Zwerg Nase – das Märchen zum Vorlesen und Anhören

- Jahr
- 1827
- Alter ab
- 6
- Autor/Herkunft
- Wilhelm Hauff († 1827) – Märchen-Almanach auf das Jahr 1827
Neu erzählt nach Wilhelm Hauff (Märchen-Almanach auf das Jahr 1827)
Wilhelm Hauff veröffentlichte sein Kunstmärchen Zwerg Nase 1826 im Märchen-Almanach auf das Jahr 1827; erzählt wird von Jakob, dem Sohn eines Schusters, den die Fee Kräuterweis verzaubert1.
Märchen Zwerg Nase – zum Vorlesen
In einer großen Stadt lebte vor vielen Jahren ein armer Schuster. Er saß von früh bis spät an der Ecke der Straße und flickte Schuhe und Pantoffeln, und seine Frau Hanne verkaufte auf dem Markt Gemüse, Kräuter und Früchte aus ihrem kleinen Garten. Die beiden hatten einen Sohn, Jakob, der war zwölf Jahre alt, hatte ein freundliches Gesicht und half seiner Mutter jeden Tag beim Verkaufen. Viele Kundinnen mochten den Jungen und schenkten ihm eine Blume oder ein Stück Kuchen.
Eines Tages kam eine uralte Frau über den Markt. Sie hinkte an einem langen Stock, hatte ein spitzes, faltiges Gesicht, rote Augen und eine lange, gebogene Nase, die bis ans Kinn reichte. Hanne erschrak, denn sie saß seit vielen Jahren auf dem Markt und hatte die Alte noch nie gesehen. Vor ihren Körben blieb die Frau stehen, wühlte mit braunen Fingern in den Kräutern, hielt jedes Büschel an ihre Nase und murmelte: „Schlechtes Kraut, schlechtes Kraut! Vor fünfzig Jahren war es viel besser.“
Jakob ärgerte sich. „Du bist ein unverschämtes altes Weib“, rief er. „Du drückst unsere schönen Kräuter zusammen und schimpfst sie dann auch noch schlecht!“ Die Alte schielte ihn an und lachte. „Söhnchen, gefällt dir meine Nase? Du sollst auch eine haben, mitten im Gesicht, bis übers Kinn herab.“ Dann kaufte sie sechs Kohlhäupter und bat Hanne, sie ihr nach Hause tragen zu lassen. Jakob graute vor der Frau, doch die Mutter bat ihn, und so folgte er ihr durch die Gassen.
Nach einem langen Weg hielten sie vor einem kleinen, baufälligen Haus. Drinnen aber war alles prachtvoll: Wände und Decken aus Marmor, Geräte aus Ebenholz mit Gold und edlen Steinen, und der Boden war aus Glas. Die Alte pfiff auf einem silbernen Pfeifchen, und sogleich kamen Meerschweinchen die Treppe herunter. Sie gingen aufrecht auf zwei Beinen, trugen Schühchen aus Nussschalen und Hüte nach der neuesten Mode; im Gürtel steckten ihnen Rührlöffel und Küchenmesser, und hinter ihnen hüpften Eichhörnchen mit grünen Samtmützchen wie Küchenjungen herbei. Die Tiere brachten der Alten Pantoffeln aus Kokosnussschalen, und auf einmal war das Hinken vorbei: Flink glitt sie mit Jakob über den gläsernen Boden.
In einer Küche, die wie ein Prunksaal aussah, kochte die Alte ihm eine Suppe. Sie duftete nach feinen Kräutern und Gewürzen, war süß und säuerlich zugleich und schmeckte Jakob so gut wie nichts zuvor. „Iß nur, Söhnchen“, sprach sie, „dann hast du alles, was dir an mir gefallen hat. Du sollst ein geschickter Koch werden. Aber das Kräutlein, das du dafür brauchst, das sollst du nimmer finden.“ Danach zündeten die Meerschweinchen Weihrauch an, bläulicher Rauch zog durch das Zimmer, und Jakob wurde so müde, dass er auf dem Sofa der Alten einschlief.
Was dann geschah, kam ihm wie ein langer Traum vor. Die Alte zog ihm die Kleider aus und hüllte ihn in ein Eichhörnchenfell. Nun konnte er springen und klettern wie ein Eichhörnchen, und er musste der Alten dienen, zusammen mit den Meerschweinchen und vielen anderen Eichhörnchen. Zuerst musste er ihre Kokosnusspantoffeln blank reiben. Später fing er Sonnenstäubchen und siebte sie zu feinem Mehl, dann schöpfte er mit Nussschalen den Tau aus den Rosen, weil die Alte nichts anderes trinken mochte, und wischte den gläsernen Boden, dass kein Hauch zu sehen war. Nach und nach kam er in die Küche, und dort lernte er kochen wie kaum ein anderer: Suppen, Pasteten, Braten, alles gelang ihm.
So vergingen sieben Jahre. Eines Tages sollte Jakob ein Hühnchen rupfen und mit Kräutern füllen. In der Kräuterkammer entdeckte er ein Wandschränkchen, das ihm nie aufgefallen war. Darin standen Körbchen mit Kräutern, deren Blätter blaugrün waren und die oben eine Blüte trugen, rot wie Feuer mit gelbem Rand. Er beugte sich über das Kraut, roch den starken Duft – und musste niesen. Immer heftiger nieste er, und mit dem letzten Nieser wachte er auf.
Er lag auf dem Sofa der Alten. Schnell lief er zur Tür hinaus, durch die engen Gassen, bis er auf einen belebten Platz kam. Da blieben die Leute stehen und riefen: „Seht den hässlichen Zwerg! Was hat er für eine lange Nase, und wie der Kopf ihm in den Schultern steckt!“
Jakob eilte zum Markt zu seiner Mutter. „Mütterchen, bist du böse auf mich?“, fragte er leise. Die Frau fuhr mit einem Schrei zurück. „Was willst du von mir, hässlicher Zwerg? Fort, fort!“ Die Nachbarinnen schalten ihn und erzählten, der schöne Junge der armen Hanne sei vor sieben Jahren gestohlen worden. Jakob ging weiter zur Bude seines Vaters. Der Schuster erkannte ihn nicht und lachte: „Hätte ich diese Nase, ich ließe mir ein Futteral aus Leder darüber machen!“ Erst beim Barbier Urban, der einen großen Spiegel besaß, sah Jakob sich selbst: kleine Augen, eine Nase, die über Mund und Kinn hing, ein dicker Buckel, braune Hände und lange, spinnenartige Finger. Tränen liefen ihm über das Gesicht. Der Barbier bot ihm an, als Lockvogel vor seiner Tür zu stehen – doch dazu war Jakob zu stolz, und er ging weiter.
Er versuchte es noch einmal. Er ging mit der Mutter zum Vater und erzählte alles, von der alten Frau und den sieben Jahren. Aber der Vater meinte, ein Fremder wolle ihn zum Narren halten, wurde zornig und jagte ihn mit einem Riemen davon. Traurig setzte Jakob sich auf die Stufen einer Kirche. Da fiel ihm ein, was er in all den Jahren gelernt hatte: Er wollte sein Glück als Koch versuchen.
Der Herzog des Landes war ein berühmter Feinschmecker. Jakob ging zu seinem Palast und ließ sich zum Oberküchenmeister führen. Alle lachten über den kleinen Mann mit der langen Nase; der Aufseher des Hauses wollte ihn sogar als Leibzwerg behalten. Doch Jakob sagte: „Gebt mir eine Speise auf, und ich bereite sie vor euren Augen.“ Man stellte zwei Stühle zusammen, legte eine Marmorplatte darüber, damit er an den Herd reichte – und Jakob kochte die dänische Suppe und rote Hamburger Klößchen. Er nannte jedes Kraut und jedes Gewürz und zählte beim Kochen bis fünfhundert. Dann kosteten die Köche und staunten: „Das ist ein Meister!“
Der Herzog aß und war begeistert. Er stellte Jakob als Unterküchenmeister ein und gab ihm einen neuen Namen: Zwerg Nase. Von nun an ging es dem Kleinen gut. Der Herzog aß statt dreimal nun fünfmal am Tag und wurde von Tag zu Tag zufriedener und runder, und Zwerg Nase war das Wunder der Stadt. Vornehme Herren schickten ihre Köche zu ihm, damit sie bei ihm lernten, und Nase teilte das Geld mit den übrigen Küchenleuten, damit keiner neidisch wurde. Nur wenn er an seine Eltern dachte, wurde ihm schwer ums Herz.
Zwei Jahre später kaufte Zwerg Nase auf dem Gänsemarkt drei Gänse. Zwei davon schnatterten und schrien. Die dritte aber saß still und seufzte wie ein Mensch. Da sprach die Gans:
„Stichst du mich,
so beiß’ ich dich.
Drückst du mir die Kehle ab,
bring’ ich dich ins frühe Grab.“
Erschrocken stellte Zwerg Nase den Käfig ab. Die Gans sah ihn mit klugen Augen an und erzählte: Sie sei Mimi, die Tochter des Zauberers Wetterbock von der Insel Gotland, und eine böse Fee habe sie in eine Gans verwandelt. Nase baute ihr heimlich einen Stall, gab ihr Backwerk und süße Speisen und besuchte sie jeden Tag. Als er ihr seine Geschichte erzählt hatte, sagte Mimi: „Wer das Kraut findet, mit dem die Fee dich verwandelt hat, kann erlöst werden.“ Das war ein kleiner Trost – aber wo sollte dieses Kraut wachsen?
Bald darauf bekam der Herzog Besuch von einem Fürsten, der ebenso gern gut aß. Vierzehn Tage lang kochte Zwerg Nase jeden Tag fünf Mahlzeiten und wiederholte keine einzige Speise. Am fünfzehnten Tag ließ der Herzog ihn an die Tafel rufen. Da sagte der Fürst: „Du bist ein wunderbarer Koch. Aber warum bringst du mir nicht die Königin der Speisen, die Pastete Souzeraine?“

Zwerg Nase kannte diese Pastete nicht und weinte. Mimi aber wusste Rat: Sie beschrieb ihm die Zutaten, und Nase backte die Pastete. Der Fürst kostete, lächelte und sagte: „Recht artig gemacht. Doch es fehlt ein Kräutlein, das man hier nicht kennt: das Kraut Niesmitlust. Ohne dieses Kraut bleibt die Pastete ohne Würze.“ Da geriet der Herzog in Zorn. „Morgen will ich diese Pastete essen, wie sie sein soll“, rief er. „Gelingt sie nicht, wird es dir schlecht ergehen!“
Im Garten des Palastes standen alte Kastanienbäume. „Nur am Fuß alter Kastanien blüht das Kräutlein, und gerade ist Neumond“, sagte Mimi. Der Türhüter ließ die beiden ins Freie, denn der Garten hatte hohe Mauern. Mimi lief vor Nase her und wendete mit dem Schnabel jedes Gräschen um, aber sie fand nichts. Schon wurde es Abend. Da sah Nase über den See einen großen, alten Baum. Mimi hüpfte voran, blieb plötzlich stehen, schlug vor Freude mit den Flügeln und reichte ihm mit dem Schnabel ein Kraut: blaugrüne Blätter, eine Blüte wie Feuer mit gelbem Rand – und ein Duft wie damals.
In seiner Kammer packte Zwerg Nase seine Ersparnisse zusammen. Dann hielt er seine Nase tief in die Kräuter und atmete den Duft ein. Da zog und knackte es in seinen Gliedern: Der Kopf hob sich aus den Schultern, die Nase wurde kleiner und kleiner, der Rücken glättete sich, die Beine wurden lang. Mimi rief: „Was bist du groß und schön geworden!“ Jakob war erlöst und faltete die Hände.
Zum Dank brachte er Mimi zu ihrem Vater auf die Insel Gotland. Der Zauberer Wetterbock erlöste seine Tochter aus der Gansgestalt und beschenkte Jakob reich. Jakob kehrte in seine Vaterstadt zurück. Seine Eltern erkannten in dem schönen jungen Mann ihren verlorenen Sohn und freuten sich von Herzen. Von den Geschenken kaufte Jakob sich einen Laden, und er wurde reich und glücklich.
Im Palast des Herzogs aber herrschte Aufregung. Der Fürst behauptete, der Herzog habe den kleinen Koch heimlich entkommen lassen, und fühlte sich betrogen. Daraus entstand ein Krieg, den man den Kräuterkrieg nennt. Am Ende wurde Frieden geschlossen, und weil beim Versöhnungsfest die echte Pastete Souzeraine auf den Tisch kam, heißt dieser Frieden der Pastetenfrieden. So führt oft die kleinste Ursache zu großen Folgen – und dies ist die Geschichte des Zwerges Nase.
Zwerg Nase in Kürze
Jakob, der zwölfjährige Sohn eines armen Schusters1, gerät in die Hände der Fee Kräuterweis. In ihrem Haus dient er sieben Jahre lang als Eichhörnchen und lernt dabei das Kochen. Als er zurückkehrt, ist er ein Zwerg mit langer Nase, und niemand erkennt ihn mehr. Doch seine Kochkunst rettet ihn: Er wird Unterküchenmeister beim Herzog, der ihm den Namen Zwerg Nase gibt. Die sprechende Gans Mimi zeigt ihm schließlich das Kräutlein, das den Zauber löst. Am Ende steht Jakob wieder als schöner junger Mann vor seinen Eltern und bringt Mimi zu ihrem Vater Wetterbock zurück.
Die Figuren
In Zwerg Nase treffen wir Menschen, eine Fee und sprechende Tiere:
- Jakob – Der zwölfjährige Sohn des Schusters, schön und freundlich, wird von der Fee in einen Zwerg verwandelt und später als Koch Zwerg Nase genannt.
- Hanne – Jakobs Mutter, verkauft Gemüse und Früchte auf dem Markt und erkennt ihren verzauberten Sohn nicht wieder.
- Der Schuster – Jakobs Vater, ein armer Flickschuster, der den fremden Zwerg von seiner Bude jagt.
- Fee Kräuterweis – Die alte Frau mit der langen Nase, die Jakob sieben Jahre als Eichhörnchen dienen lässt und ihn dann verzaubert.
- Mimi – Eine sprechende Gans, in Wahrheit die Tochter des Zauberers Wetterbock, die Zwerg Nase hilft und mit ihm das rettende Kraut sucht.
- Zauberer Wetterbock – Mimis Vater von der Insel Gotland, der seine Tochter erlöst und Jakob reich beschenkt.
- Der Herzog – Der Herr des Landes, ein berühmter Feinschmecker, der Jakob als Unterküchenmeister einstellt und ihm den Namen Nase gibt.
- Der Oberküchenmeister – Der erste Koch im Palast, der den Zwerg prüft und seine Kochkunst anerkennt.
- Der Aufseher des Palastes – Er hält den kleinen Mann zunächst für einen Leibzwerg und führt ihn dann zum Oberküchenmeister.
- Der fremde Fürst – Der Gast des Herzogs, der die Pastete Souzeraine verlangt und das fehlende Kräutlein Niesmitlust bemerkt.
- Urban – Der Barbier mit dem großen Spiegel, in dem Jakob sein verändertes Gesicht erkennt.
- Meerschweinchen und Eichhörnchen – Die tierischen Diener der Fee, die aufrecht gehen, Kleider tragen und in der Küche arbeiten.
- Die Marktfrauen – Hannes Nachbarinnen, die den Zwerg beschimpfen, weil er vom Unglück der armen Hanne spottet.
Was lernen Kinder daraus?
Jakob lernt in dieser Geschichte, dass seine Gestalt nicht alles über ihn sagt. Sieben Jahre lang hat er in der Küche der Fee gearbeitet, und als ihn niemand mehr erkennen will, trägt ihn genau dieses Können: Er kocht für den Herzog, wird anerkannt und findet neue Freunde. Etwas gut zu können, gibt Halt – für Jakob wird die Kochkunst zum Lebensinhalt und hilft ihm, den Verlust seiner Familie zu ertragen1.
Die Geschichte zeigt auch, wie verletzend Worte sein können. Jakob verspottet die alte Frau wegen ihrer Nase, kurz darauf spotten die Leute über seine. Und sie zeigt, wie viel ein Mensch bewirken kann, der freundlich bleibt: Ohne Mimi hätte Nase das rettende Kraut nie gefunden. Am Ende zählt nicht, wie jemand aussieht, sondern wie er mit anderen umgeht.
Herkunft und Entstehung
Zwerg Nase stammt von Wilhelm Hauff. Er veröffentlichte das Märchen 1826 in seinem Märchen-Almanach auf das Jahr 1827, der für „Söhne und Töchter gebildeter Stände“ gedacht war1. Die Rahmenhandlung spielt im Orient: Dort erzählt ein Deutscher ein Märchen aus seiner Heimat, dem Land der „Franken“; das Reich des Herzogs heißt darum Frankistan1.
Hauff lebte in einer Zeit, in der Deutschland in viele kleine Fürstentümer zerfallen war, und er träumte davon, dass deren Ungerechtigkeiten bestraft würden1. So sind die Speisen im Märchen auch als politische Anspielungen zu lesen: die dänische Suppe, die roten Hamburger Klößchen und die Pastete Suzeräne, deren Name an den Begriff der Suzeränität erinnert; dass die Geschichte mit einem „Pastetenfrieden“ endet, ist kein Zufall1.
Später wurde der Stoff mehrfach bearbeitet, unter anderem als Kinderoper von Samuel Hogarth und Wolfgang Willaschek im Jahr 2013 und als Orchestermärchen von Andreas N. Tarkmann, das 2016 in Duisburg uraufgeführt wurde1.
Der Originaltext
Der Zwerg Nase.
Herr! Diejenigen tun sehr unrecht, welche glauben, es habe nur zuzeiten Haruns Al-Raschid, des Beherrschers von Bagdad, Feen und Zauberer gegeben, oder die gar behaupten, jene Berichte von dem Treiben der Genien und ihrer Fürsten, welche man von den Erzählern auf den Märkten der Stadt hört, seien unwahr. Noch heute gibt es Feen, und es ist nicht so lange her, daß ich selbst Zeuge einer Begebenheit war, wo offenbar die Genien im Spiel waren, wie ich Euch berichten werde.
In einer bedeutenden Stadt meines lieben Vaterlandes, Deutschlands, lebte vor vielen Jahren ein Schuster mit seiner Frau schlicht und recht. Er saß bei Tag an der Ecke der Straße und flickte Schuhe und Pantoffel und machte wohl auch neue, wenn ihm einer welche anvertrauen mochte; doch mußte er dann das Leder erst einkaufen; denn er war arm und hatte keine Vorräte. Seine Frau verkaufte Gemüse und Früchte, die sie in einem kleinen Gärtchen vor dem Tore pflanzte, und viele Leute kauften gerne bei ihr, weil sie reinlich und sauber gekleidet war und ihr Gemüse auf gefällige Art auszubreiten und zu legen wußte. …
Text: Wilhelm Hauff, Quelle: Der Zwerg Nase (Wikisource, Märchen-Almanach auf das Jahr 1827); Fassung: Auszug – die ersten 150 Wörter.
Fragen zum Gespräch mit eurem Kind
Diese Fragen könnt ihr eurem Kind nach dem Vorlesen stellen:
- Was hättet ihr an Jakobs Stelle gemacht, als die alte Frau ihn bat, ihr die Kohlhäupter nach Hause zu tragen?
- Warum helfen sich Mimi und Zwerg Nase, obwohl sie einander gerade erst kennengelernt haben?
- Wie wäre die Geschichte wohl ausgegangen, wenn Jakob nicht so gut kochen könnte?
- Was bedeutet es für Jakob, dass seine Eltern ihn nicht mehr erkennen?
- Wenn ihr das Kraut Niesmitlust finden könntet
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Häufige Fragen
Wer hat Zwerg Nase geschrieben?
Quellen
- Der Zwerg Nase · abgerufen am 11.10.2026
- Zwerg Nase · abgerufen am 11.10.2026
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