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Die Schöne und das Biest – das Märchen zum Vorlesen und Anhören

Die Schöne und das Biest ist ein französisches Märchen aus dem Jahr 17563, 4: Eine Kaufmannstochter zieht freiwillig ins Schloss eines verwunschenen Ungeheuers, um ihren Vater zu retten, und erlöst es am Ende durch ihre Liebe. Vorgelesen dauert die Geschichte etwa zehn Minuten4, geeignet ist sie für Kinder ab etwa vier Jahren4.
Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 16 Min. LesezeitFachlich geprüft von Josef Maier
Die Schöne und das Biest – das Märchen: ein hell erleuchtetes Schloss im Mondschein, davor ein Rosenstrauch mit roten Blüten
Jahr
1756
Alter ab
4
Autor/Herkunft
Jeanne-Marie Leprince de Beaumont (La Belle et la Bête, französisches Original)

Neu erzählt nach Jeanne-Marie Leprince de Beaumont (Französisch, 1756)

Ein französisches Märchen von 1756: Eine Kaufmannstochter zieht freiwillig ins Schloss eines verwunschenen Ungeheuers, um ihren Vater zu retten – und erlöst es am Ende durch ihre Liebe.

Die Schöne und das Biest: Märchen zum Vorlesen und Anhören

Hörfassung · 11 Min.
Die Schöne und das Biest – Hörfassung
0:0010:43
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Es war einmal ein Kaufmann, der so reich war, dass ihm mehrere Schiffe gehörten. Mit seinen sechs Kindern lebte er in einem prächtigen Haus in der Stadt – drei Söhne und drei Töchter. Die jüngste Tochter war nicht nur schön, sondern auch freundlich zu jedem Menschen. Weil sie so liebenswürdig war, nannten die Leute sie nur die Schöne.

Ihre beiden älteren Schwestern waren ebenfalls hübsch, aber stolz und eingebildet. Sie gingen jeden Tag auf Bälle und Vergnügungen und spotteten über die Schöne, die am liebsten las und ihrem Vater Gesellschaft leistete. Als Freier um sie warben, wiesen die beiden Älteren jeden ab, der kein Herzog oder Graf war. Die Schöne bedankte sich höflich und sagte, sie sei noch zu jung und wolle noch ein paar Jahre bei ihrem Vater bleiben.

Da verlor der Kaufmann sein ganzes Vermögen. Von einem Tag auf den anderen war der Reichtum fort, und der Familie blieb nur ein kleines Haus weit draußen auf dem Land. Die älteren Schwestern wollten die Stadt nicht verlassen – ihre Verehrer würden sie schon heiraten. Doch kaum waren sie arm, wollte keiner sie mehr ansehen. Die Schöne aber packte mit an und tröstete ihren Vater: Klagen helfe nicht, sie müssten eben ohne Reichtum glücklich werden.

Auf dem Land arbeiteten der Vater und die Brüder auf dem Feld. Die Schöne stand um vier Uhr morgens auf, fegte das Haus und kochte für alle. Anfangs war die Arbeit hart, denn sie war es nicht gewohnt; nach zwei Monaten aber war sie kräftig und gesund. Wenn das Tagwerk getan war, las sie, sang oder spielte. Ihre Schwestern dagegen schliefen bis zehn Uhr, langweilten sich und jammerten über ihre schönen Kleider von früher.

Nach einem Jahr kam ein Brief: Eines der Schiffe des Kaufmanns war heil in den Hafen zurückgekehrt. Der Vater machte sich sofort auf den Weg in die Stadt. Vorher fragte er seine Töchter, was er ihnen mitbringen solle. Die beiden Älteren wünschten Kleider, Tücher und Schmuck. Die Schöne sagte nur: „Bring mir bitte eine Rose mit. Hier draußen wächst keine.“

In der Stadt aber kam es schlimm: Es gab Streit um seine Waren, die Ladung wurde beschlagnahmt, und er musste ohne Geld den Heimweg antreten. Unterwegs geriet er in einen Schneesturm und verirrte sich im Wald. Die Nacht brach herein, der Wind warf ihn zweimal vom Pferd, und in der Ferne hörte er Wölfe heulen. Da entdeckte er zwischen den Bäumen ein helles Licht: ein großes Schloss.

Der Kaufmann klopfte, doch niemand antwortete. Die Türen standen offen, im Kamin brannte ein Feuer, und in der Halle war ein Tisch gedeckt – mit einem einzigen Gedeck. Er wartete lange, aber es kam niemand. Schließlich aß er zitternd ein Hühnchen und trank etwas Wein, dann fand er ein weiches Bett und schlief ein. Am Morgen lagen frische Kleider bereit, und auf einem Tischchen stand eine warme Schokolade.

Als er das Schloss verlassen wollte, kam er an einem Rosengarten vorbei. Da fiel ihm ein, dass die Schöne sich eine Rose gewünscht hatte. Er pflückte einen Zweig mit mehreren roten Blüten. In diesem Augenblick ertönte ein fürchterliches Brüllen, und vor ihm stand ein Ungeheuer, so furchtbar, dass der Kaufmann fast ohnmächtig wurde.

„Undankbarer Mensch!“, donnerte das Biest. „Ich habe euch beherbergt, und zum Dank stiehlt ihr meine Rosen, die ich über alles liebe. Dafür müsst ihr sterben!“ Der Kaufmann fiel auf die Knie und bat um Verzeihung: Er habe die Rose für seine jüngste Tochter pflücken wollen. Da wurde das Biest ruhiger. „Ich heiße nicht Monseigneur, ich heiße das Biest“, sagte es. „Ich lasse euch laufen, wenn eine eurer Töchter freiwillig an eure Stelle kommt. Sonst kehrt ihr in drei Monaten zurück.“

Das Biest erlaubte ihm noch, einen großen Koffer mit Gold zu füllen. Der Kaufmann lud ihn auf sein Pferd und ritt traurig nach Hause. Dort erzählte er weinend, was im Wald geschehen war, und gab der Schönen die Rosen.

Illustration zum Märchen: eine junge Frau blickt in einen großen Spiegel im Schlosszimmer, daneben Bücher und ein Klavier

Die älteren Schwestern schimpften auf die Schöne: Nur wegen ihrer Rose werde der Vater sterben, und sie weine nicht einmal. Die Brüder wollten zum Schloss reiten und das Biest töten. „Das schafft ihr nicht“, sagte der Vater, „seine Macht ist zu groß.“ Da erklärte die Schöne ruhig: „Ich gehe an deiner Stelle. Lieber sterbe ich selbst, als dich zu verlieren.“

Am Abend erreichten die beiden das erleuchtete Schloss und fanden einen gedeckten Tisch mit zwei Gedecken. Kurz darauf polterte es, und das Biest erschien. Es fragte die Schöne, ob sie freiwillig gekommen sei; sie antwortete mit zitternder Stimme: ja. „Ihr seid sehr gut“, sagte das Biest. „Morgen früh reist euer Vater ab, und ihr bleibt hier. Gute Nacht, Schöne.“

In der Nacht träumte die Schöne von einer schönen Dame: „Deine gute Tat soll nicht ohne Lohn bleiben.“ Als der Vater am Morgen fortritt, weinte sie, doch dann ging sie durch das Schloss. Auf einer Tür stand in goldenen Lettern: „Zimmer der Schönen“. Drinnen fand sie Bücher, ein Klavier und einen großen Spiegel. Im Spiegel sah sie ihr Vaterhaus – und dass ihr Vater wohlbehalten angekommen war.

Jeden Abend um neun Uhr kam das Biest zum Essen, und jeden Abend hatte sie weniger Angst. Einmal sagte sie ihm: „Ihr seid hässlich, das ist wahr, aber ich glaube, Ihr seid gut.“ Das Biest antwortete: „Ich bin ein Ungeheuer.“ – „Es gibt Menschen, die sind mehr Ungeheuer als Ihr“, sagte die Schöne. Nach dem Essen fragte das Biest jedes Mal: „Schöne, willst du meine Frau werden?“ Und jedes Mal antwortete sie: „Nein, Biest.“ Dann seufzte es so laut, dass das ganze Schloss zitterte, und ging: „Gute Nacht, Schöne.“

So vergingen drei Monate. Die Schöne freute sich jeden Abend auf neun Uhr, so freundlich war das Biest zu ihr. Nur eines bedrückte sie: dass ihre Antwort „nein“ es immer wieder traurig machte.

Eines Tages bat sie das Biest, ihren Vater besuchen zu dürfen. Es seufzte: „Ich würde lieber selbst sterben, als dir Kummer zu machen. Du darfst acht Tage zu Hause bleiben. Lege abends nur deinen Ring auf den Tisch, wenn du zurückkehren willst. Versprich mir, wiederzukommen.“ Die Schöne versprach es, und am nächsten Morgen erwachte sie im Haus ihres Vaters.

Der Kaufmann wurde gesund, so glücklich war er, seine Tochter zu sehen. Ein Koffer voller Kleider erschien; als sie die Kleider ihren Schwestern schenken wollte, verschwand der Koffer, und der Vater sagte: „Das Biest möchte, dass du alles behältst.“ Die Schwestern aber waren neidisch. Beide waren unglücklich verheiratet – die eine mit einem Mann, der nur sich selbst liebte, die andere mit einem, der alle ärgerte. Heimlich hielten sie die Schöne über die acht Tage hinaus fest.

In der zehnten Nacht träumte die Schöne, das Biest liege im Gras und sterbe. Sie fuhr erschrocken hoch: „Wie undankbar bin ich! Ist es seine Schuld, dass es so aussieht? Es ist gut, und das ist mehr wert als alles andere.“ Sie legte ihren Ring auf den Tisch, schlief ein – und erwachte im Schloss des Biests.

Um neun Uhr kam das Biest nicht. Die Schöne suchte das ganze Schloss ab und rief nach ihm. Dann erinnerte sie sich an ihren Traum und lief in den Garten zum Wasser. Dort lag das Biest reglos im Gras. Sie erschrak, holte Wasser und benetzte seine Stirn. Da schlug es die Augen auf: „Du hast dein Versprechen vergessen. Der Kummer hat mich krank gemacht. Aber ich sterbe zufrieden, weil ich dich noch einmal sehe.“

„Nein“, rief die Schöne, „du sollst leben! Von jetzt an will ich deine Frau sein.“ Kaum hatte sie das gesagt, da leuchtete das Schloss hell auf, Musik erklang, und das Biest war verschwunden. Vor ihr stand ein junger Prinz. „Eine böse Fee hat mich verwandelt“, sagte er. „Erlöst werden konnte ich nur, wenn ein Mädchen mich um meiner selbst willen liebt.“

Da erschien die gute Fee und brachte den Vater und die ganze Familie ins Schloss. Die beiden neidischen Schwestern verwandelte sie in Steinbilder am Tor; sie bleiben so, bis sie ihre Fehler erkennen. Die Schöne und der Prinz heirateten und lebten lange glücklich zusammen – nicht, weil sie reich waren, sondern weil ihre Liebe auf Güte gebaut war.

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Die Schöne und das Biest in Kürze

Eine Kaufmannstochter zieht freiwillig ins Schloss eines Ungeheuers, um ihren Vater zu retten. Statt eines Kerkers findet sie ein verwunschenes Schloss – und ein Biest, das sie jeden Abend fragt, ob sie seine Frau werden will. Jeden Abend sagt sie nein. Als sie ihre Familie besucht und zu lange bleibt, findet sie das Biest sterbend im Garten. In diesem Moment erkennt sie, was sie für es empfindet, und erlöst es mit ihrem Versprechen. Das Biest wird ein Prinz, und die beiden heiraten.

Die Figuren

  • Die Schöne: die jüngste Tochter des Kaufmanns, freundlich, belesen und mutig; sie geht freiwillig ins Schloss des Biests.
  • Der Kaufmann: der Vater der Familie, einst steinreich, dann mittellos; er pflückt im Schlossgarten die Rose, die alles auslöst.
  • Das Biest: ein verzauberter Prinz und ein verwunschenes Ungeheuer, höflich und gutmütig; es fragt die Schöne jeden Abend, ob sie seine Frau werden will.
  • Die beiden älteren Schwestern: stolz, spöttisch und neidisch; am Ende werden sie zu Steinbildern.
  • Die drei Brüder: die Söhne des Kaufmanns; erst wollen sie das Biest bekämpfen, später ziehen sie in den Krieg.
  • Die gute Fee: sie erscheint der Schönen im Traum und belohnt am Ende ihre Wahl.
  • Die böse Fee: sie hat den Prinzen in ein Biest verwandelt, bis ihn ein Mädchen um seiner selbst willen liebt.

Was lernen Kinder daraus?

Die Schöne lernt im Schloss etwas, das Kinder leicht nachvollziehen können: Wie jemand aussieht, sagt nichts darüber, wie er ist. Das Biest ist von Anfang an nicht bedrohlich, sondern eine traurige Figur, die sich für ihr Aussehen schämt4. Wer geduldig zuhört und Zeit miteinander verbringt, sieht plötzlich mehr als die äußere Gestalt – genau das passiert der Schönen Abend für Abend am Esstisch.

Dazu kommen Mut und Dankbarkeit: Die Schöne geht freiwillig für ihren Vater ins Schloss und hält ihr Versprechen, als es schwerfällt. Ihre Schwestern dagegen zeigen, wohin Hochmut und Neid führen. Die Geschichte drängt keine Lehre auf, sie erzählt einfach, wie aus Fremdheit Zuneigung wird. Beim Vorlesen könnt ihr innehalten und fragen, was euer Kind an Stelle der Schönen getan hätte.

Ist die Schöne und das Biest ein Märchen?

Ja – die Schöne und das Biest ist ein traditionelles französisches Volksmärchen; in der Märchenforschung trägt es die Nummer ATU 425C3. Seine Motive sind alt: Schon bei Apuleius findet sich im 2. Jahrhundert die Erzählung von Amor und Psyche mit neidischen Schwestern3, und bei Giovanni Francesco Straparola taucht in den „Ergötzlichen Nächten“ von 1550 bis 1555 ein verwandter Stoff auf3.

1740 veröffentlichte Gabrielle-Suzanne de Villeneuve eine erste, sehr lange Fassung in „La jeune américaine, et les contes marins“3. Bekannter wurde die gekürzte Version von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont, die 1756 im „Magasin des enfans“ erschien3. Im selben Jahr kam in Deutschland das „Lehrreiche Magazin für Kinder“ heraus, übersetzt von Johann Joachim Schwabe, mit der Geschichte „Die Schöne, und das Thier. Ein Mährchen.“3

Ein Grimms Märchen ist der Stoff nicht, auch wenn die Brüder Grimm das verwandte Motiv in „Das singende springende Löweneckerchen“ erzählten3. Forschende schätzen mit phylogenetischen Methoden, dass das Märchen etwa 2500 bis 6000 Jahre alt ist3.

Viele Länder kennen eigene Fassungen: In Griechenland ist der Prinz eine Schlange, in einer italienischen Version ein Bär, in einer russischen ein Drache3; im norwegischen Märchen „Östlich von der Sonne und westlich vom Mond“ ist das Tier ein großer Eisbär3.

Die Schöne und das Biest – ein französisches Märchen

Seinen Ursprung hat der Stoff in Frankreich, wo er 1740 und 1756 in Buchform erschien3, 4. Der französische Titel lautet „La Belle et la Bête“3. Beaumonts kurze Erzählung für Kinder ist bis heute die Grundlage der meisten Nacherzählungen: Sie lässt die verwickelte Vorgeschichte weg und behält den Kern der Geschichte4.

Seit 1946 gibt es Verfilmungen, später kamen weitere Filme, Fernsehserien und Musical-Fassungen dazu7. In Deutschland taten sich Filmemacher lange schwer mit der französischen Vorlage, weil hierzulande verwandte Märchen der Brüder Grimm populärer waren5.

Die Schöne und das Biest – das Märchen auf Deutsch

Auf Deutsch ist die Geschichte seit 1756 zu lesen: In diesem Jahr erschien in Deutschland eine Übersetzung von Johann Joachim Schwabe, in der sie „Die Schöne, und das Thier. Ein Mährchen.“ hieß3. Heute ist der Titel „Die Schöne und das Biest“ üblich3.

Ein deutsches Märchen ist sie damit aber nicht – der Stoff stammt aus Frankreich3, 4. Ähnliche Stoffe der Brüder Grimm waren hierzulande lange populärer und wurden erfolgreich verfilmt5.

Fragen zum Gespräch mit eurem Kind

  • Warum geht die Schöne freiwillig an Stelle ihres Vaters ins Schloss?
  • Woran merkt man, dass das Biest gut ist, obwohl es aussieht, als wäre es gefährlich?
  • Warum lässt das Biest die Schöne nach Hause gehen, obwohl es Angst hat, sie zu verlieren?
  • Was zählt mehr: das Aussehen oder das Verhalten?
  • Woran erkennt man im Alltag, dass jemand ein gutes Herz hat?

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Häufige Fragen

Wie endet die Schöne und das Biest?
Am Ende findet die Schöne das Biest sterbend im Schlossgarten und sagt ihm, dass sie seine Frau werden will. Daraufhin löst sich der Zauber, und das Biest verwandelt sich in einen Prinzen, den eine Fee verwandelt hatte2, 4. Die neidischen Schwestern werden zu Steinbildern am Tor, bis sie ihre Fehler erkennen6. Danach heiraten die beiden und leben glücklich.
Wer hat das Märchen Die Schöne und das Biest geschrieben?
Die bekannteste Fassung stammt von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont, die das Märchen 1756 in Frankreich veröffentlichte3, 4. Sie griff auf eine längere Version von Gabrielle-Suzanne de Villeneuve zurück, die bereits 1740 erschienen war3. Villeneuve wiederum nutzte Motive älterer Sammlungen, etwa von Giovanni Francesco Straparola aus den Jahren 1550 bis 15553.
Ab welchem Alter eignet sich das Märchen?
Zum Vorlesen passt die Geschichte ab etwa vier Jahren, zum Selberlesen ab etwa sieben4. Das Biest wirkt von Anfang an nicht bedrohlich, sondern eher traurig, weil es sich für sein Aussehen schämt4. Sprecht beim Vorlesen etwas leiser und zögerlicher, wenn das Biest auftritt – so nimmt die Geschichte keine Schwere, und auch jüngere Kinder können mitfiebern.
Wie lange dauert das Vorlesen?
Für das Vorlesen solltet ihr rund zehn Minuten einplanen4. Lest ihr langsamer oder beantwortet zwischendurch Fragen, dauert es länger. Wer lieber zuhört statt vorzulesen, nutzt die Hörfassung auf dieser Seite: Sie ist in ruhigem Tempo aufgenommen und eignet sich gut als Geschichte zum Einschlafen.
Warum ist die Rose so wichtig?
Die Rose löst die ganze Geschichte aus: Der Vater pflückt sie im Garten des Biests, ohne zu fragen, und muss zur Strafe eine Tochter ins Schloss schicken4. Für die Schöne ist sie außerdem ein Zeichen der Verbindung zu ihrem Vater, denn sie hat sich nichts anderes gewünscht. In einer Verfilmung des Stoffs lassen welkende Rosen am Strauch erkennen, dass dem Biest nur noch wenig Zeit bleibt5.

Quellen

  1. Die Schöne und das Biest (Märchen) · abgerufen am 11.10.2026
  2. Märchen „Die Schöne und das Biest“ · abgerufen am 10.10.2026
  3. Die Schöne und das Biest (Volksmärchen) · abgerufen am 11.10.2026
  4. Die Schöne und das Biest · abgerufen am 11.10.2026
  5. Tradition und Neuinterpretation: Die Schöne und das Biest (D/A 2012) · Stand 26.06.2024
  6. Die Schöne und das Biest · Stand 19.10.2023
  7. Das Märchen „Die Schöne und das Biest“ · Stand 03.08.2022
Fachliche PrüfungJosef MaierKinder- und Jugendpädagoge · Diplom-Sozialpädagoge (FH)Fachlich geprüft am von Josef Maier
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am

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