sich für eine Vorleserunde eignen, zeigt Märchen zum Vorlesen im Überblick.
Häufige Fragen
Wer schrieb das Märchen Allerleirauh?
Quellen
- Allerleirauh · abgerufen am 11.10.2026
- Allerleirauh · abgerufen am 11.10.2026
Alle Seiten zu diesem Thema findet ihr in der Übersicht Märchen.
