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Jorinde und Joringel – das Märchen zum Vorlesen und Anhören

Jorinde und Joringel ist ein Märchen der Brüder Grimm: Eine Zauberin verwandelt Jorinde in eine Nachtigall, und ihr Verlobter Joringel kann ihr nicht helfen. Erst nach langer Suche findet er eine blutrote Blume, die jeden Zauber löst. Bei uns könnt ihr die Geschichte in einer kindgerechten Nacherzählung lesen und anhören.
Redaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert 19 Min. LesezeitFachlich geprüft von Josef Maier
Jorinde und Joringel gehen Hand in Hand durch einen dichten Wald im warmen Abendlicht.
Jahr
1857
Alter ab
5
Autor/Herkunft
Brüder Grimm (Kinder- und Haus-Märchen Band 1, Große Ausgabe, 7. Auflage 1857)

Neu erzählt nach Jacob und Wilhelm Grimm (Deutsch, 1857)

Die Geschichte stammt aus der Sammlung der Brüder Grimm und eignet sich als Vorlese- und Hörmärchen für Kinder ab fünf Jahren.

Jorinde und Joringel – das Märchen zum Vorlesen

Hörfassung · 9 Min.
Jorinde und Joringel – die Hörfassung
0:008:56
MP3 herunterladen (5,1 MB)

Mitten in einem großen, dichten Wald, wo die Bäume so eng stehen, dass kaum Licht hindurchfällt, liegt ein altes Schloss. Seine Mauern sind grau und mit Moos bewachsen, und um die Fenster rankt sich wilder Wein. Darin wohnte eine Frau ganz allein, und sie war eine mächtige Zauberin. Am Tage verwandelte sie sich in eine Katze oder in eine Nachteule mit großen, glühenden Augen. Am Abend aber wurde sie wieder ein Mensch. Sie lockte das Wild und die Vögel des Waldes zu sich heran, und dann kochte und briet sie, was sie gefangen hatte.

Niemand kam dem Schloss gern zu nah. Wer sich auf hundert Schritte heranwagte, konnte plötzlich keinen Fuß mehr heben und kein Wort mehr sagen. Erst wenn die Alte ihn freisprach, war der Bann gebrochen. Kam aber ein junges Mädchen in ihren Kreis, verwandelte sie es in einen Vogel. Den Vogel sperrte sie in einen Korb und brachte ihn in eine der Kammern des Schlosses. Dort standen siebentausend Körbe, einer neben dem anderen, und in jedem saß ein seltener Vogel.

Nicht weit von diesem Wald lebten zwei junge Leute, die gehörten zusammen. Die junge Frau hieß Jorinde, und sie war schöner als alle anderen Mädchen. Der junge Mann hieß Joringel und war ein stattlicher Jüngling. Die beiden hatten sich versprochen und waren in ihren Brauttagen. Sie hatten ihre größte Freude aneinander und waren am liebsten den ganzen Tag beisammen.

Damit sie einmal in Ruhe miteinander sprechen konnten, machten sie einen Spaziergang in den Wald. „Hüte dich“, sagte Joringel, „dass du nicht zu nah an das Schloss kommst.“ Jorinde versprach es ihm, und sie gingen weiter, Arm in Arm. Der Abend war schön und warm. Zwischen den Stämmen fiel die Abendsonne in das dunkle Grün, und auf den alten Buchen sang eine Turteltaube kläglich.

Jorinde wurde traurig. Sie weinte, setzte sich in den Sonnenschein und klagte. Joringel klagte mit ihr. Beiden war so bang zumute, als müssten sie sterben. Sie sahen sich um, fanden den Weg nicht mehr und wussten nicht, wie sie nach Hause kommen sollten. Der Wald war plötzlich fremd geworden, und die Schatten wurden immer länger. Noch stand die Sonne halb über dem Berg, halb war sie schon untergegangen.

Da sah Joringel durch das Gebüsch die alte Mauer des Schlosses ganz nah bei sich. Er erschrak und wurde blass vor Angst. Und Jorinde sang:

„Mein Vöglein mit dem Ringlein rot,
singt Leide, Leide, Leide:
es singt dem Täublein seinen Tod,
singt Leide, Lei – zicküth, zicküth.“

Joringel blickte zu Jorinde hin. Da war sie schon in eine Nachtigall verwandelt und sang ihr „zicküth, zicküth“. Eine Nachteule mit glühenden Augen flog dreimal um sie herum und schrie dreimal: „Schu, hu, hu, hu.“ Joringel konnte sich nicht regen. Er stand starr wie ein Stein. Er konnte nicht weinen und nicht sprechen, kein Glied wollte sich rühren.

Die Sonne war untergegangen. Die Eule flog in einen Busch, und gleich darauf trat eine alte, krumme Frau daraus hervor. Sie war gelb und mager, hatte große rote Augen und eine krumme Nase, die mit der Spitze fast bis ans Kinn reichte. Sie murmelte etwas vor sich hin, packte die Nachtigall und trug sie auf ihrer Hand davon. Joringel wollte rufen, aber kein Ton kam aus seinem Mund, und seine Beine waren wie festgewachsen. Die Nachtigall war fort.

Endlich kam die Alte zurück. Mit dumpfer Stimme sprach sie einen Spruch: „Grüß dich, Zachiel, wenn’s Möndel ins Körbel scheint, bind los, Zachiel, zu guter Stund.“ Da war Joringel wieder frei. Er fiel vor der Frau auf die Knie und bat: „Gib mir meine Jorinde wieder!“ Aber die Alte sagte nur, er solle sie niemals wiedersehen, und ging fort. Joringel rief, weinte und jammerte, doch es half nichts.

Schließlich wanderte er fort, bis er in ein fremdes Dorf kam. Dort hütete er lange Zeit die Schafe. Oft ging er um das Schloss herum, aber niemals zu nah heran. Bei der Arbeit dachte er an Jorinde, und in der Nacht träumte er von ihr. Er wurde immer stiller und trauriger.

Wenn er in der Dämmerung um die Mauern schlich, hörte er manchmal etwas aus dem Schloss: ein leises Singen und Zwitschern, hundert Stimmen auf einmal. Er wusste, dass unter all diesen Vögeln seine Jorinde war, und jedes Mal tat ihm das Herz weh. Näher aber durfte er nicht gehen, sonst hätte der Zauber auch ihn gepackt.

Eine blutrote Blume mit einem glänzenden Tautropfen in der Mitte, zu Jorinde und Joringel

Eines Nachts träumte er, er fände eine blutrote Blume. In ihrer Mitte lag eine große, schöne Perle. Er brach die Blume ab und ging damit zum Schloss. Alles, was die Blume berührte, verlor seine Zauberkraft. Und im Traum gewann er Jorinde auf diese Weise zurück.

Am Morgen machte er sich auf den Weg. Er suchte in Bergen und Tälern, einen Tag nach dem anderen, bis zum neunten Tag. Da fand er früh am Morgen die blutrote Blume. In ihrer Mitte glänzte ein Tautropfen, so rund und klar wie eine Perle. Joringel jubelte leise, als er sie sah. Diese Blume trug er bei sich, Tag und Nacht, bis er wieder vor dem Schloss stand.

Schon auf hundert Schritte wurde er diesmal nicht festgehalten. Er ging bis an das Tor und berührte es mit der Blume. Da sprang die Pforte auf. Er trat ein, ging über den Hof und horchte, wo die vielen Vögel zu hören waren. Überall schienen Stimmen zu sein. Bald hörte er sie: ein leises Fiepen und Flattern, das aus den Kammern und Sälen des Schlosses kam.

Er fand einen großen Saal. Darin stand die Zauberin und fütterte die Vögel in den siebentausend Körben. Als sie Joringel sah, wurde sie zornig, schimpfte und schrie und spuckte Gift und Galle, aber sie konnte ihm nicht näher als zwei Schritte kommen. Er kümmerte sich nicht um sie und ging von Korb zu Korb. Überall saßen Nachtigallen, viele hundert. Sie sahen alle gleich aus. Wie sollte er nur seine Jorinde finden?

Während er noch suchte, bemerkte er, wie die Alte heimlich ein Körbchen mit einem Vogel nahm und damit zur Tür ging. Blitzschnell sprang er hinzu und berührte das Körbchen mit der Blume – und auch die alte Frau. Da konnte sie nicht mehr zaubern. Jorinde stand vor ihm, so schön wie früher, und fiel ihm um den Hals. Sie weinte und lachte zugleich.

Danach verwandelte Joringel auch alle anderen Vögel zurück in Mädchen. Aus jedem Korb trat eine junge Frau, die sich verwirrt umsah und sich freute, wieder ein Mensch zu sein. Mit seiner Jorinde ging er nach Hause, und sie lebten noch lange vergnügt zusammen.

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Jorinde und Joringel – das Märchen in Kürze

Zwei Verlobte gehen im Wald spazieren und kommen einem verzauberten Schloss zu nah. Die Zauberin dort verwandelt die junge Frau in eine Nachtigall und trägt sie in ihren Korb davon. Der junge Mann muss tatenlos zusehen und sucht sie danach lange Zeit. Im Traum zeigt sich ihm eine Blume, die den Zauber brechen kann – und nach neun Tagen findet er sie wirklich. Mit ihr befreit er seine Verlobte und alle anderen verwunschenen Mädchen, und die beiden können endlich nach Hause gehen.

Die Figuren

  • Jorinde – die schöne junge Frau, die von der Zauberin in eine Nachtigall verwandelt wird.
  • Joringel – ihr Verlobter, der sie lange sucht und mit einer blutroten Blume befreit.
  • Die Zauberin – die alte Frau im Schloss, die Mädchen in Vögel verwandelt und sie in Körben gefangen hält.
  • Die verwandelten Mädchen – viele hundert Nachtigallen, die Joringel am Ende wieder zu Menschen macht.

Was lernen Kinder daraus?

Am meisten fällt an diesem Märchen auf, wie beharrlich Joringel bleibt. Er verliert Jorinde an die Zauberin, trauert und hütet lange Zeit Schafe – und gibt sie trotzdem nicht auf. Als er von der Blume träumt, sucht er bis zum neunten Tag in Bergen und Tälern, bis er sie findet4. Diese Ausdauer können Kinder gut verstehen: Etwas Wichtiges ist nicht in einem Augenblick verloren, und es kommt auch nicht in einem Augenblick zurück.

Die Geschichte erzählt außerdem von Treue. Die Turteltaube, die am Abend im Wald singt, und die blutrote Blume mit dem Tautropfen gelten als Zeichen für Liebe und Treue3. Daran merken Kinder, wie sehr Joringel an seinem Versprechen festhält.

Und eine leise Warnung steckt auch darin: Wer dem Schloss der Zauberin zu nah kommt, kann sich nicht mehr bewegen4. Beim Vorlesen lässt sich gut darüber sprechen, wie wichtig es ist, auf sich und aufeinander aufzupassen.

Grimms Jorinde und Joringel

Jorinde und Joringel gehört zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm und trägt dort die Nummer KHM 69. Jacob Grimm starb 1863, Wilhelm Grimm 1859. Die Nacherzählung auf dieser Seite folgt Band 1 der Großen Ausgabe in der 7. Auflage, der Ausgabe letzter Hand von 1857, Seiten 369 bis 371.

Das Märchen steht schon in der ersten großen Sammlung: Eine Fassung erschien 1812 in Band 1 auf den Seiten 328 bis 3322.

Rund um das Märchen gibt es viele Deutungen. Auffällig ist die Turteltaube, die im Wald singt: Sie gilt als Symbol für Friede und Reinheit, und das Liebespaar wird mit Turteltauben verglichen3. Auch die Nachtigall, in die Jorinde verwandelt wird, wird mit der Liebe in Verbindung gebracht, ihr Gesang klingt aber eher melancholisch3. Die blutrote Blume mit dem Tautropfen lesen Deutungen als Zeichen der Liebe und Treue, die Joringel beweist, als er in der Fremde Schafe hütet3. Eine andere Deutung sieht in der Geschichte die Gefahr, den geliebten Menschen zu idealisieren – ihn also in ein Bild zu verlieben, statt ihn wirklich zu sehen5.

Jorinde und Joringel – der Märchen-Text

Es war einmal ein altes Schloß mitten in einem großen dicken Wald, darinnen wohnte eine alte Frau ganz allein, das war eine Erzzauberin. Am Tage machte sie sich zur Katze oder zur Nachteule, des Abends aber wurde sie wieder ordentlich wie ein Mensch gestaltet. Sie konnte das Wild und die Vögel herbei locken, und dann schlachtete sie, kochte und briet es. Wenn Jemand auf hundert Schritte dem Schloß nahe kam, so mußte er stille stehen und konnte sich nicht von der Stelle bewegen, bis sie ihn los sprach: wenn aber eine keusche Jungfrau in diesen Kreiß kam, so verwandelte sie dieselbe in einen Vogel, und sperrte sie dann in einen Korb ein, und trug den Korb in eine Kammer des Schlosses. Sie hatte wohl sieben tausend solcher Körbe mit so raren Vögeln im Schlosse.

Nun war einmal eine Jungfrau, die hieß Jorinde: sie war schöner als alle andere Mädchen. Die, und dann ein gar schöner Jüngling, Namens Joringel, hatten sich zusammen versprochen. Sie waren in den Brauttagen und sie hatten ihr größtes Vergnügen eins am andern. Damit sie nun einsmalen vertraut zusammen reden könnten, giengen sie in den Wald spazieren. „Hüte dich,“ sagte Joringel, „daß du nicht so nahe ans Schloß kommst.“ Es war ein schöner Abend, die Sonne schien zwischen den Stämmen der Bäume hell ins dunkle Grün des Waldes, und die Turteltaube sang kläglich auf den alten Maibuchen.

Jorinde weinte zuweilen, setzte sich hin im Sonnenschein und klagte; Joringel klagte auch. Sie waren so bestürzt, als wenn sie hätten sterben sollen: sie sahen sich um, waren irre und wußten nicht wohin sie nach Hause gehen sollten. Noch halb stand die Sonne über dem Berg und halb war sie unter. Joringel sah durchs Gebüsch und sah die alte Mauer des Schlosses nah bei sich; er erschrack und wurde todtbang. Jorinde sang

„mein Vöglein mit dem Ringlein roth
singt Leide, Leide, Leide:
es singt dem Täubelein seinen Tod,
singt Leide, Lei– zucküth, zicküth, zicküth.“

Joringel sah nach Jorinde. Jorinde war in eine Nachtigall verwandelt, die sang „zicküth, zicküth.“ Eine Nachteule mit glühenden Augen flog dreimal um sie herum und schrie dreimal „schu, hu, hu, hu.“ Joringel konnte sich nicht regen: er stand da wie ein Stein, konnte nicht weinen, nicht reden, nicht Hand noch Fuß regen. Nun war die Sonne unter: die Eule flog in einen Strauch, und gleich darauf kam eine alte krumme Frau aus diesem hervor, gelb und mager: große rothe Augen, krumme Nase, die mit der Spitze ans Kinn reichte. Sie murmelte, fieng die Nachtigall und trug sie auf der Hand fort. Joringel konnte nichts sagen, nicht von der Stelle kommen; die Nachtigall war fort. Endlich kam das Weib wieder und sagte mit dumpfer Stimme „grüß dich, Zachiel, wenns Möndel ins Körbel scheint, bind los, Zachiel, zu guter Stund.“ Da wurde Joringel los. Er fiel vor dem Weib auf die Knie und bat sie möchte ihm seine Jorinde wieder geben, aber sie sagte er sollte sie nie wieder haben, und gieng fort. Er rief, er weinte, er jammerte, aber alles umsonst. „Uu, was soll mir geschehen?“ Joringel gieng fort und kam endlich in ein fremdes Dorf: da hütete er die Schafe lange Zeit. Oft gieng er rund um das Schloß herum, aber nicht zu nahe dabei. Endlich träumte er einmal des Nachts er fände eine blutrothe Blume, in deren Mitte eine schöne große Perle war. Die Blume brach er ab, gieng damit zum Schlosse: alles, was er mit der Blume berührte, ward von der Zauberei frei: auch träumte er, er hätte seine Jorinde dadurch wieder bekommen. Des Morgens, als er erwachte, fieng er an durch Berg und Thal zu suchen ob er eine solche Blume fände: er suchte bis an den neunten Tag, da fand er die blutrothe Blume am Morgen früh. In der Mitte war ein großer Thautropfe, so groß wie die schönste Perle. Diese Blume trug er Tag und Nacht bis zum Schloß. Wie er auf hundert Schritt nahe bis zum Schloß kam, da ward er nicht fest, sondern gieng fort bis ans Thor. Joringel freute sich hoch, berührte die Pforte mit der Blume, und sie sprang auf. Er gieng hinein, durch den Hof, horchte wo er die vielen Vögel vernähme: endlich hörte ers. Er gieng und fand den Saal, darauf war die Zauberin und fütterte die Vögel in den sieben tausend Körben. Wie sie den Joringel sah, ward sie bös, sehr bös, schalt, spie Gift und Galle gegen ihn aus, aber sie konnte auf zwei Schritte nicht an ihn kommen. Er kehrte sich nicht an sie und gieng, besah die Körbe mit den Vögeln; da waren aber viele hundert Nachtigallen, wie sollte er nun seine Jorinde wieder finden? Indem er so zusah, daß die Alte heimlich ein Körbchen mit einem Vogel wegnahm und damit nach der Thüre gieng. Flugs sprang er hinzu, berührte das Körbchen mit der Blume und auch das alte Weib: nun konnte sie nichts mehr zaubern, und Jorinde stand da, hatte ihn um den Hals gefaßt, so schön wie sie ehemals war. Da machte er auch alle die andern Vögel wieder zu Jungfrauen, und da gieng er mit seiner Jorinde nach Hause, und sie lebten lange vergnügt zusammen.

Text: Jacob und Wilhelm Grimm, Quelle: Kinder- und Haus-Märchen Band 1, Große Ausgabe, S. 369–371, 7. Auflage (Ausgabe letzter Hand), 1857, KHM 69. Fassung: Originalschreibweise der Ausgabe 1857.

Fragen zum Gespräch mit eurem Kind

  1. Welche Stelle im Märchen ist so spannend, dass man sie am liebsten gleich noch einmal hört?
  2. Warum lässt die Zauberin Joringel nicht einfach gehen?
  3. Wie mag es Jorinde in ihrem Korb als Nachtigall ergangen sein?
  4. Was gibt Joringel die Kraft, so lange nach der blutroten Blume zu suchen?
  5. Was heißt es, zu jemandem zu halten, auch wenn es schwer wird?

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Häufige Fragen

Welche Eigenschaften haben Jorinde und Joringel?
Die Geschichte beschreibt Jorinde als schöner als alle anderen Mädchen und Joringel als stattlichen Jüngling; die beiden sind verlobt und haben ihre größte Freude aneinander4. Joringel zeigt sich vor allem ausdauernd und treu: Er hütet lange Zeit Schafe, sucht bis zum neunten Tag nach der Blume und gibt Jorinde nicht auf4. Jorinde ist die Verzauberte, die als Nachtigall in einem Korb gefangen sitzt4.

Quellen

  1. Jorinde und Joringel · abgerufen am 11.10.2026
  2. Jorinde und Joringel / Deutschland-Lese · abgerufen am 11.10.2026
  3. Liebewohl: Berühmte Liebespaare · abgerufen am 11.10.2026
  4. Jorinde und Joringel · abgerufen am 11.10.2026
  5. Brüder Grimm Festspiele · abgerufen am 11.10.2026
Fachliche PrüfungJosef MaierKinder- und Jugendpädagoge · Diplom-Sozialpädagoge (FH)Fachlich geprüft am von Josef Maier
TextRedaktion Schnuller.deZuletzt aktualisiert am

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