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Chinesischer Empfängniskalender – Rechner und Tabelle

Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 9 Min. LesezeitRedaktionell geprüft
Werdende Eltern unter Papierlaternen, Vollmond und Pflaumenblüten, daneben Babysöckchen

Chinesischer Empfängniskalender

Junge oder Mädchen? Die alte Tabelle zum Ausprobieren – nur zur Unterhaltung.

Ich kenne

Beispiel

So sieht euer Ergebnis aus – Beispielwerte: Mutter geboren am 22. Januar 1991, Empfängnis am 15. Mai 2025. Tragt eure Angaben ein.

Der Kalender sagtMädchen
Empfängnis 15. Mai 2025Mondalter der Mutter Zeile der Tabelle36 JahreMondmonat der Empfängnis Spalte der Tabelle4. Monat

Mondalter: 1 bei der Geburt, plus ein Jahr an jedem chinesischen Neujahr (35 seit der Geburt). Nur zur Unterhaltung – das Geschlecht zeigt sicher erst der Ultraschall oder ein Bluttest.

Die Tabelle: Zeile = Mondalter der Mutter, Spalte = Mondmonat der Empfängnis (J = Junge, M = Mädchen)
Alter123456789101112
18MJMJJJJJJJJJ
19JMJMMJJJJJMM
20MJMJJJJJJMJJ
21JMMMMMMMMMMM
22MJJMJMMJMMMM
23JJMJJMJMJJJM
24JMJJMJJMMMMM
25MJJMMJMJJJJJ
26JMJMMJMJMMMM
27MJMJMMJJJJMJ
28JMJMMMJJJJMM
29MJMMJJJJJMMM
30JMMMMMMMMMJJ
31JMJMMMMMMMMJ
32JMJMMMMMMMMJ
33MJMJMMMJMMMJ
34JMJMMMMMMMJJ
35JJMJMMMJMMJJ
36MJJMJMMMJJJJ
37JMJJMJMJMJMJ
38MJMJJMJMJMJM
39JMJJJMMJMJMM
40MJMJMJJMJMJM
41JMJMJMJJMJMJ
42MJMJMJMJJMJM
43JMJMJMJMJJJJ
44JJMJJJMJMJMM
45MJJMMMJMJMJJ
Der chinesische Empfängniskalender ist eine alte Tabelle, die aus dem Mondalter der Mutter und dem Mondmonat der Empfängnis auf Junge oder Mädchen schließt. Unser Rechner übernimmt das für euch: Ihr gebt den Geburtstag der Mutter und den Tag der Empfängnis oder den errechneten Termin ein und bekommt die Vorhersage samt Zeile und Spalte. Wissenschaftlich belegt ist die Methode nicht – in Studien lag die Trefferquote bei etwa 50 Prozent1, 4. Der Kalender ist Unterhaltung, keine Diagnose.

Allgemeine Information – ersetzt keine ärztliche Beratung und keine Rechtsberatung.

Der Rechner ganz oben braucht nur zwei Angaben: den Geburtstag der Mutter und den Tag der Empfängnis; kennt ihr nur den errechneten Termin, zieht er rund 266 Tage ab.

Als Ergebnis bekommt ihr die Vorhersage Junge oder Mädchen sowie die Fundstelle in der Tabelle – das Mondalter als Zeile und den Mondmonat als Spalte.

Das Ergebnis lässt sich teilen und ausdrucken; die vollständige Tabelle von 18 bis 45 Jahren steht direkt unter dem Rechner.

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So funktioniert der chinesische Empfängniskalender-Rechner

Der chinesische Empfängniskalender verbindet zwei Werte: das Mondalter der Mutter und den Mondmonat der Empfängnis1. Beim chinesischen Kalender geht es allein um das Geschlecht des Babys; aus diesen beiden Werten soll ablesbar sein, ob ein Mädchen oder ein Junge kommt1. Das Mondalter folgt dabei nicht unserem Kalender: Im chinesischen System ist man bei der Geburt bereits 1 Jahr alt und wird zu jedem chinesischen Neujahr ein Jahr älter, nicht am eigenen Geburtstag3. Deshalb liegt das Mondalter oft 1 bis 2 Jahre über dem westlichen Alter3.

Für die Handrechnung addiert ihr zum Alter bei der Empfängnis 9 Monate – die Zeit im Bauch der eigenen Mutter zählt mit2. Knifflig wird es beim chinesischen Neujahr: Es fällt jedes Jahr zwischen den 21. Januar und den 21. Februar und liegt auf dem Tag des Neumonds2. Wer nach dem 22. Februar geboren ist, bleibt bei den 9 Monaten. Wer davor geboren ist, prüft, ob das chinesische Neujahr des eigenen Geburtsjahres vor dem Geburtstag lag; dann kommen noch 12 Monate dazu2, 5.

Illustration von Mondphasen am Nachthimmel passend zum chinesischen Empfängniskalender

In der Tabelle stehen auf der senkrechten Achse die Mondalter von 18 bis 45 Jahren, in den Spalten die Monate der Empfängnis2, 3, 5. Am Schnittpunkt steht die Vorhersage: Rosa beziehungsweise M für Mädchen, Blau beziehungsweise J für Junge3, 4. Manche Fassungen setzen für die Spalte einfach den westlichen Kalendermonat der Empfängnis ein – eine Vereinfachung, weil der chinesische Mondkalender von unserem Kalender abweicht3.

Unser Rechner nimmt euch die Rechnerei ab und markiert die passende Zelle. Wenn ihr nur den errechneten Termin kennt, hilft der SSW-Rechner bei der Einordnung der Schwangerschaftswoche; den Empfängnistag setzt der Kalender rund 266 Tage vor den Termin.

Beispielrechnung

Ein durchgerechnetes Beispiel mit den Werten, die auch unser Rechner verwendet: Die Mutter ist am 22. Januar 1991 geboren, die Empfängnis liegt am 15. Mai 2025.

Zuerst das Mondalter. Das chinesische Neujahr 1991 fiel auf den 15. Februar und damit nach den Geburtstag. Bis zur Empfängnis liegen 35 chinesische Neujahre, daraus ergibt sich ein Mondalter von 36 – die Tabelle nutzt dafür die Zeile 36.

Dann der Mondmonat: Der 15. Mai 2025 entspricht dem 4. Mondmonat, also der Spalte 4. Zeile 36 und Spalte 4 treffen sich bei M – die Vorhersage lautet Mädchen.

Aufgeschlagenes Notizbuch mit Stift auf einem Holztisch für Notizen zum chinesischen Empfängniskalender

Zur Kontrolle die Handrechnung: Im Mai 2025 ist die Mutter nach westlicher Rechnung 34 Jahre und 4 Monate alt. Weil der Geburtstag vor dem chinesischen Neujahr ihres Geburtsjahres liegt, kommen 9 Monate und ein weiteres Jahr dazu; so ergibt sich ein Mondalter von 36 Jahren und einem Monat5.

Ein zweites Rechenbeispiel: Wer im September 1995 geboren ist, ist im Mai 2025 nach westlicher Zählung 29 Jahre und 8 Monate alt. Mit den 9 Monaten ergibt sich ein Mondalter von 30 Jahren und 5 Monaten2.

Und noch ein kurzes Beispiel für die verbreitete Handrechnung: Wer bei der Zeugung 33 Jahre und 6 Monate alt ist, kommt auf ein Mondalter von 34 Jahren und 3 Monaten4.

Hinweise und Grenzen

Der Kalender ist eine Unterhaltung und keine wissenschaftlich fundierte Methode1, 3. Großflächige Studien aus Massachusetts (2009) und Michigan (2010) kommen auf eine Trefferquote von 50 Prozent1. Der US-amerikanische Wissenschaftler Eduardo Villamor wertete die Daten von gut 2,8 Millionen Kindern aus, die zwischen 1973 und 2006 in Schweden geboren wurden; seine 2010 veröffentlichte Auswertung ergab ebenfalls 50 Prozent4.

Unser Rechner bildet die verbreitete Tabelle ab und liefert damit eine Vorhersage – nicht mehr und nicht weniger. Das Geschlecht eines Kindes zeigen Ultraschall oder Bluttest; der Kalender kann das nicht leisten. Für Empfängnisse von März 2018 bis Januar 2036 liefert der zugrunde liegende Mondkalender Werte; für frühere oder spätere Daten gibt es keine Grundlage.

Wie das Geschlecht tatsächlich bestimmt wird, steht schon bei der Befruchtung fest1. Bis zur 7. Schwangerschaftswoche entwickeln sich weibliche und männliche Embryos identisch; danach entstehen bei den Jungen die Hoden und es wird Testosteron produziert1. Bei Mädchen beginnt diese Entwicklung ab der 10. Schwangerschaftswoche1. Ab der 11. Schwangerschaftswoche bilden sich bei beiden die Geschlechtsorgane, und manchmal sind schon Tendenzen erkennbar – die Fehlerquote ist dann aber hoch1.

Die zweite reguläre Ultraschalluntersuchung liegt zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche; ob das Geschlecht dabei sichtbar wird, hängt auch davon ab, ob das Baby günstig liegt1. Manche Eltern lassen sich lieber bis zur Geburt überraschen4. Wer jünger als 18 oder älter als 45 Jahre ist, findet in der überlieferten Tabelle keine Zeile5.

Alle Angaben auf dieser Seite beziehen sich auf den Stand vom 11. Oktober 2026; wir prüfen den Inhalt jährlich.

Wenn ihr Lust auf weitere Helfer habt: Eine Größen-Schätzung nach einer Formel bietet Wie groß wird mein Kind?. Für die Zeit nach der Geburt rechnet der Elterngeld-Rechner. Einen Überblick über alle Helfer gibt Rechner für Familien: Was Eltern wissen sollten.

Original chinesischer Empfängniskalender: Herkunft und Legenden

Über die Herkunft gibt es mehrere Erzählungen. Eine besagt, chinesische Wissenschaftler hätten den Xià Lì, den chinesischen Sonnen- und Mondkalender, im 13. Jahrhundert unter der Ming-Dynastie entwickelt; auf ihm soll der Empfängniskalender beruhen1, 2. Der Xià Lì wird auch Bauernkalender genannt und stützt sich auf Naturbeobachtungen und den Stand der Planeten2.

Andere Geschichten verlegen die Entstehung auf ein Alter von rund 300 Jahren und erzählen, die Tabelle sei für die Familienplanung der kaiserlichen Familie gedacht gewesen. Die Zeugung männlicher Thronfolger war für die Dynastie überlebenswichtig, deshalb soll der Kalender streng geheim gehalten worden sein1. Diverse Historikerinnen und Historiker bezweifeln solche Theorien1.

Eine Legende sagt, der Kalender sei vor über 700 Jahren in einem königlichen Grab nahe Peking entdeckt worden; gebräuchlich ist auch der Name Chinesischer Geburtskalender3. Traditionell unterscheidet die Tabelle schwangere Frauen zwischen 18 und 31 Jahren sowie zwischen 32 und 45 Jahren5. Im chinesischen Kalender wechseln außerdem die Tierkreiszeichen jedes Jahr am Neujahrstag5. Welche Fassung die originale ist, lässt sich nicht klären; heute nutzen werdende Eltern auf der ganzen Welt den Kalender als unterhaltsame Tradition, und in vielen asiatischen Ländern ist er weiterhin beliebt3.

Chinesischer Empfängniskalender Erfahrungen

Wie der Kalender bei werdenden Eltern ankommt, dazu gibt es sehr unterschiedliche Rückmeldungen. In einer Umfrage unter vielen Tausenden Nutzerinnen und Nutzern eines Schwangerschaftsportals kam er auf eine Erfolgsquote von 57 Prozent4. In der Redaktion eines Familienportals lag die Trefferquote beim Ausprobieren bei etwa 50 Prozent – bei einem Kind stimmte die Vorhersage, beim anderen nicht1.

Solche Rückmeldungen lassen sich schwer einordnen, denn es gibt nur zwei Möglichkeiten: Ein Treffer ist damit schon bei reinem Raten sehr wahrscheinlich1, 3. Die Erfahrungen anderer Paare können deshalb schlicht auf Zufall beruhen5. Ob der chinesische Empfängniskalender beim eigenen Kind stimmt, zeigt sich erst beim Ultraschall oder endgültig bei der Geburt5.

Viele Eltern nutzen die Tabelle als Ratespiel im Familien- und Freundeskreis, manche orientieren sich sogar schon bei der Zeugung daran5. Häufig wird sie mit anderen Traditionen kombiniert – Bauchform, Gelüste oder Sodbrennen; auch die sind nicht wissenschaftlich belegt und eher mit einem Augenzwinkern zu sehen2, 4. Neben dem Empfängniskalender kursieren weitere Theorien wie die Ramzi-Methode oder die Nub-Theorie; wissenschaftlich bestätigt sind die meisten nicht2. Eine Garantie für ein bestimmtes Geschlecht kann der Rechner nicht geben, er bildet nur die überlieferte Tabelle ab.

Häufige Fragen

Wie berechnet man den chinesischen Empfängniskalender?
Der Rechner zählt das Mondalter in vollen Jahren: Start 1 bei der Geburt, plus ein Jahr an jedem chinesischen Neujahr bis zur Empfängnis. Den Empfängnistag ordnet er dem Mondmonat zu, dann sucht er die Zeile des Mondalters und die Spalte des Mondmonats und markiert die Zelle. Wer lieber selbst rechnet, nutzt die verbreitete Näherung: 9 Monate zum Alter bei der Empfängnis addieren2.
Wie funktioniert der chinesische Empfängniskalender?
Er funktioniert wie eine Tabelle: Auf der einen Achse stehen die Mondalter von 18 bis 45 Jahren, auf der anderen die Monate der Empfängnis3, 5. Am Schnittpunkt steht die Vorhersage Junge oder Mädchen3. Grundlage ist der chinesische Sonnen- und Mondkalender Xià Lì, der Naturbeobachtungen und den Stand der Planeten einbezieht1, 2. Das chinesische Neujahr verschiebt das Mondalter zusätzlich3.
Wie genau ist der chinesische Empfängniskalender?
Genau genommen gar nicht: Das Geschlecht entsteht biologisch durch die Chromosomen des Spermiums – X für ein Mädchen, Y für einen Jungen3. Der Zeitpunkt der Empfängnis spielt dabei keine Rolle; ein Zusammenhang mit dem Mondkalender ließ sich in Studien nicht nachweisen5. Immer wieder kursieren Trefferquoten von rund 85 Prozent, bestätigen lassen sie sich nicht1. Wer neugierig ist, nutzt den Kalender als Spielerei.
Wie sicher ist der chinesische Empfängniskalender?
Verlass ist auf ihn nicht: Er liefert eine Spielerei, keine medizinische Aussage3. Wer es genau wissen möchte, fragt beim Ultraschall oder über einen Bluttest nach – im Rahmen der pränatalen Diagnostik ist das Geschlecht teilweise schon in der 13. Woche erkennbar, manchmal erst zur 20. Woche oder später4. In Deutschland dürfen Ärztinnen und Ärzte es aus rechtlichen Gründen erst nach Vollendung der 12. Schwangerschaftswoche verraten4.
Ab wann kann ich den chinesischen Empfängniskalender benutzen?
Sobald ihr den Tag der Empfängnis kennt – manche Paare probieren den Kalender schon bei der Planung aus, weil der Empfängnistag dann vorab feststeht1. Eine bestimmte Schwangerschaftswoche braucht ihr dafür nicht. Zu beachten ist: Solche Tabellen sind meist nur für Frauen zwischen 18 und 45 Jahren gedacht5; unser Rechner liefert Werte für Empfängnisse von März 2018 bis Januar 2036.

Quellen

  1. Chinesischer Empfängniskalender: Mit Rechner · abgerufen am 10.10.2026
  2. Chinesischer Empfängniskalender: so funktioniert er · Stand 30.03.2026
  3. Chinesischer Empfängniskalender: Rechner · abgerufen am 10.10.2026
  4. Chinesischer Empfängniskalender ✓ Rechner bis 2026 · Stand 11.05.2026
  5. Geschlecht berechnen mit chinesischem Empfängniskalender 2025 · abgerufen am 11.10.2026
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am Redaktionell geprüft am nach unseren Redaktionsgrundsätzen

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