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Des Kaisers neue Kleider – das Märchen zum Vorlesen und Anhören

Des Kaisers neue Kleider ist ein Kunstmärchen von Hans Christian Andersen2. Zwei Betrüger versprechen einem eitlen Kaiser einen Stoff, der für jeden unsichtbar bleibt, der dumm ist oder sein Amt nicht verdient2. Minister und Höflinge loben das erfundene Gewebe, weil keiner für dumm gelten will – bis ein Kind sagt, dass der Kaiser nichts anhat2. Bei uns findet ihr die Geschichte als Nacherzählung zum Vorlesen und als Hörfassung.
Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 17 Min. LesezeitFachlich geprüft von Josef Maier
Illustration zu Des Kaisers neue Kleider: Der Kaiser vor einem großen Spiegel, daneben zwei Weber an leeren Webstühlen.
Jahr
1837
Alter ab
4
Autor/Herkunft
Hans Christian Andersen († 1875) – dänisches Original „Keiserens nye Klæder“

Neu erzählt nach Hans Christian Andersen (Dänisch, 1837)

Ein kurzes Kunstmärchen von Hans Christian Andersen über einen eitlen Kaiser, zwei Betrüger und ein Kind, das die Wahrheit ausspricht.

Des Kaisers neue Kleider – das Märchen zum Vorlesen

Hörfassung · 12 Min.
Des Kaisers neue Kleider – Hörfassung der Nacherzählung
0:0011:43
MP3 herunterladen (6,7 MB)

Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, dem nichts so wichtig war wie neue Kleider. Fast all sein Geld gab er dafür aus, immer wieder prächtig gekleidet zu sein. Um seine Soldaten kümmerte er sich kaum, um das Theater noch weniger, und in den Wald fuhr er nur, wenn er dort seine neuen Kleider zeigen konnte. Er besaß einen Rock für jede Stunde des Tages. Sagte man von einem König, er sei im Rat, so sagte man in seiner Stadt: „Der Kaiser ist in der Garderobe!“

In der großen Stadt, in der er wohnte, ging es lebhaft zu. Karren rollten über das Pflaster, Händler boten Früchte an, und jeden Tag kamen Fremde an. Eines Tages kamen zwei Betrüger. Sie gaben sich als Weber aus und behaupteten, sie könnten den schönsten Stoff der Welt weben. Die Farben und Muster seien ungewöhnlich schön. Und die Kleider, die man daraus nähte, hätten eine wundersame Eigenschaft: Für jeden Menschen, der dumm war oder sein Amt nicht verdiente, blieben sie unsichtbar.

Der Kaiser horchte auf. „Das wären prächtige Kleider“, dachte er. „Wenn ich sie trage, erfahre ich, welche Männer in meinem Reich ihr Amt zu Unrecht haben. Ich könnte die Klugen von den Dummen unterscheiden. Dieser Stoff muss sofort für mich gewebt werden!“ Er gab den beiden Betrügern viel Handgeld, damit sie mit der Arbeit begannen.

Die beiden stellten zwei Webstühle auf und taten, als arbeiteten sie fleißig. Doch auf den Stühlen lag kein Faden. Sie verlangten die feinste Seide und das prächtigste Gold, steckten alles in ihre eigenen Taschen und saßen bis tief in die Nacht an den leeren Webstühlen. Wenn Besuch kam, klopften sie mit dem Lineal auf den Rahmen und erklärten, wie fein das Gewebe schon sei.

„Ich möchte gern wissen, wie weit sie mit dem Stoff sind“, dachte der Kaiser. Doch ihm wurde beklommen zumute, wenn er daran dachte, dass niemand den Stoff sehen konnte, der dumm war oder sein Amt schlecht versah. Für sich selbst fürchtete er nichts, aber er schickte lieber erst einen anderen. In der ganzen Stadt kannte man die Zauberkraft des Stoffes, und alle waren neugierig, wie dumm oder untauglich wohl der Nachbar sei.

„Ich sende meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern“, dachte der Kaiser. „Er hat Verstand, und keiner versieht sein Amt besser als er.“

Der alte Minister betrat den Saal, in dem die zwei Betrüger an den leeren Webstühlen arbeiteten. „Gott behüte uns“, dachte er und riss die Augen auf. „Ich sehe ja nichts!“ Aber er sagte es nicht. Die Betrüger baten ihn, näher zu treten, und fragten, ob ihm Muster und Farben nicht gefielen. Sie zeigten auf den leeren Webstuhl. Der arme Minister beugte sich vor, bis seine Nase fast den Rahmen berührte, und fuhr mit der Hand durch die Luft. Er sah nichts, weil nichts da war.

„Sollte ich dumm sein?“, dachte er. „Das habe ich nie geglaubt, und kein Mensch darf es erfahren. Tauge ich nicht für mein Amt? Nein, ich kann unmöglich erzählen, dass ich den Stoff nicht sehe.“

„Nun, Ihr sagt gar nichts?“, fragte der eine Weber. „Oh, er ist reizend, ganz allerliebst!“, antwortete der alte Minister und sah durch seine Brille. „Dieses Muster, diese Farben! Ich werde dem Kaiser sagen, dass es mir außerordentlich gefällt.“

„Das freut uns!“, sagten die Weber und nannten die Farben beim Namen und erklärten das seltsame Muster. Der Minister hörte gut zu, damit er alles genauso wiedererzählen konnte. Als er zum Kaiser zurückkehrte, tat er genau das.

Bald darauf verlangten die Betrüger mehr Geld, mehr Seide und mehr Gold. Sie steckten alles ein, und auf dem Webstuhl erschien kein einziger Faden. Sie arbeiteten weiter wie zuvor, als wäre nichts geschehen.

Der Kaiser schickte bald einen zweiten tüchtigen Staatsmann hin. Er sollte sehen, wie es mit dem Weben stand und ob der Stoff bald fertig sei. Es erging ihm wie dem alten Minister: Er schaute und schaute, doch außer den leeren Webstühlen war nichts zu sehen. Der Staatsmann ging um den Webstuhl herum, einmal, zweimal, und suchte nach einem Faden, den er übersehen haben könnte.

„Ist das nicht ein prächtiges Stück Stoff?“, fragten die beiden Betrüger und zeigten ihm das herrliche Muster, das gar nicht da war. „Dumm bin ich nicht“, dachte der Mann. „Also tauge ich nicht für mein gutes Amt? Das wäre seltsam. Aber das lasse ich mir nicht anmerken.“ Er lobte den Stoff, den er nicht sah, und versicherte den Webern seine Freude über die schönen Farben und das herrliche Muster. „Ja, er ist ganz allerliebst“, sagte er zum Kaiser.

In der ganzen Stadt sprach man nur noch von dem prächtigen Stoff.

Nun wollte der Kaiser ihn selbst sehen, solange er noch auf dem Webstuhl lag. Mit einer Schar auserwählter Männer, unter ihnen die beiden Beamten, die schon dort gewesen waren, ging er zu den Betrügern, die mit aller Kraft webten – ohne Faser und Faden.

„Ist das nicht prächtig?“, fragten die beiden alten Beamten und zeigten auf den leeren Webstuhl. Sie glaubten, die anderen könnten den Stoff sehen und nur sie selbst seien zu dumm dafür. „Was?“, dachte der Kaiser. „Ich sehe nichts! Das ist entsetzlich! Bin ich dumm? Tauge ich nicht als Kaiser? Das wäre das Schrecklichste, was mir begegnen könnte.“ Laut sagte er: „Oh, es ist sehr schön! Es hat meinen allerhöchsten Beifall!“ Er nickte zufrieden und betrachtete den leeren Webstuhl, denn er wollte nicht zugeben, dass er nichts sah. Vorsichtig sah er zu den Beamten hinüber. Die nickten ihm zu und lächelten.

Das ganze Gefolge schaute und schaute und bekam nicht mehr heraus als die anderen. Alle sagten wie der Kaiser: „Oh, das ist schön!“ Und sie rieten ihm, die neuen prächtigen Kleider zum ersten Mal bei dem großen Festumzug zu tragen, der bevorstand. „Herrlich, niedlich, vortrefflich“, ging es von Mund zu Mund, und alle schienen sich aufrichtig zu freuen. Die beiden Minister beschrieben Farben, die es nicht gab. Der Kaiser verlieh den Betrügern einen Orden fürs Knopfloch und den Titel Hofweber.

In der Nacht vor dem Umzug blieben die Betrüger auf und zündeten mehr als sechzehn Kerzen an. Die Leute konnten sehen, wie beschäftigt sie waren, um die neuen Kleider des Kaisers fertigzumachen. Sie taten, als nähmen sie den Stoff vom Webstuhl, sie schnitten mit großen Scheren in die Luft, sie nähten mit Nadeln ohne Faden und sagten schließlich: „Nun sind die Kleider fertig!“

Der Kaiser kam mit seinen vornehmsten Herren. Die Betrüger hoben einen Arm in die Höhe, als hielten sie etwas, und sagten: „Seht, hier sind die Beinkleider, hier ist der Rock, hier der Mantel! Alles ist so leicht wie Spinnwebe. Man könnte glauben, man habe nichts am Körper – und gerade darin liegt die Schönheit!“ Sie ließen die Arme sinken und hoben sie wieder, als trügen sie ein schweres Gewand.

„Ja!“, sagten alle Herren, doch sie sahen nichts, weil nichts da war.

„Wollen Eure Kaiserliche Majestät jetzt die alten Kleider ablegen“, fragten die Betrüger, „dann ziehen wir die neuen an, hier vor dem großen Spiegel.“ Der Kaiser legte seine Kleider ab, und die Betrüger taten, als zögen sie ihm Stück für Stück die neuen an. Sie ordneten einen Kragen und zupften an einem Saum, den nur sie zu sehen vorgaben. Der Kaiser drehte und wendete sich vor dem Spiegel.

„Wie gut sie sitzen! Wie herrlich sie passen!“, sagten alle. „Welches Muster, welche Farben! Ein kostbarer Anzug!“

Da meldete der Oberzeremonienmeister: „Draußen stehen sie mit dem Thronhimmel, der über Eure Majestät beim Umzug getragen werden soll.“ „Ich bin ja fertig“, sagte der Kaiser. „Sitzt es nicht gut?“ Und er drehte sich noch einmal vor dem Spiegel, als betrachte er seinen Schmuck ganz genau.

Die Kammerherren, die die Schleppe tragen sollten, griffen mit den Händen zum Boden, als höben sie den Stoff auf. Sie gingen und hielten etwas in der Luft, denn sie wagten nicht, sich anmerken zu lassen, dass sie nichts sahen.

Des Kaisers neue Kleider: Ein Kind auf den Schultern des Vaters zeigt beim Festumzug auf den Kaiser und ruft, dass er nichts anhat.

So zog der Kaiser unter dem prächtigen Thronhimmel durch die Stadt. Alle Menschen auf der Straße und in den Fenstern riefen: „Wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich! Welche Schleppe! Wie schön das sitzt!“ Manche schoben sich auf die Zehenspitzen, um besser zu sehen, und tuschelten, wie vornehm der Stoff schimmerte. Keiner wollte zugeben, dass er nichts sah – dann hätte er ja nicht zu seinem Amt getaugt oder wäre sehr dumm gewesen.

„Aber er hat ja gar nichts an!“, sagte da ein kleines Kind. „Hört die Stimme der Unschuld!“, sagte der Vater. Und einer flüsterte es dem anderen zu.

„Aber er hat ja gar nichts an!“, rief schließlich das ganze Volk. Das traf den Kaiser, denn er spürte, dass die Leute recht hatten. Doch er dachte: „Jetzt muss ich den Umzug durchhalten.“ Und die Kammerherren gingen weiter und trugen die Schleppe, die gar nicht da war.

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Des Kaisers neue Kleider – die Kurzfassung

In einer großen Stadt lebt ein Kaiser, der am liebsten neue Kleider trägt. Zwei Betrüger geben sich als Weber aus und behaupten, ihr Stoff sei für jeden unsichtbar, der dumm ist oder sein Amt nicht verdient. Der Kaiser beauftragt sie sofort, denn er will endlich wissen, wer in seinem Reich zu nichts taugt. Auf den Webstühlen liegt kein Faden, doch Minister, Beamte und schließlich der Kaiser selbst loben das erfundene Muster, weil keiner für dumm gehalten werden will. Sogar beim Festumzug bewundert das Volk die unsichtbaren Kleider. Erst als ein Kind ruft, der Kaiser habe ja gar nichts an, sagt es die ganze Menge. Der Kaiser ahnt, dass sie recht hat, führt den Umzug aber zu Ende.

Die Figuren

  • Der Kaiser: Ein Herrscher, der fast all sein Geld für neue Kleider ausgibt und vor allem Angst hat, dumm zu wirken.
  • Die zwei Betrüger: Sie geben sich als Weber aus, verlangen Seide und Gold für einen Stoff, den es nie gibt, und stecken das Geld selbst ein.
  • Der alte Minister: Der erfahrenste Beamte des Kaisers; er sieht den leeren Webstuhl und lobt lieber, als die Wahrheit zu sagen.
  • Der zweite Staatsmann: Auch er wird zum Webstuhl geschickt und schweigt, weil er nicht für untauglich gehalten werden will.
  • Der Oberzeremonienmeister: Er meldet dem Kaiser, dass draußen der Thronhimmel für den Festumzug bereitsteht.
  • Die Kammerherren: Sie tragen die Schleppe der unsichtbaren Kleider und tun so, als hielten sie den schweren Stoff in den Händen.
  • Das kleine Kind: Es spricht als Einziges aus, was alle sehen: Der Kaiser hat nichts an.
  • Der Vater: Er nennt die Worte des Kindes die Stimme der Unschuld und gibt sie an die anderen weiter.
  • Das Volk: Die Leute auf der Straße loben zuerst mit, bis sie den Ruf des Kindes aufnehmen und die Wahrheit laut aussprechen.

Was lernen Kinder daraus?

Die Moral von Des Kaisers neue Kleider lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Wo alle schweigen, macht eine einzige Stimme den Betrug sichtbar. Niemand am Hof lügt aus Bosheit – Minister und Beamte schweigen aus Angst, für dumm gehalten zu werden. Kinder merken schnell, dass genau diese Angst den Schwindel erst möglich macht. Dass am Ende ein Kind die Wahrheit ausspricht, ermutigt, den eigenen Augen zu trauen. Märchen sprechen das Gefühlsleben von Kindern an und fördern die Empathie, also das Mitfühlen mit anderen3. In einer Untersuchung mit 268 Kindern zwischen 3 und 7 Jahren waren Kinder nach einer Geschichte, in der Ehrlichkeit belohnt wurde, drei Mal häufiger bereit, die Wahrheit zu sagen als nach anderen Geschichten5. Und wer viel vorgelesen bekommt, lernt neue Wörter und Ausdrücke ganz nebenbei4.

Herkunft und Entstehung

Das Märchen Des Kaisers neue Kleider erschien am 7. April 1837 in einer Ausgabe der Reihe „Eventyr fortalte for Børn“2. Notizen in Andersens Tagebuch verweisen auf eine Novellensammlung, die Karl Eduard von Bülow übersetzte: die spanische Sammlung von Don Juan Manuel, die 1337 im Buch „El Conde Lucanor“ erschien2. Dort spielt die Täuschung in maurischer Umgebung, und der Stoff ist angeblich für jeden unsichtbar, der nicht der Sohn dessen ist, der als sein Vater gilt2.

Andersen veränderte den Kern der Geschichte. Bei ihm geht es nicht um Herkunft, sondern um Dummheit und darum, ob jemand für sein Amt taugt2. So lügen nicht Verwandte, sondern Minister, Beamte und der Kaiser selbst. Bis heute wird die Erzählung angeführt, wenn von Leichtgläubigkeit und der unkritischen Akzeptanz angeblicher Autoritäten die Rede ist2. Aus Furcht um Stellung und Ruf spricht niemand die offensichtliche Wahrheit aus, nicht einmal der treueste Minister2.

Des Kaisers neue Kleider – der Text

Im dänischen Original heißt das Märchen Keiserens nye Klæder. Es ist kurz und kommt ohne Kapitel aus: Die Handlung läuft in einem Zug von den zwei Betrügern bis zum Festumzug. Andersen erzählt in einfachen Sätzen und lässt seine Figuren viel selbst sprechen – den Minister mit seiner Brille, den Kaiser vor dem Spiegel, das Kind auf der Straße. Ein Satz kehrt dabei immer wieder: Statt dass der Kaiser im Rat sitzt, steht er in der Garderobe.

Für das Vorlesen ist diese Knappheit ein Glück, denn ihr könnt den Text in einem Rutsch lesen und danach gleich ins Gespräch kommen. Die kindgerechte Fassung auf dieser Seite bleibt in der Reihenfolge des Originals und erzählt sie in eigenen Bildern und Dialogen.

Der Stoff des Textes wurde vielfach aufgegriffen. Der russische Dramatiker Jewgeni Schwarz nutzte 1934 das Motiv in seinem Stück Der nackte König, um sich satirisch mit dem aufkommenden Faschismus auseinanderzusetzen2. Später entstanden Kammeropern, zum Beispiel 1955 von Bertold Hummel2.

Fragen zum Gespräch mit eurem Kind

Diese Fragen haben keine richtigen oder falschen Antworten – sie laden einfach zum Weiterdenken ein.

  1. Warum traut sich am Hof niemand, dem Kaiser zu sagen, dass er nichts anhat?
  2. Wie hättest du dich an der Stelle des alten Ministers verhalten?
  3. Woran merkt man, dass jemand die Wahrheit sagt, obwohl es unangenehm ist?
  4. Was hättest du dem Kaiser vor dem Festumzug geraten?
  5. Warum ist es manchmal leichter, einem Kind zu glauben als einem Erwachsenen?

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Häufige Fragen

Wer schrieb das Märchen Des Kaisers neue Kleider?
Geschrieben hat es der dänische Schriftsteller Hans Christian Andersen. Er veröffentlichte das Kunstmärchen 1837 in einer Ausgabe der Reihe „Eventyr fortalte for Børn“2. Die Anregung dazu kam aus einer spanischen Erzählung, die 1337 im Buch „El Conde Lucanor“ erschien2. Bei uns könnt ihr das Märchen als Nacherzählung lesen oder als Hörfassung anhören.
Wie sind Des Kaisers neue Kleider?
In der Geschichte gibt es die Kleider gar nicht. Zwei Betrüger behaupten nur, sie hätten einen Stoff gewebt, der für jeden unsichtbar bleibt, der dumm ist oder sein Amt nicht verdient2. Deshalb liegt auf den Webstühlen kein Faden, und der Kaiser geht beim Festumzug ohne Kleidung durch die Stadt. Alle sehen es, aber niemand traut sich, es zu sagen – bis ein Kind die Wahrheit ausspricht2.

Quellen

  1. Des Kaisers neue Kleider · abgerufen am 11.10.2026
  2. Des Kaisers neue Kleider · abgerufen am 11.10.2026
  3. Märchen fördern Einfühlungsvermögen bei Kindern: Kinderaerzte-im-Netz · abgerufen am 11.10.2026
  4. Geschichten vorlesen · Stand 31.12.2025
  5. Moralische Geschichten mit „Happy End“ haben anscheinend erzieherische Wirkung: Kinderaerzte-im-Netz · abgerufen am 11.10.2026
Fachliche PrüfungJosef MaierKinder- und Jugendpädagoge · Diplom-Sozialpädagoge (FH)Fachlich geprüft am von Josef Maier
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am

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